Bei SpreadBooster fallen die Preise

Rückkehr mit neuem Konzept: Jörn Kunst, Gründer der Schnäppchen-Community Luupo (www.luupo.de), ist wieder auf der Bildfläche aufgetaucht. Sein neues Projekt SpreadBooster (www.spreadbooster.de) basiert auf dem Luupo-Modell, ist aber eine “deutliche Weiterentwicklung” von seinem […]

Rückkehr mit neuem Konzept: Jörn Kunst, Gründer der Schnäppchen-Community Luupo (www.luupo.de), ist wieder auf der Bildfläche aufgetaucht. Sein neues Projekt SpreadBooster (www.spreadbooster.de) basiert auf dem Luupo-Modell, ist aber eine “deutliche Weiterentwicklung” von seinem ersten Web-Versuch. “Mit SpreadBooster habe ich die Lösungen umgesetzt, die alle Systemprobleme aus der Welt schaffen, die wir damals mit Luupo hatten.” Insofern habe SpreadBooster nichts mehr mit Luupo zu tun. Im Frühjahr dieses Jahres musste Kunst das Auktionshaus aufgrund finanzieller Schwierigkeiten verkaufen.

Auch bei SpreadBooster geht es darum, Produkte in amerikanischer Manier zu versteigern. Kunden kaufen virtuelle Einsätze und setzen sie auf einen Artikel, um sich den reduzierten Preis anzusehen – bis einer zuschlägt oder das Angebot endet. Eine der größten Hürden hat Kunst im zweiten Versuch nun überwunden: Die Auktionen laufen nicht mehr über die eigene Plattform. Statt dessen fungiert das Unternehmen nur noch als technischer Dienstleister für zahlreiche Partnershops, die das SpreadBooster-System in ihre Shops integrieren. Der Vorteil: “Jetzt greifen wir auf den Traffic der Händler zu und müssen nicht mehr Traffic auf die eigene Plattform bringen”, erklärt Kunst den kleinen aber feinen Unterschied. Außerdem sind die Einzelshops miteinander vernetzt, so dass der Produktpreis auch in Shop B fällt, wenn jemand in Shop A auf einen Artikel setzt. Dadurch sollen die Preise noch viel stärker fallen als bisher. Verschiedene andere Einzelheiten will Kunst bisher noch nicht preis geben.

“Technisch funktioniert schon alles”

Aktuell sind die Shops noch nicht frei geschaltet, das Händlernetzwerk soll noch etwas wachsen. Dann geht es allerdings sofort los: “Technisch funktioniert schon alles, wir wollen nur noch das Netzwerk vergrößern.” Kunst ist froh, nach “intensiver Kopfarbeit” wieder neu loszulegen. Die Erfahrungen mit Luupo sind in das neue Konzept miteingeflossen: Man habe damals einige Fehler im Aufbau gemacht, beispielsweise zu viel Geld in die Server-Technik gesteckt und zu schnell zu viel Personal eingestellt. “Da hatten wir schnell zu wenig Geld, um Traffic einzukaufen. Da die VCs erst in einer späteren Phase einsteigen wollten, war das ein großes Problem.” Bei Luupo führt unterdessen der neue Besitzer  Jens Jäger aus Korschenbroich die Geschäfte weiter.

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.