Neues Standbein: kaufDA schluckt DeutschlandCoupon

In den vergangenen Monaten entwickelte sich kaufDa.de (www.kaufda.de) immer mehr zum Synoynm für digitale Einzelhandelsprospekte. Mit wenigen Klicks können Onliner beim Start-up aktuelle Schnäppchenbeilagen von lokalen Einzelhändlern wie Aldi, Netto oder Schlecker durchstöbern. […]
Neues Standbein: kaufDA schluckt DeutschlandCoupon

In den vergangenen Monaten entwickelte sich kaufDa.de (www.kaufda.de) immer mehr zum Synoynm für digitale Einzelhandelsprospekte. Mit wenigen Klicks können Onliner beim Start-up aktuelle Schnäppchenbeilagen von lokalen Einzelhändlern wie Aldi, Netto oder Schlecker durchstöbern. Das junge Berliner Unternehmen verhilft damit nicht nur einem scheinbar altbackenen Werbemedium zu neuen Ehren, sondern knabbert auch erheblich an einer wichtigen Einnahmequelle von Medienhäusern. Jetzt zündet kaufDA mit der Übernahme von DeutschlandCoupon (www.deutschlandcoupon.de) die nächste Stufe. Bei DeutschlandCoupon finden Onliner hunderte Coupons, die man ausdrucken kann und damit in der realen Welt Vergünstigungen bekommt – darunter hin und wieder einige exklusive Rabattaktionen. Die Bandbreite der Coupons reicht von Schlecker über McDonalds bis zu real. Der Burgerbrater setzte bereits mehrmals auf DeutschlandCoupon.

Mit der Übernahme ergänzt kaufDA sein Angebot entscheidend: Wer sich für Prospekte lokaler Einzelhändler interessiert, findet Ausdruckcoupons mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls spannend. Gleichzeitig erschließt sich das Start-up mit dem Kauf von DeutschlandCoupon eine neue Einnahmequelle. In den meisten Fällen zahlen die entsprechenden Couponanbieter pro verteiltem Gutschein eine Gebühr. “Jeder tatsächliche Ausdruck eines Coupons kann vom Anbieter mit einem Cent-Betrag bewertet werden. Umso höher dieser Cent-Betrag ist, umso prominenter ist die Platzierung in den Suchergebnissen. Unser Angebot basiert also nicht auf der Kalkulation von Userzahlen oder dergleichen, sondern rein auf erbrachter Leistung”, sagte DeutschlandCoupon-Macher David Hilmer im März dieses Jahres gegenüber deutsche-startups.de.

“Zentrale Anlaufstelle für lokale Angebote in Deutschland”

“Mit dem Know-how von DeutschlandCoupon im Bereich des lokalen Web-Couponings erweitern wir unsere Führungsposition im Bereich der standortbezogenen Online-Dienstleistungen in Deutschland erheblich und können nun auch lokale Services für die Konsumgüter-Industrie und Service-Dienstleister anbieten”, sagt Christian Gaiser, geschäftsführender Gesellschafter von kaufDA. “Damit sind wir unserem Ziel, kaufDA zur zentralen internetbasierten Anlaufstelle für lokale Angebote in Deutschland zu machen, ein großes Stück näher gekommen”, so Gaiser. DeutschlandCoupon-Mitgründer Michael Kappler ist zuversichtlich, dass sich sein Unternehmen unter dem Dach von kaufDa weiter gut entwickelt: “Es ist äußerst wichtig, einen Partner zu haben, der unsere Philosophie für lokale Online-Handelsdienstleistungen teilt. Im Internet gibt es dafür keinen besseren Partner als kaufDA”.

Hausbesuch bei kaufDa

Der lokale Einkaufsmarkt kaufDa.de hat einen in Berlin vermutlich einzigartigen Standort: Mitten im Nikolaiviertel. Dort bewohnt das Start-up eine Wohnung im vierten Stock, die dank vieler Mitarbeiter dicht besiedelt ist. Auch im Erdgeschoss hat kaufDa einen Raum angemietet: Dort hat man die Vertriebsleute reingesteckt. Insgesamt bewohnt das Unternehmen knapp 500 Quadratmeter. Einige Eindrücke in unserer Fotogalerie.

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Geboren 1978, studierte Soziologie, Politik und Psychologie an der Freien Universität in Berlin. Erste journalistische Erfahrungen sammelte sie im Jahr 2000 im Onlineressort des Medienfachdiensts “kressreport”. Ein Jahr später zog es sie ins Ruhrgebiet zu “Unicum”. Seit 2008 gehört Veronika Hüsing zum Redaktionsteam von deutsche-startups.de.