seedyaa bringt Einzelhändler und Produktanbieter zusammen

In den vergangenen Monaten sind zahlreiche b2b-Handelskonzepte wie Dealgecco (www.dealgecco.com), Handelsdeal (www.handelsdeal.de) oder Zitra (www.zitra.com) entstanden. Mit seedyaa bringen Alessandro Eggers, Esther Heimberger, Björn Kaas, Marcus Reisiger und Frank Wilde jetzt ein weiteres […]
seedyaa bringt Einzelhändler und Produktanbieter zusammen

In den vergangenen Monaten sind zahlreiche b2b-Handelskonzepte wie Dealgecco (www.dealgecco.com), Handelsdeal (www.handelsdeal.de) oder Zitra (www.zitra.com) entstanden. Mit seedyaa bringen Alessandro Eggers, Esther Heimberger, Björn Kaas, Marcus Reisiger und Frank Wilde jetzt ein weiteres b2b-Start-up in Stellung. Im Grunde ist seedyaa (www.seedyaa.com) sogar ein b2bchen-Modell, denn Zielgruppe sind kleine Einzelhändler und Designer. “Mit seedyaa wollen wir den vielen kleinen Einzelhändlern die Möglichkeit geben, individuelle Produkte abseits der Massenware zu finden, die sie hier entweder kaufen oder auf Kommission bestellen können”, sagt seedyaa-Mitgründer Reisiger.

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Wie Zitra positioniert sich seedyaa, gesprochen ßiedja, somit als Einkaufsplattform auf der Einzelhändler Produkte finden und kaufen können. Ansonsten unterscheiden sich Zitra und seedyaa aber deutlich. Zitra bringt sich seit Ende Juli dieses Jahres als b2b-Onlinemarktplatz “für edle Markenartikel und stylishe Designerwaren” ins Spiel. Hinter Zitra stecken Frank Engel und Philipp Kraft, die Macher von Supreme (www.supreme.de). Zielgruppe von Zitra sind Großhändler, Zwischenhändler, Shoppingclubs und Hersteller, die eine Möglichkeit suchen, ihre Ware schnell zu verkaufen. Unterstützt werden die Kölner von Tengelmann. seedyaa wiederum ist bisher komplett ohne Hilfe von Investoren entstanden.

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Mit der Ausrichtung auf “individuelle Einzelhändler und kreative Produktanbieter” könnte seedyaa vor allem dem erfolgreichen Marktplatz Dawanda (www.dawanda.de) Konkurrenz machen. Hobby-Designer, junge Kreative und Do-It-Yourself-Freaks, die ihre Ware bisher in Eigenregie via Dawanda und Co. an den Mann und die Frau bringen, könnten ihre individuellen Produkte mit seedyaa auf einen Schlag lodschlagen. Vorausgesetzt das seedyaa-Konzept geht auf. “Zur Einführung unserer Handelsplattform kann jeder Hersteller und Ladenbesitzer noch bis Jahresende kostenlos auf seedyaa inserieren”, sagt Reisiger. Im kommenden Jahr soll Produktanbieter und Einzelhändler für ihre Präsenz auf seedyaa jeweils einen Euro monatlich zahlen. Im Verkaufsfall wird dann zudem eine Provision von drei Prozent fällig. Klingt nach einer runden Sache, bei der am Schluss hoffentlich alle Beteiligten profitieren.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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