Aktion: Gründer mit Profil gesucht

Start-ups gibt es viele. Bekannte Gründer wenige. Zwar steckt hinter jeder interessanten Idee auch ein spannender Kopf, doch die wenigsten Jungunternehmer erhalten die notwendige Aufmerskamkeit für ihre Person. deutsche-startups.de und myON-ID (www.myonid.de) suchen […]

Start-ups gibt es viele. Bekannte Gründer wenige. Zwar steckt hinter jeder interessanten Idee auch ein spannender Kopf, doch die wenigsten Jungunternehmer erhalten die notwendige Aufmerskamkeit für ihre Person. deutsche-startups.de und myON-ID (www.myonid.de) suchen jetzt die Charakterköpfe hinter den Websites, die heute noch keiner kennt, aber morgen jeder nutzt. Junge Entrepreneure, die eine spannende Geschichte zu erzählen haben, können sich auf myON-ID präsentieren. Die besten drei Gründer-Profile werden auf deutsche-startups.de als vielversprechende Querköpfe vorgestellt.

Warum ist Eigenmarketing gerade für Gründer wichtig?

Die Gesichter hinter einer Idee sind für Kunden, Medien und Investoren gerade am Anfang, wenn die großen Erfolgsgeschichten noch fehlen, viel interessanter als die Features der Website. Leider erfährt die Öffentlichkeit selten die persönliche Geschichte hinter einem zunächst anonymen Dienst. Wer hatte die Idee und warum? Was waren die Hoffnungen, die Risiken, die Erfolge und die Rückschläge? Was haben die Gründer gelernt, was werden sie besser machen? Was verbindet die Macht mit den Nutzern?

Öffentlichkeit erhält der Macher nur, wenn er auch eine Geschichte zu erzählen hat. Zahlreiche Vorbilder haben vorgemacht, wie sie dank ihrer Hartnäckigkeit und Eigenpräsentation trotz der “Brüche” in ihrer Karriere große Erfolge feiern konnten: Lars Hinrichs zum Beispiel, der viel vom Scheitern seines ersten Unternehmens als “teuersten MBA-Kurs” bezeichnet. Oder Lukasz Gadowski, der sein Startkapital als studentische Aushilfskraft verdienen musste, weil ihm keine Bank für seine Spreadshirt-Idee auch nur einen Cent gab. Symbol seines Erfolges ist, dass er später sogar seinen Vater einstellte.

Wo es um die Zukunft des internetbasierten Fernsehens geht, ist Andreas Dittes als “Mr. Telewebber” ein gefragter Experte. Sein Trick: Er verlässt sich nicht auf den Charme seiner Geschäftsidee, sondern verbindet Eigen- und Produktmarketing. Die Kompetenz des Gründers steht für die Qualität der Website und umgekehrt. Person und Produkt verschmelzen. Andreas bedient sich wie die meisten Gründer Social Networks wie dem eigenen Blog, Twitter, Facebook & Co. Auf myON-ID sammelt Andreas seine Erfahrungen, Meinungen und alle Infos zu Telewebber genauso wie die Webinhalte zu seiner eigenen Person.

Wer ist der nächste Star unter den deutschen Entrepreneuren?
Mario Grobholz und Christian Sigl, die Macher hinter myON-ID, wissen aus eigener Erfahrung, wie schwer es junge Entrepreneure haben, Fuß zu fassen. Deshalb laden sie alle Start-ups, die nicht älter als zwei Jahre sind, zum Premium-Account ein: Über die nächsten acht Wochen vergibt myON-ID in Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de insgesamt 50 Premium-Mitgliedschaften für 12 Monate mit einem Gegenwert von aktuell jeweils 72 Euro. Jeder, der mitmachen möchte, baut sich ein Profil auf. Wir werden aus den eingereichten Profilen drei Gewinner küren und diese hier auf deutsche-startups.de bekannt geben! Hier gibt es die Details zur Aktion.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Christoph

    Bisschen lahm wenn sich dann wieder alle selbst feiern, oder? Wie wäre es mit einer Beteiligung von einem Medium mit etwas mehr Reichweite?

  2. Hallo Christoph, gute Idee! Wir sind offen für weiter Aktionen. Hast Du eine konkrete Idee?



  3. kayoone

    fragwürdiges Konzept…myon-id ist doch ohnehin nur eine Plattform für Wannabe VIPs, Substanz gibt es da bis auf ein paar Ausnahmen wenig.
    Überhaupt hat “Entrepreneur” für mich heute schon immer einen bitten Beigeschmack, wer sich selbst so nennt ist in vielen Fällen mehr Schein als sein.

    Ich denke nach wie vor man sollte durchs Produkt überzeugen, natürlich müssen die Gründer auch was drauf haben, aber das merken die Investoren dann schon. So ein übertriebenes Selbstmarketing ohne etwas geleistet zu haben halte ich für den falschen Ansatz.

  4. Hallo Kayoone, interessante Sichtweise, die wir natürlich nicht teilen können, insbesondere was das Konzept von myON-ID angeht.

    Wir laden Dich daher gerne zu einem direkten Gedankenaustausch ein (aktion@onid.de). Was das Thema Selbstmarketing angeht, gibt es auch sehr viele Menschen und Experten die das gänzlich anders sehen. Es liegt an Dir!



  5. Webreporter

    Kayoone, Du scheinst nicht wirklich gut informiert zu sein?

    Ich war bei den Jungs und konnte einen Blick hinter die Kulissen werfen. Das was die da aufgebaut haben und noch vorhaben ist schon beachtlich. Ich habe selten soviel coole Ideen und gut umgesetzte Technik bei einem jungen deutschen Startup gesehen. Wären die in den USA würde jeder über die berichten. Wette drauf?



  6. Christoph

    Hi Mario, ich habe keine konkrete Idee. Sollte ich ad hoc spinnen, würde ich sagen nehmt einen TV-Sender und eine große Zeitung dazu und wählt sehr genau aus was die Personen angeht.

    Daraus könnte im TV eine Reportage über Entrepreneurship werden, im Moment liest und hört man ja nur von gierigen unmoralischen Managern und Bankern. Schön wären mal 60 min. aus den Welten Bootstrapping, gründen mit VC und Gründungen aus Nebenprojekten wie twitter.

    Was die Zeitungen angeht, ich lese immer nur MBA-Kolummnen und ähnliches die einen gähnen lassen. Dinge wie enable2start sind auch nicht wirklich prickelnd, zumindest so lange man da von “Kooperationen mit Amazon” usw. liest wenn es um stinknormale Affiliate-Aktionen geht.

    Mir schwebt da eher etwas ungeschöntes, wirklich interessantes und persönliches vor. -> Entrepreneur unplugged ;)

    Alles auf dem Weg dahin, dass ein Angestelltenverhältnis bei einem DAX-Konzern nicht das höchste der Gefühle sein kann…

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