Gesucht: Start-up des Jahres 2008 – die Jury

Nach den hitzigen Diskussionen der letzen Tagen stellt deutsche-startups.de an dieser Stelle nun die Teilnehmer der Jury vor, die sich in den nächsten Tagen darüber Gedanken machen muss, wer den Titel “Start-up des […]
Gesucht: Start-up des Jahres 2008 – die Jury

Nach den hitzigen Diskussionen der letzen Tagen stellt deutsche-startups.de an dieser Stelle nun die Teilnehmer der Jury vor, die sich in den nächsten Tagen darüber Gedanken machen muss, wer den Titel “Start-up des Jahres 2008” verdient hat. Mit großer Sorgfalt nehmen die Teilnehmer alle Geschäftsmodelle unter Augenschein, ehe sie ihr Votum abgeben. Eine große Aufgabe, denn die Jury entscheidet letztendlich darüber, welches Start-up den Vorjahressieger “MyMuesli” auf dem Thron ablösen wird.

Sina Afra, 40, Berlin, ist Managing Director beim Auktionshaus eBay in der Türkei. Zuvor war er 13 Jahre lang in einer internationalen Managementberatung als Partner tätig. Kriterien zur Wahl: Einzigartigkeit der Idee, Umsetzung der Idee, Skalierbarkeit, Team.

Steve Bartlik, Potsdam, ist seit Anfang 2008 Investmentmanager bei Hasso Plattner Ventures (HPV). Dort ist er verantwortlich für Investitionsmöglichkeiten im Bereich IT, insbesondere dem B2C Segment. Von 2005 bis 2007 war Steve als Investment Manager bei der BC Brandenburg Capital, einem regionalen VC-Investor, tätig. Zuvor arbeitete er als Marketing Controller bei der Jamba! GmbH in Berlin. Seine Kriterien zur Wahl: Starkes und komplementäres Team, klares Geschäftsmodell, internationales Geschäftspotential, klarer Pfad zum break even.

Robert Basic, Usingen, ist bloggender Selbständiger im IT-Bereich und beschäftigt sich auf seinem Blog \’Basic Thinking\’ gerne auch mit neuen Webservices und sucht dabei nach erwähnenswerten Besonderheiten.

Cem Basman, Hamburg, kommt ursprünglich aus der Old Economy und war durchgängig unternehmerisch tätig in den Bereichen IT Services Management für Großunternehmen. Er ist zudem Initiator und Mitgründer von StartupWeekend – von der Idee bis zur Gründung eines Start-ups in nur 48 Stunden – in Deutschland. Seine Kriterien zur Wahl: Originalität, Skalierbarkeit, Geschäftsmodell

Alexander Becker, Hamburg, ist freier Journalist und schreibt unter anderem für das Portal meedia. Seine Schwerpunkte seiner freiberuflichen Tätigkeit sind vor allem das Internet und Technik.

Dr. Ralf Belusa, 33, Berlin, ist seit Anfang 2007 als Director Operations für das operative Geschäft bei der Zanox AG Worldwide verantwortlich. Zuvor war er als Founding Head of Business and Innovation der myby GmbH & Co. KG sowie im Management der ProMarkt, Makromarkt und Yagma Online tätig. Von 2000 bis 2003 war er unter anderem bei Accenture als Unternehmensberater beschäftigt. Kriterien zur Wahl: Faktenbasierte Analyse und Vergleich der Kennzahlen der Unternehmen, sowie Marktdaten, Brand- & Communitybuilding, Marktdurchdringung und Rentabilitätsbetrachtungen.

Tilo Bonow, 29, Berlin, ist Gründer und Geschäftsführer der Berliner Kommunikationsagentur piâbo, die sich auf die Medienberatung von jungen Unternehmen aus den Bereichen Internet, Telekommunikation, Mobile und Lifestyle spezialisiert hat. Schwerpunkt bei seiner Entscheidung für das Start-up des Jahres: Kreative Idee und das Potential zur Internationalisierung.

