Finanzierungsrunde: myON-ID sammelt erneut Kapital ein

Der nützliche Reputationsdienst myON-ID (www.myonid.de) steht offenbar vor dem Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde. Die Altgesellschafter T-Online Venture und Bayern Kapital investieren abermals in das Start-up. Das Vorhaben wurde bereits beim Kartellamt angemeldet. Ob […]

Der nützliche Reputationsdienst myON-ID (www.myonid.de) steht offenbar vor dem Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde. Die Altgesellschafter T-Online Venture und Bayern Kapital investieren abermals in das Start-up. Das Vorhaben wurde bereits beim Kartellamt angemeldet. Ob bei dieser Finanzierungsrunde noch weitere Investoren mitmachen, ist unklar. Ebenso die Höhe der Kapitalspritze. Bei einer Finanzierungsrunde Ende 2008 investierte T-Online Venture einen einstelligen Millionenbetrag in das von Mario Grobholz und Roman Pritzkow gegründete Unternehmen mit Sitz in München. Die Gründer wollten sich zur anstehenden Finanzierungsrunde nicht äußern.

Nutzer können über myON-ID ihre persönlichen Online-Inhalte und -Aktivitäten sammeln und verwalten. “Unsere Plattform ist vor allem für Geschäftsleute, Karriereaspiranten und Jobsuchende eine interessante Anlaufstelle. Wir unterstützen sie mit zahlreichen professionellen Angeboten, die bislang nur von Agenturen gegen Bezahlung angeboten wurden”, sagt Gründer Grobholz. Wobei der Reputationsdienst auch auf eine kostenpflichge Premiumvariante setzt. Diese kostet 5,99 Euro pro Monat und bietet laut Start-up “zusätzliche Leistungen für das Eigenmarketing und Personal Branding”. Dazu gehören eine individuelle Profil-Adresse, eine erweiterte Suchfunktion und die Möglichkeit Werbung auf der eigenen Profilseite abzuschalten.

myON-ID bearbeitet drei Geschäftsfelder

Zudem finanziert sich myON-ID durch Werbung. Neben myON-ID betreibt das Start-ups noch die Plattform Ruflotse.de (www.ruflotse.de) und die imedialounge.de (www.imedialounge.de), ein Content Management-System für Social Media-Inhalte. Insgesamt ist myON-ID somit in drei Geschäftsfeldern aktiv. Zwei richten sich an Konsumenten, eines an Unternehmen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Darren

    Also das erstaunt mich wirklich … ich habe den Sinn und Zweck der Plattform nicht verstanden!



  2. Julia

    Darren, ich stimme dir zu. Das Konzept ist lediglich ein Copycat von Reputationdefender.

    Der Nutzen schließt sich mir auch nicht.



  3. Erbsenzähler

    XING für arme Unwissende. Dazu wird noch davon geworben, man würde dadurch bei Google & Co ganz oben mitgelistet werden…

    Dieses Versprechen müssen sie mir erstmal beweisen bevor ich ansatzweise mich bei derartigen Datenschleudern registriere!

    Aber Hauptsache erstmal Geld reingesteckt in solch idiotische “Ideen” wenn auch simpel nur kopiert von oben genanntem Original. Die Investoren tun mir leid.

  4. Hmm. Also ich find’s so vom Auftritt der Website und jetzt bei nem Klick auf eine Beispielseite von jemanden ganz ok. Ich brauch’s nicht und ich wüsste erst recht nicht, warum ich die Premium-Variante nutzen sollte… aber für nen kostenlosen Dienst ist es doch sehr ordentlich. Vielleicht nicht schlecht für Leute ohne Webdesignwissen…



  5. pricehouse

    Was soll den da jetzt neu sein? Individuelle Profil-Adressen und die Möglichkeit, Werbung auf der eigenen Profilseite abzuschalten, findet man auch auf anderen Plattformen reichlich. Und dieses zum größten Teil kostenlos !!!!!

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