Mixxt setzt auf Premium-Konzept

Dadurch, dass über den Community-Baukasten mixxt (www.mixxt.de) diverse Szene- und Branchenveranstaltungen wie Barcamps abgewickelt werden, ist das Start-up von Philipp Ellenbeck, Christian Stein und Oliver Ueberholz fest in der Web-Gründerszene verankert. Doch längst […]

Dadurch, dass über den Community-Baukasten mixxt (www.mixxt.de) diverse Szene- und Branchenveranstaltungen wie Barcamps abgewickelt werden, ist das Start-up von Philipp Ellenbeck, Christian Stein und Oliver Ueberholz fest in der Web-Gründerszene verankert. Doch längst schmorrt das junge Unternehmen nicht mehr nur im eigenen Szenesaft: Die Zahl der aktiven Social Network-Betreiber, die über mixxt ein eigenes Netzwerk abwickeln, gibt das Bonner Start-up mit über 8.000 an. Diesen Nutzern bietet mixxt nun kostenpflichige Zusatzdienste an: Für 9 Euro monatlich gibt es beispielsweise mehr Speicher- und Transfervolumen, die Möglichkeit eine eigene Domain zu nutzen und die Befreiung von Werbung. 19 Euro im Monat kostet das große Premiumpaket – dafür gibt es noch mehr Speicher- und Transfervolumen. Das mixxt-Logo wandert zudem an den Fuß der jeweiligen Community. Die neuen Bezahl-Funktionen führt mixxt vorerst nur in Deutschland ein. Die Landesableger in Polen und der Türkei sollen später umgestellt werden.

“Wir hatten den Launch der Premium-Pakete bereits früher in Planung gehabt. Allerdings hat uns die Nachfrage nach White-Label-Communitys im letzten Jahr etwas überrumpelt”, sagt Ueberholz. Im Sommer des vergangenen Jahres startete mixxt seine White-Label-Lösungen. Zielgruppe dieses b2b-Angebotes sind Unternehmen, Institutionen und Organisationen. Diese können ihre Community komplett mit dem eigenen Branding versehen. Nach dieser Business-Zielgruppe kümmert sich das Start-up nun wieder verstärkt um seine “normalen” Nutzer.  Ueberholz kündigt für diese User bereits “vielseitige und völlig ungesehene Funktionen aus dem B2B-Bereich” an. Ganz nebenbei etabliert mixxt mit dem neuen Fremium-Modell eine neue Einnahmequelle. Der Mix bei mixxt besteht nun aus Werbung, White-Label-Communitys und Premium-Diensten. Besonders das White-Label-Geschäft scheint gut zu laufen. Die für zahlende Kunden entwickelten Funktionen kann das mixxt-Team über das Freemium-Modell nun in Teilaspekten abermals zu Geld machen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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