Christina Cassala, 33, Berlin, ist Redakteurin bei deutsche-startup.de. Ihre Kriterien zur Wahl: Einzigartikeit des Geschäftsmodells und Monetarisierungsmodell mit Potential zur Internationalisierung.

Thomas Clark, Hamburg, ist Leiter Unternehmensentwicklung der Financial Times Deutschland und verantwortet in dieser Position auch den Gründerwettbewerb enable2start.

Jan Eppers, 37, Dresden, studierte Philosophie und gründete die Tech-PR-Agentur Frische Fische. In dieser Position hat er schon viele Start-ups kommen und bleiben sehen. Und ums Bleiben, also die Businesstauglichkeit jenseits von Daumendrücken und Exit, geht es ihm auch bei der Bewertung des Start-up des Jahres 2008.

Dominik Grollmann, München, ist Chefredakteur der Internet World Business.

Fabian Hansmann, 30, Berlin, ist Co-Founder und Partner bei FoundersLink. Vor FoundersLink war Fabian Gründer und Geschäftsführer der Steganos GmbH in Frankufurt am Main. Seine Kriterien zur Wahl: Team, transkationsbasiertes Modell, Exit-Möglichkeit.

Alexander Hüsing, 34, Berlin, ist Gründer und Chefredakteur von deutsche-startups.de. Er verlässt sich bei der Wahl seines persönlichen Siegers vor allem auf sein Bauchgefühl.

Professor Dr. Tobias Kollmann, 38, aus Köln/Essen, ist seit 2005 Inhaber des Lehrstuhls für BWL und Wirtschaftsinformatik, insbesondere E-Business und E-Entrepreneurship, an der Universität Duisburg-Essen. Innerhalb der Forschung konzentriert er sich auf alle Fragen rund um die Unternehmensgründung und -entwicklung in der Net Economy. Zwischen 1997 und 2001 arbeitete er in der Praxis und unterstützte dort insbesondere den Aufbau von virtuellen Marktplätzen im Rahmen der Aktivitäten der Scout24-Holding, Schweiz. Im Zuge dieser Tätigkeit war er auch einer der Gründungsgesellschafter der AutoScout24 GmbH, der größten elektronischen Gebrauchtwagenbörse im europäischen Internet. Kriterien zur Wahl: die Signalfunktion für die Branche, die Tragfähigkeit sowie die Innovation.

Jochen Krisch, München, befasst sich seit 1995 mit Verkaufskonzepten in den elektronischen Medien. Er berät Handels- und Medienhäuser bei der Konzeption und Entwicklung neuartiger Shoppingkonzepte. Von 1995 bis 2001 war er in den Bereichen Planung und Analyse am Aufbau und Wachstum von Deutschlands erstem Shoppingsender HOT (heute: HSE24) beteiligt. Als Fachbereichsleiter verantwortete er dort u.a. die strategischen und operativen Planungsprozesse und die Konzeption und Entwicklung der entsprechenden Planungs- und Informationssysteme. Heute ist er Herausgeber von “Exciting Commerce“, dem aktuellen Info-Dienst zum Thema E-Commerce.

Tina Kulow, Hamburg, unterstützt mit Expertise und Erfahrung Unternehmen im Bereich Public Relations. Das Team von Kulow-Kommunikation arbeitet für internationale Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Internet, Mobile sowie Kommunikation, Werbung und Design. Wichtige Grundsätze sind dabei der interdisziplinären Ansatz, das “Out-of-the-box”-Denken und der Austausch mit dem Netzwerk. Derzeit beschäftigt sich Tina intensiv mit dem Einfluss von Enterprise 2.0 auf die Kommunikation.

