Kurzmitteilungen: SevenSnap, Captain Travel, Inkubato, beilagenbörse, Expertia, Acumeo, Online Marketing Lounge

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Abgelehnt: SevenSnap (www.sevensnap.com), eine Art Swoopo für Smartphones, wollte auf dem iPhone groß rauskommen. Seit Monaten wartete Macher Tobias Hieb auf die Freischaltung im Apple […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Abgelehnt: SevenSnap (www.sevensnap.com), eine Art Swoopo für Smartphones, wollte auf dem iPhone groß rauskommen. Seit Monaten wartete Macher Tobias Hieb auf die Freischaltung im Apple Store. Jetzt ist das Warten vorbei: Apple hat die App abgelehnt. Dem Apfelkonzern gefällt offenbar das Geschäftsfmodell von SevenSnap nicht. Zum Konzept von SevenSnap: Die Entertainment-Shopping-App wandelte auf den Spuren von umstrittenen Verkaufsplattformen wie Swoopo und Co. Alle 60 Minuten wird bei SevenSnap im sogenannten Snap Room ein Produkt präsentiert. Wer sich für das Produkt interessiert, muss den Verkaufsraum betreten. Dafür ist ein Zeitguthaben nötig. Jede Minute im Snap Room kostet 89 Cent. “Wir schauen jetzt nach vorne und entwickeln derzeit unsere Web-Plattform”, sagt Hieb.

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* Lesetipp: In der kürzlich erschienen überarbeiteten Auflage seines Buches “Der neue Online-Handel: Erfolgsfaktoren und Best Practices” erläutert Gerrit Heinemann die Besonderheiten des Online-Handels und zeigt dabei zentrale Erfolgsfaktoren für den Internet-Handel auf. Der Professor für Betriebswirtschaftslehre, Management und Handel an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach liefert dabei anschauliche Beispiele für erfolgreiche Online-Handelsgeschichten. Jetzt bei amazon bestellen

* Stabwechsel: Florian Rudolph und Julian Jünemann, die Gründer von Captain Travel bzw. von 1000kreuzfahrten (www.1000kreuzfahrten.de) treten ab. Ab Dezember übernimmt Benjamin Vahle die Geschäftsführung des Bewertungsdienstes für Kreuzfahrten. Rudolph und Jünemann, die Captain Travel Anfang dieses Jahres gemeinsam mit Hanse Ventures gegründet haben, wollen sich künftig neuen Projekten widmen. “Benjamin Vahle hat alles, was ein erfolgreicher Start-up-Unternehmer braucht: analytisches Talent, den Willen zum Erfolg und er kennt die Regeln des Marktes. In unserem Ausbildungsprogramm hat er auch die notwendige Praxiserfahrung erworben und wertvolle Kontakte geknüpft”, sagt Hanse Ventures-Geschäftsführer Sarik Weber. Wie Gründerszene berichtet, sind zudem alle Minderheitsgesellschafter bei Captain Travel ausgestiegen: “Es verbleiben lediglich die Management-Mitglieder von Hanse Ventures als Anteilsinhaber und Hanse Ventures selbst hält nun 84 Prozent an Captain Travel (zuvor 48 Prozent)”. Hintergrund: Das Start-up hat seine Ziele offenbar deutlich verfehlt.

* Crowdfunding-Plattform: Bei Inkubato (www.inkubato.com) lassen Kreative ihre Projekte durch die Internet-Community finanzieren. Künstler präsentieren ihr Vorhaben, Unterstützer bieten finanzielle Beteiligung an. Nur wenn die benötigte Summe innerhalb der Laufzeit erreicht wird, fließt das Geld der Sponsoren. “Unterstützer investieren also nicht in Luftschlösser, sondern in Projekte, die auch tatsächlich verwirklicht werden”, erklärt Mitgründer Konrad Lauten. Wer unterstützt, darf sich im Fall der Projekt-Realisierung eine Prämie aussuchen: zum Beispiel ein Privatkonzert oder eine handsignierte Platte vom geförderten Künstler.

