Start-up des Jahres 2008 – Stimmen zu Picabee

Bei der “Wahl zum Start-up des Jahres 2008” erhielt der kostenlose Fotoservice Picabee (www.picabee.de) insgesamt zwei Stimmen. Hier die Begründung der Jury: Im Vergleich mit den anderen Kandidaten erscheint die Grundidee der Plattform: […]

Bei der “Wahl zum Start-up des Jahres 2008” erhielt der kostenlose Fotoservice Picabee (www.picabee.de) insgesamt zwei Stimmen. Hier die Begründung der Jury:

Im Vergleich mit den anderen Kandidaten erscheint die Grundidee der Plattform: Kostenlose Fotos mit werbebedruckten Rändern als praktikable Idee mit Wachstumspotential. Gerade Im gegenwärtigen Marktumfeld kann die Plattform für eine größere Zielgruppe interessant erscheinen – kostenlose Dienstleistungen neigen dazu, vom Publikum bevorzugt angenommen und weiterverbreitet zu werden.

Im hart umkämpften Geschäftssegment der Fotoportale kann dies durchaus eine weitere Evolutionsrunde einleiten – eventuell wird die Idee (später) auch von anderen führenden Marktteilnehmern implementiert. Sollte es der Plattform gelingen, trotz sinkender Werbepreise ein langfristig profitables Geschäftsmodell zu eröffnen, stellen sich mit zunehmendem Erfolg Fragen nach der Zielgenauigkeit des interessanterweise auf Nutzereingaben basierenden Profilierungssystemes. Eine Kopplung mit einem führenden Werbevermarkter und ausgefeilteren Algorithmen für behavior based advertising, die forcierte Entwicklung von APIs und Affiliatemodellen, sowie die Ausweitung der Produktpalette erscheinen ratsam.
Prof. Hendrik Speck, Universität Kaiserslautern

Ich bin ein Freund einfacher Konzepte, die man mit einem Satz erklären kann. Es wird sicherlich viel Arbeit nötig sein, um Werbepartner zu gewinnen. Aber mal sehen: Ich bin zuversichtlich, dass das gelingen kann. Und somit ist auch das revenue model transparent und nachvollziehbar. Und wer hätte gedacht, dass man bei Foto-Papierabzügen noch ein neues Geschäftsmodell entwickeln kann.
Max Wittrock, MyMuesli

Artikel zum Thema:
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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.