kaufDA nennt Zahlen: Prospektplattform macht 8 Millionen Euro Umsatz

Mit Zahlen gehen leider nur sehr wenige Start-ups hausieren. Diesmal bricht die lokale Prospektplattform kaufDa (www.kaufda.de) das branchenübliche Schweigen. Im laufenden Jahr akquirierte das Start-up nach eigenen Angaben ein Werbevolumen von 8 Millionen […]
kaufDA nennt Zahlen: Prospektplattform macht 8 Millionen Euro Umsatz

Mit Zahlen gehen leider nur sehr wenige Start-ups hausieren. Diesmal bricht die lokale Prospektplattform kaufDa (www.kaufda.de) das branchenübliche Schweigen. Im laufenden Jahr akquirierte das Start-up nach eigenen Angaben ein Werbevolumen von 8 Millionen Euro. “Dieses Ergebniss übertrifft unsere eigenen Erwartungen: Wir hatten das Werbevolumen Anfang des Jahres auf 3 Millionen Euro geschätzt”, sagt Christian Gaiser, geschäftsführender Gesellschafter von kaufDA. Zwei Jahren nach dem Start auf jeden Fall ein beachtlicher Erfolg. Insgesamt riefen die kaufDA-Nutzer 200 Millionen digitale Prospektseiten auf. Für jeden Abruf bekommt kaufDa Geld.

Das kaufDA-Netzwerk mit mehr als 80 Partnerseiten – dazu gehören unter anderem dastelefonbuch.de, meinestadt.de, Immobilienscout24.de – kommt monatlich auf 11 Millionen Unique Visitors. Bereits eine Million Besucher pro Monat nutzen kaufDA über Apps für iPhone, iPad und Android. “Das Wachstum von kaufDA wird nicht zuletzt durch den rasanten Zuwachs von mobilen Endgeräten in Deutschland beflügelt. Die mobile Sparte trägt bereits 20 % zum Gesamtumsatz von kaufDA bei. Viele sehen mobile Endgeräte wie das iPad als Zukunft für die Medienbranche – kaufDA hat hier als Vorreiter ein attraktives Modell geschaffen und wird von der zunehmenden Tablet-Ausbreitung noch mehr profitieren”, ist sich Gaiser sicher.

kaufDA wird als heißer Übernahmekandidat gehandelt

Neben kaufDA bearbeiten noch Discounto (www.discounto.de), Marktjagd (www.marktjagd.de) und MeinProspekt (www.meinprospekt.de) das Boomsegment lokale Schnäppchen bzw. digitale Prospekte. Zudem ist auch die Deutsche Post AG mit allesnebenan.de (www.allesnebenan.de) in diesem umkämpften Markt unterwegs. In der Berliner Gründerszene wird kaufDA bereits als heißer Übernahmekandidat gehandelt. Die Liste der Interessenten soll neben der Post auch verschiedene Medienhäuser beinhalten.

Hausbesuch bei kaufDa

Der lokale Einkaufsmarkt kaufDa hat einen in Berlin vermutlich einzigartigen Standort: Mitten im Nikolaiviertel. Dort bewohnt das Start-up eine Wohnung im vierten Stock, die dank vieler Mitarbeiter dicht besiedelt ist. Auch im Erdgeschoss hat kaufDa einen Raum angemietet: Dort hat man die Vertriebsleute reingesteckt. Insgesamt bewohnt das Unternehmen knapp 500 Quadratmeter. Einige Eindrücke in unserer Fotogalerie.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.