myDealZ-Gründer Spielberger investiert in Gutscheinsammler – Gutscheinpony übernimmt Schnäppchenfuchs

Im Segment der Gutscheinseiten ist derzeit extrem viel Bewegung: Erst wanderte die Schnäppchenplattform MeinGutscheincode.de (www.meingutscheincode.de), die von Henning Kruthaup ins Leben gerufen wurde, unter das Dach des Medienhauses Springer. Dann schluckte die Mediengruppe […]
myDealZ-Gründer Spielberger investiert in Gutscheinsammler – Gutscheinpony übernimmt Schnäppchenfuchs

Im Segment der Gutscheinseiten ist derzeit extrem viel Bewegung: Erst wanderte die Schnäppchenplattform MeinGutscheincode.de (www.meingutscheincode.de), die von Henning Kruthaup ins Leben gerufen wurde, unter das Dach des Medienhauses Springer. Dann schluckte die Mediengruppe RTL die Couponplattform Gutscheine.de (www.gutscheine.de), die 2009 von Marcus Seidel gegründet wurde. Jetzt übernimmt der Schnäppchendienst GutscheinPony (www.gutscheinpony.de) seinen Mitbewerber Schnäppchenfuchs (www.schnaeppchenfuchs.com) und Fabian Spielberger, Gründer von myDealZ (www.mydealz.de), investiert nach Informationen von deutsche-startups.de in den Gutscheindienst Gutscheinsammler (www.gutscheinsammler.de).

“Das aktuelle E-Commerce-Wachstum in Deutschland ist einfach unglaublich. Zudem wird Einkaufen im Internet immer emotionaler. Der Einfluss der Preissuchmaschinen wird deswegen weiter fallen und weiche Faktoren, wie Gutscheine, werden immer wichtiger”, sagt Spielberger als Beweggrund für sein Investment. Zudem wolle er sein E-Commerce-Portfolio weiter stärken. Gerade zum erfolgreichen Schnäppchenblog myDealZ dürfte Gutscheinsammler perfekt passen. Die viel beschworenen Synergieeffekte zwischen dem Schnäppchenblog und der Gutscheinseite liegen auf der Hand. Angedacht ist offenbar eine Integration von Gutscheinsammler auf myDealZ. Den österreichischen Anbieter Gutscheinsammler, der von Alexander Bitsche, Tobias Klien und Daniel Ender geführt wird, hatte Spielberger schon längere Zeit unter Beobachtung. Für den myDealZ-Macher ist Gutscheinsammler der “erfolghungrigste und smarteste Player mit dem besten Produkt im Markt”.

Gutscheinpony übernimmt Schnäppchenfuchs

Über die tierische Liaison zwischen GutscheinPony und Schnäppchenfuchs freut sich erwartungsgemäß Ponyhof-Besitzer Axel Hesse: “Wir erweitern durch die aufwendig recherchierten Specials des Schnäppchenfuchses unsere Kompetenz, Das hilft uns insbesondere bei unserem Qualitätsanspruch, den die User so schätzen”. GutscheinPony ging Ende 2008 an den Start. Nutzer können sich auf der Website über Gutscheinangebote von Internetshops informieren und sie direkt in die Bestellungen hinein kopieren. Schnäppchenfuchs wiederum wurde Ende 2007 vom damals 17-jährigen Leonard Quack gegründet. Seitdem berichtet das Schnäppchenblog täglich über neue Preishits.

Quack arbeitet künftig für Gutscheinpony. “Mit Leonard Quack haben wir unser Gesellschafter- und Geschäftsführerteam um eine echte Persönlichkeit erweitern können”, sagt GutscheinPony-Macher Hesse. “Die Möglichkeit, mit dem GutscheinPony und dem tollen Team zu wachsen, war für mich der Grund für die Zusage“, sagt Quack. „Wir sind alle sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam richtig durchstarten werden!” Wie Gutscheinpony-Chef Hesse verkündet, hatten auch der Springer Verlag und Econa Interesse an Schnäppchenfuchs. Erwartungsgemäß nehmen die genannten Unternehmen keine Stellung zu dem Thema. Erstaunlich bei dieser Übernahme: Gutscheinpony selbst stand lange Zeit zum Verkauf. Offenbar griff niemand zu. Jetzt folgt offenbar der Strategiewechsel. Die Bewegung im Markt zeigt deutlich, dass die Konsolidierung im überfüllten Segment mit gefühlt 100 Anbietern im vollen Gang ist. Die gute Nachricht: Einen absoluten Marktführer oder gar eine Anlaufstelle für Gutscheine, die jeder kennt, gibt es bisher nicht. Wer jetzt angreift, kann das Segment noch im Sturm erobern.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

Artikel zum Thema
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* Springer-Tochter idealo steigt bei MeinGutscheincode.de ein

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Fürst Grandios

    Jemand eine Ahnung, in welcher Größenordnung sich die Exits bzw. Investments so bewegen? 5- oder 6stellig ?

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  3. Der Monatsumsatz liegt bereits im fünfstelligen Bereich… Die Exits dürften daher bei den größeren Projekten durchaus anschaulich sein.

  4. Bei den Umsätzen gehe ich auch eher von 6-stelligen Beträgen aus.

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  6. Fürst Grandios

    Ah ok Danke. Das erklärt auch die ständigen Flüge im Learjet, das kann man sich dann gut leisten.



  7. Simon

    @ Fürst Grandios

    Na das würde ich eventuell so nicht unterschreiben. Wenn man sich den 6-stelligen Umsatz mit 3 weiteren Gesellschaftern und über 8-10 Mitarbeitern teilen muss, wird es mit Learjet Flügen schon bald schwierig :)



  8. Bernd

    wer fliegt mit was und wieso kennen aussenstehende die umsätze?

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  10. Fürst Grandios

    Gerade gesehen, Gutscheinpony ist jetzt bei Bild.de das Tor zur Gutscheinwelt.
    Ziemlich fetter Deal. Das dürfte für massiv Reichweite sorgen.
    Hat Axel da den Exit geschafft?
    http://gutschein.bild.de/?wtmc=pmr.on.home.gutscheinpony

  11. Eigenartig das Gutscheinpony.de auf Bild.de zu sehen ist mit einer Whitelabel-Lösung – obwohl Axel Springer vor kurzem meingutscheincode.de erworben hat. Entweder zahlt Gutscheinpony für solch eine Reichweite (was ich nicht glaube) oder da ist irgendwas passiert :-)



  12. Private Aviation

    @Bernd: Einfach mal bei Facebook gucken, da sind eine Menge schöne Fotos zu sehen.

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  15. Ich wage mal zu bezweifeln, dass die Umsätze wirklich so hervorragend sind. Wenn es so wäre, gäbe es für einen Verkauf der Seiten eigentlich keinen Grund. Außer die Exits würden im im 7stelligen Bereich liegen, oder die Personalkosten fressen wirklich den größten Teil wieder auf.



  16. Piet

    Na, wenn sich da mal nicht einige “vergaloppiert” haben! Weder scheint der eine einen wirklich guten Deal gemacht zu haben und jammert jetzt, dass er sich das doch vielleicht anders hätte überlegen sollen noch ist es sich für die anderen so ausgegangen, wie geplant.

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