Mager oder ordentlich? simfy legt erstmals IVW-Zahlen vor

Premiere: Die Musikplattform simfy (www.simfy.de), die kürzlich den Mitbewerber steereo schluckte, geht bei der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) vor Anker. Bei der Erstausweisung im Oktober stoppte der Zähler bei […]

Premiere: Die Musikplattform simfy (www.simfy.de), die kürzlich den Mitbewerber steereo schluckte, geht bei der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) vor Anker. Bei der Erstausweisung im Oktober stoppte der Zähler bei rund 1,8 Millionen Visits und knapp 10,5 Millionen Page Impressions. Bei dem großen Tohuwabohu, der in den vergangenen Monaten um das Thema Musik-Streaming in der deutschen Gründerszene und in diversen Fachmedien gemacht wurde, ein eher ernüchterndes Ergebnis. simfy-Gründer Christoph Lange zeigt sich dennoch zufrieden: “Für einen Neueinsteiger ist das durchaus ordentlich”, sagt er gegenüber deutsche-startups.de.

simfy-Macher Lange verweist zudem auf den internationalen Mitbewerber last.fm (www.last.fm): Die IVW zählte beim großen Musikdienst im Oktober rund 7,6 Millionen Visits und 46,5 Millionen Page Impressions. “Mit knapp einem Viertel des Traffics von last.fm müssen wir uns schon jetzt nicht verstecken”, sagt Lange. Der Musikanbieter hat in Deutschland allerdings zuletzt an Boden verloren: Noch im Oktober des vergangenen Jahres erreichte last.fm 8,3 Millionen Visits und 58,7 Millionen Page Impressions. Ein Selbstläufer scheint Musik-Streaming – trotz des großen Interesses – somit nicht. Das simfy-Team wird noch viel Geduld brauchen, um zumindest in Sachen Zugriffszahlen, weit nach oben zu kommen. Dank der letzten Finanzierungsrunde hat das Start-up aber reichlich Zeit, sich dem harten Verdrängungswettbewerb zu stellen. Stattliche sieben Millionen Euro sicherte sich simfy im Frühjahr dieses Jahres.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.