mixxt startet durch

Nach etlichen Monaten Arbeit schicken Philipp Ellenbeck, Daniel Peters, Christian Stein und Oliver Ueberholz ihren Community-Baukasten mixxt ins Rennen. Derzeit liegt der neue Cyber-Dienst in einer Half-Open-Beta vor. Halboffen deswegen, weil die von […]

Nach etlichen Monaten Arbeit schicken Philipp Ellenbeck, Daniel Peters, Christian Stein und Oliver Ueberholz ihren Community-Baukasten mixxt ins Rennen. Derzeit liegt der neue Cyber-Dienst in einer Half-Open-Beta vor. Halboffen deswegen, weil die von den Nutzern angelegten Communities wie TYPO3camp, pl0gbar oder DevHouseCgn2 im Prinzip allen anderen Nutzern offen stehen, das Anlegen von eigenen Netzwerken derzeit aber nur mit einem sogenannten Creation Token funktioniert. “Nachdem wir etwas länger in Betrieb gewesen sind und das Feedback der User umgesetzt haben, wird mixxt komplett geöffnet und für alle Interessierten verfügbar sein”, heißt es im Unternehmensblog.

Das Konzept von mixxt erklärt Mitgründer Ueberholz am besten selbst: “mixxt ermöglicht ad-hoc Social Networks und Communities, die ohne technischen Kenntnisse zusammen geklickt werden können”. Wie bei den Konkurrenten Groops, myPeopls, six groups und künftig Tribax kann sich jeder bei mixxt in wenigen Minuten seine eigene Community, sein eigenes Social Network zusammenbauen. Als Zielgruppe für mixxt sieht Ueberholz Privatpersonen, kleine Gruppen und Unternehmen. “Wir werden fast täglich mit einer neuen Idee für ein Netzwerk überrascht, an die wir nicht gedacht haben. Und genau darauf freuen wir uns am meisten”, sagt Ueberholz. Für kleinere Gruppen wie Wohngemeinschaften, Amateurvereine oder Pokerrunden ist mixxt sicherlich eine einfache Methode das Freizeitleben zu organisieren und verwalten. Aber auch kleine Firmen und Eventveranstalter könnten an der Meta-Community ihre Freude haben.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.