5 neue Start-ups: TrackRoom, Nheo, tadaa, Loverty, Life Action Games

Fünf neue Start-ups und Internetprojekte in Kurzform. * Teilzeit-Big Brother: Über die Smartphone-App TrackRoom (www.trackroom.de) können iPhone und Android-Nutzer ihren Freunden zeitlich begrenzt ihre aktuelle Position mitteilen. “Wir haben mit TrackRoom eine App […]

Fünf neue Start-ups und Internetprojekte in Kurzform.

* Teilzeit-Big Brother: Über die Smartphone-App TrackRoom (www.trackroom.de) können iPhone und Android-Nutzer ihren Freunden zeitlich begrenzt ihre aktuelle Position mitteilen. “Wir haben mit TrackRoom eine App geschaffen, die ich als Familienvater sehr zu schätzen weiß, wenn ich mit meinen Kindern im Freizeitpark unterwegs bin und die Familie in alle Richtungen läuft. Mit TrackRoom geht keiner verloren und ich kann immer wieder Treffpunkte für alle einrichten“, sagt Daniel Hanelt, Geschäftsführer beim TrackRoom-Macher Sysvision. Einen vergleichbaren Überwachungsservice bietet beispielsweise der US-Dienst Glympse (www.glympse.com) an. Zumindest eine nette Art, Menschen im Gedränge wiederzufinden. Und die Betreiber versprechen: TrackRoom sammele weder Daten noch erstelle die App Bewegungsprofile.

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* Lesetipp: Auf 352 Seiten beschäftigt sich Reto Stuber in seinem Buch “Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, XING und Co.” mit der Welt der sozialen Medien. Zunächst führt der Schweizer, der in New York lebt und internationale Kunden in Sachen Online Marketing aufklärt, gekonnt in die große, weite Welt der sozialen Medien ein. Dann geht es auch schon ans Eingemachte: Der Praxisteil liefert lesenswerte Anleitungen, wie man Schritt für Schritt eine Präsenz auf Facebook, Twitter, YouTube, Xing und LinkedIn umsetzt und mit Aktionen eine Community aufbaut. Jetzt bei amazon bestellen

* Eine neue Nummer: Die kostenlose App Nheo (www.nheo.de) stattet Smartphones, egal ob iPhone oder Android-Geräte mit einer Festnetznummer inklusive Mailbox aus. “So ist das Smartphone zum Festnetzpreis über die Festnetznummer des eigenen Privatanschlusses oder des Büros erreichbar und es fallen keine teuren Mobilfunkgebühren mehr an”, teilt Markus Ruiz, Gründer von Nheo mit. Für viele Nutzer sicherlich ein nützliches Tool, leider ohne Verdienstmöglichkeiten für die Nheo-Crew. Später soll es deswegen kostenpflichtige Zusatzdienste geben – beispielsweise die Möglichkeit, Mobilfunknutzer im In- und Ausland zu günstig Konditionen anzurufen.

Snap-shot: Die iPhone-App tadaa (www.tadaa.net) erleichtert Fotosharing per Handy. Nutzer teilen ihre Schnappschüsse in Echtzeit und HD-Qualität mit ihren Followern. Da alle Fotos im eigenen Fotoblog landen, können auch Freunde ohne iPhone folgen – ähnlich wie bei Twitter, nur eben nicht auf Text- sondern auf Bilderbasis. Interessant sind auch die Zusatz-Features: unterschiedliche Kamerafilter, Kommentierfunktion und ein “verspieltes” Bewertungssystem sollen “Social Fotosharing” nach dem US-amerikanischen Vorbild Instagram ermöglichen. Hinter tadaa stehen Nikolas Schoppmeier und Friedemann Wachsmuth mit ihrer Firma menschmaschine GmbH.

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* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse.

* Freie Liebe: Laut eigenen Angaben will die Online-Partnervermittlung Loverty (www.loverty.de) “Online-Dating aus seiner Bezahlnische befreien”. Das und die eigene “Unzufriedenheit mit den deutschen Anbietern von Online-Dating” war die Initialzündung für die drei Gründer Felix Alaze, Stefan Mey und Andreas Wierz Loverty ins Online-Leben zu hieven. Das Berliner Start-up bietet allen Nutzern den Zugang zum kostenlosen Modus. Dort kann man Bilder sehen sowie Nachrichten schreiben und lesen. Finanzieren soll sich Loverty (der Name steht für eine Mischung aus Love und Liberty) über Premium-Nutzer, die für Zusatzfunktionen zahlen. Dazu werden keine Abonnements angeboten, statt dessen werden die Premiumfunktionen über eine Einmal-Zahlung freigeschaltet. 29 Euro kostet dabei Premium und 89 Euro Premium+. Man darf gespannt sein, ob sich damit die etablierte Konkurrenz aufmischen lässt.

* Mobile Spielwelten: Die Berliner Gamesschmiede Life Action Games (www.life-action.eu), die von Michael Schiemann und Alexander Berlin geführt wird, kümmert sich um Location Based-Spiele. “Wir bringen Schnitzeljagd und Computerrollenspiel mit Augmented Reality auf Smartphones und Tablets und schaffen damit ein völlig neues, ortsbasiertes Spielerlebnis”, teilen die Berliner mit. Und weiter: “Mit unserer Technologie können Menschen erstmals zusammen im Team Geschichten und Touren in der realen Welt live erleben.” Zielgruppe der modernen Schnitzeljagd en aus dem Hause Life Action Games sind Unternehmen, Agenturen und Städte. Klingt nach einen interessantem Ansatz mit vielen Möglichkeiten für die anvisierte Zielgruppe. Noch dazu in einem Segment, das gerade erst entsteht.

Im Fokus: Weitere neue Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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