Clevoo bietet wie tolingo Übersetzungen an – aber auch Lektorats- und Korrekturdienste

Der Markt für Übersetzungsdienstleister und andere sprachliche Serviceleistungen unterschiedlicher Ausprägung scheint noch nicht gesättigt zu sein. Mit Clevoo (www.clevoo.com) wollen Mehmet Dereli und seine Mitstreiter nun etablierteren Start-ups wie tolingo (www.tolingo.de) und Toptranslation […]
Clevoo bietet wie tolingo Übersetzungen an – aber auch Lektorats- und Korrekturdienste

Der Markt für Übersetzungsdienstleister und andere sprachliche Serviceleistungen unterschiedlicher Ausprägung scheint noch nicht gesättigt zu sein. Mit Clevoo (www.clevoo.com) wollen Mehmet Dereli und seine Mitstreiter nun etablierteren Start-ups wie tolingo (www.tolingo.de) und Toptranslation (www.toptranslation.com) gehörig Konkurrenz machen. Vor allem mit einem “besseren Gesamtangebot” und weiteren sprachlichen Dienstleistungen will der neue Herausforderer gegen die Konkurrenz bestehen. Deswegen sehen sich die Berliner selbst sich auch gar nicht als direkten Konkurrenten von tolingo und Toptranslation. Sie definieren sich als “Online-Anbieter für Übersetzung, Redaktion und Korrektur”.

Im Gegensatz zu Toptranslation verfügt Clevoo – wie auch tolingo – über einen Preisrechner. So sehen Kunden immer gleich, was die Übersetzung kostet. Eine Express-Übersetzung, die tolingo gegen einen leichten Aufpreis anbietet, gibt es bei Clevoo nicht. Die Hauptstädter versprechen: “Wir liefern immer Express”. Wobei gerade Schnellübersetzungen sicherlich für viele Kunden auch interessant sein können. Zumal Express bei tolingo auch meist über fünf Stunden Wartezeit bedeutet. Weitere Unterschiede zwischen Clevoo und tolingo liegen im Detail, etwa bei der Anzahl der unterstützten Dokumentenformate. Bei tolingo können Nutzer ihre Text als doc-, xml-, PDF, rtf oder txt-Datei hochladen. Bei Clevoo sind noch sechs weitere Dateiformate möglich – unter anderem ppt.

Geplant: drei Preisstufen

Wobei die Zahl der unterstützten Dateiformate sicherlich nicht für Erfolg oder Niederlage entscheiden werden. Entscheidender ist vermutlich der Preis. Und in diesem Punkt ist Clevoo deutlich günstiger als die Wettbewerber. Wenn denn die Qualität stimmt. Die schreibt sich das Start-up aber groß auf die Fahne: Durch zertifizierte Experten garantiert Clevoo seinen Kunden “höchste Qualität bei Übersetzungs- und Lektoratsdienstleistungen”. Langfristig will das Clevoo-Team drei Preisstufen anbieten. Wie die aussehen, verraten die Jungunternehmer aber noch nicht. Besonders stolz ist das Clevoo-Team auf seine Technik im Hintergrund: “Mit dieser Technik haben wir einen Gründerwettbewerb gewonnen und wollen nun eine Revolution in der Übersetzungsbranche auslösen”. Das Clevoo-System ermöglicht die vollautomatische Auftragsdistribution. Wie es scheint, ist der Markt für Übersetzungsdienstleister in der Tat noch nicht gesättigt.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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