* Für die Weihnachtspost: Das Hamburger Start-up beilagenbörse (www.beilagenboerse.de), ein Marktplatz für Paktebeilagen, führt Werbetreibende und Anbieter von Paket-Beilagenplätzen zusammen. Über die Restplatzbuchung kommen Unternehmen besonders günstig an Beilagenplätze. Alle eingestellten Angebote können zielgruppenspezifisch ausgewählt werden. Eigenen Angaben zufolge sind bei beilagenbörse bereits über 50 Anbieter mit über acht Millionen Beilagenplätzen registriert.

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* Mit “Soziale Netzwerke und Dienste” präsentieren die drei Autoren Cordula Lochmann (Conciety), Martin Szugat (SnipClip) und Informatiker Jan Erik Gewehr einen handlichen, kleinen Führer durch die Welt der sozialen Plattformen. Die überarbeitete Version des Büchleins “Social Software”, das 2006 erschien, liefert Hintergründe, Daten und eine kurze Geschichte der angesagtesten sozialen Dienste. Die Bandbreite reicht von Blogs über Wikipedia bis zu Facebook und Twitter. Jetzt bei amazon bestellen

* Namensänderung: Das Experten-Jobnetzwerk Expertia heißt ab sofort Acumeo (www.acumeo.de). Der neue, alte Dienst positioniert sich nun als “das erste Online-Jobportal für Best Ager”. Unternehmer können über Acumeo Expertenund Arbeitnehmer aufstöbern, die mindestens 20 Jahre Berufserfahrung gesammelt haben. In der Grundversion ist Acumeo für Jobsuchende und auch Unternehmen kostenlos. Über eine kostenpflichtige Premiummitgliedschaft erhalten Best Ager Zugang zu allen Jobangeboten und können sich mit einem erweiterten Profil präsentieren. Die Premiummitgliedschaft für Unternehmen beinhaltet den Zugriff auf die Bewerberdatenbank und eine Firmenvorstellung per Unternehmensprofil. Die Vorgängerplattform Expertia ging bereits 2006 online.

* Netzwerken: Am 9. Dezember findet die 20. Online Marketing Lounge statt. “Anlässlich des Jubiläums freuen wir uns besonders, dass wir mit dem bis dahin gerade neu eröffneten Designhotel \’nhow Berlin\’ eine ganz besondere Location nutzen können”, teilt Veranstalter und ecato-Gründer Christian Boris Schmidt mit. Die Teilnahme am Jubiläumsevent kostet 10 Euro. Im Ticketpreis sind Freigetränke wie Softdrinks, Bier, Sekt und Wein enthalten. Außerdem wird es ein Buffet mit Leckereien wie Gulaschsuppe, Currywurst und Kartoffelkuchen geben. Weitere wichtige Veranstaltungen für Gründer und Netzmenschen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

  1. Dass Apple abgelehnt hat, war eigentlich von jedem, der sowohl Apple als auch SevenSnap kennt, zu erwarten.
    Bei einem “Eintrittspreis” in dem Snap-Roome ist es auch für mich von Anfang an nicht interessant. Welch seltsames Marketing.



  2. T

    gut so, das es swoopo schon gibt, braucht das kein mensch

  3. Hätte mich auch ein wenig gewundert, wenn Apple soetwas zulässt bzw unterstützt.



  4. Dennis

    Das unterstützt meine These, dass SevenSnap ein Rohrkrepierer ist. Freut mich, dass Apple sowas ablehnt.



  5. Chris

    nach Apple kommt als nächste Hürde das deutsche Recht. Bin gespannt, wie das Team bei sevensnap mit solchen Dingen wie Fernabsatzgesetz und Glücksspielmonopol fertig wird.

  6. Pingback: Sevensnap pleite? | BlogWave.de

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