Digitale Prospekte boomen: High-Tech Gründerfonds unterstützt MeinProspekt

Verstärkung: Der Schnäppchenführer MeinProspekt (www.meinprospekt.de) holt sich mit dem High-Tech Gründerfonds einen weiteren bekannten Investor an Bord. Erst im Juli dieses Jahres investierte Mountain Super Angel “einen hohen sechsstelligen Betrag” in das junge […]
Digitale Prospekte boomen: High-Tech Gründerfonds unterstützt MeinProspekt

Verstärkung: Der Schnäppchenführer MeinProspekt (www.meinprospekt.de) holt sich mit dem High-Tech Gründerfonds einen weiteren bekannten Investor an Bord. Erst im Juli dieses Jahres investierte Mountain Super Angel “einen hohen sechsstelligen Betrag” in das junge Unternehmen, welches klassische Papier-Prospektwerbung ins Internet und auf mobile Geräte wie das iPhone, das iPad und auf Android-Telefone transportiert. Zuvor stieg Urs Keller, der Gründer der bekannten Preissuchmaschine Billiger.de, bei MeinProspekt ein. Das frische Kapital soll in den Ausbau des Vertriebs und die Produktentwicklung fließen. Der High-Tech Gründerfonds hält nun knapp 6 % an MeinProspekt.

“Das Management Team von MeinProspekt.de hat uns besonders überzeugt. Die beiden Geschäftsführer Ali Uluileri und Urs Keller haben bereits andere Unternehmen erfolgreich und nachhaltig aufgebaut und bringen hervorragende Kompetenzen in MeinProspekt.de ein”, sagt Romy Schnelle, Investmentmanagerin des High-Tech Gründerfonds. Im Unterschied zu den Mitbewerbern kaufDa.de (www.kaufda.de), Discounto (www.discounto.de) oder Marktjagd (www.marktjagd.de) begann die Geschichte von MeinProspekt als iPhone-App, erst danach folgte der Schritt zum Webanbieter. Mittlerweile sind nach eigenen Angaben Angebote aus etwa 20.000 Städten bei MeinProspekt online. Gründer Uluileri blickt zuversichtlich in die Zukunft: “Wir freuen uns, dass wir bereits zwei Monate nach unserer ersten Finanzierungsrunde durch Mountain Super Angel AG mit dem High-Tech Gründerfonds einen zweiten, sehr renommierten Partner mit an Bord haben. Die zusätzlichen finanziellen Mittel geben uns die Möglichkeit, den angestrebten Wachstumsprozess nochmals deutlich zu beschleunigen und die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells weiter auszubauen”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Sebastian

    Was ist dann das Geschäftsmodell von meinprospekt.de?
    Bezahlen die Firmen, die ihre Prospekte auf meinprospekt.de haben wollen?
    Das kann ich mir gerade irgendwie nicht vorstellen, dass man dadruch reich wird, oder dass der High-Tech-Gründerfonds bei sowas investiert…
    Weiß jemand mehr?

  2. MeinProspekt kriegt fuer jeden Aufruf 10 Cent. Da die jeden Tag um die 100.000 Aufrufe haben, erübrigt sich das Rechnen, ob es sich lohnt. Die spannende Frage ist eher, ob die Post dagegen halten kann.



  3. Kritiker

    High-Tech? Ernsthaft?



  4. Anna

    Wie können die das für 20.000 Städte haben?
    Es gibt doch nur ca. 12.000:
    http://www.press1.de/ibot/db/press1.IW130_1148461440.html
    ???
    Das ist geballte location based Service Kompetenz wenn man sogar in mehr Städten online ist als es gibt ;-)

  5. @Anna: Es geht nach PLZ, scheint mir, nicht nach selbststaendigen Staedten und Gemeinden. Ist auch irgendwie sinnvoll :)



  6. peter

    @JohannQ
    Es gibt in Deutschland sogar noch weniger PLZ als Städte, nämlich ca. 8300
    Die suchen wohl einfach nach was, was sie dem Vorbild kaufda voraus haben.
    naja. copycat, bleibt copycat…



  7. JohannF

    Die Kaufda Leute sollten sich mal warm anziehen. Meinprospekt auf dem iPhone gibt es auch schon in der Schweiz und in Österreich, jeweils mit eigenen Prospekten. Deshalb wahrscheinlich 20.000 Städte. Steht so auch im AppStore. Auf alle Fälle haben die viel mehr und bessere Kooperationen als Kaufda z.B Media-Markt. Sind doch auch viel Prospekte drin und soweit ich weiß, gibt es die sogar schon viel länger als Kaufda, also wer da wohl von wem kopiert hat? Wie immer weiß man das nicht! Wünsche beiden viel Glück!



  8. Ulli

    Also wenn die Zahlen von Andreas stimmen, ergibt das ja einen Umsatz von 3,4Mio € (100.000Aufrufe * 0,1€ * 7Tage * 4Wochen * 12Monate)!?
    Nicht übel für eine Seite, die sich mit ‘nem vernünftigen Scanner und einem Flash-Spezi (für die blätterbaren Seiten) betreiben lässt – etwas überspitzt ausgedrückt.
    Falls es so hinkommt, wieder mal eines dieser Projekte, wo ich denke “Warum hattest du Idiot nicht diese Idee!?”.
    Aber vielleicht komme ich ja auch noch einmal an die Reihe… ;-)

  9. ja, so ist das manchmal.. “schade, dass man die Idee nicht selber hatte”. Gerad in dem Fall habe ich auch kaufda beobachtet und gedacht, das wird nie funktionieren. Ausnahmsweise daneben getippt :)



  10. Anton

    stimmt tolle und simple idee – aber wie bekommen die da die aktuellen prospekte rein, wirklich alle selber einscannen? oder gibts da ein portal wo jeder shop das selber durchführen kann?

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