Bernhard Lücke, 48, Berlin, arbeitet als selbständiger Web-Developer, hat zuvor aber auch schon in den unterschiedlichsten Funktionen direkt und indirekt am Netz teilgehabt. Seine Kriterien zur Wahl: Geschäftsidee mit konkretem Nutzen, Idee, die On- und Offline miteinander verbindet, Originalität der Geschäftsidee und -modell, das nicht ausschließlich auf Werbung setzt, Motivation der Mitarbeiter

Klaus-Martin Meyer, 39, Osnabrück, ist Leiter Online-Marketing bei Telefon.de Handels AG. In dieser Funktion beobachtet er intensiv die nationale und internationale Startup-Szene. Privat interviewt er regelmäßig Gründer für sein Blog. Seine Kriterien zur Wahl: Geschäftsidee, Erfolgsaussichten, Umsetzung und Sympathiefaktor.

Mark Miller, 34, aus Hamburg, ist Gründer und Geschäftsführer von CatCap. Das Unternehmen begleitet Unternehmen bei strategischen Kapitalmaßnahmen, also Unternehmenskäufen oder -verkäufen oder der Durchführung von Kapitalerhöhungen mit VCs, Family Offices, Privatinvestoren oder Private Equity Fonds. CatCap ist daneben Coach des High Tech-Gründerfonds. Kriterien zur Wahl: Preiswürdig sind für ihn Unternehmen, die trotz der großen Konkurrenz der Angebote eine große Zahl von Nutzern effizient gewinnen und halten können, weil das Angebot einfach überzeugt.

Marco Ripanti, 36, Weinheim (Bergstraße), beschäftigt sich seit Jahren mit Geschäftsmodellen im Internet und ist Gründer und CEO der ekaabo GmbH, einem der führenden Anbieter von Community-Lösungen. Kriterien zur Wahl: Die betriebswirtschaftliche Seite geachtet – welches Unternehmen hat am schnellsten den notwendigen finanziellen Rückfluss.

Matias Roskos, Berlin, ist Mitbegründer und Geschäfstführer der Internetagentur VOdA, die sich auf Community- und Crowdsourcing spezialisiert hat. Dort ist er für die strategische Ausrichtung und das Communitymanagement zuständig. Seine Kriterien zur Wahl: Innovationskraft, soziale Komponenten, keine Copycats

Oliver Samwer, 35, München, gehört zu den erfolgreichsten Serial-Entrepreneurs Deutschlands. Im Januar 1999 gründete er mit seinen Brüdern Alexander und Marc das Auktionshaus alando.de. Nach dem Verkauf des Unternehmens an das US-Vorbild eBay machte das Trio den deutschen Ableger zur weltweit profitabelsten Einheit des gesamten Konzerns. Im Jahre 2000 gründeten die Samwer-Brüder Jamba. Schnell wurde das Unternehmen zum Marktführer für mobile Inhalte aller Art. Vier Jahre später übernahm Verisign die Berliner Jamba AG. 2006 riefen die Brüder den European Founders Fund ins Leben und unterstützten seitdem aktiv die deutsche Startup-Szene.

Prof. Hendrik Speck, Zweibrücken, lehrt an der FH Kaiserslautern im Fachbereich Informatik/Interaktive Medien, wo er das Information Architecture/Search Engine Labor der Fachhochschule leitet. Er lehrte bzw. gab Workshops an der International School of New Media, European Graduate School, New School of Social Research und an der Columbia University. Prof. Speck referiert auf Konferenzen und publiziert über Multimedia, Media and Communications, Search Engines, Intellectuel Property, Open Source, E-Learning, Data Security und Information Operations. Seine Kriterien zur Wahl: Spannende Idee und Kreativität, technologische Innovation, Wirtschaftlicher Erfolg, Wachstumspotential, Internationalität, soziale Relevanz

Matthias Schrader, 41, Hamburg ist Gründer und Vorstandssprecher von SinnerSchrader, einer der führenden Interaktivagenturen in Deutschland. Seine Vision: Der interaktive Konsument wird das Marketing revolutionieren. Preiswürdig sind für ihn innovative Marketingideen, die die Beziehungen zwischen Marken und Konsumenten radikal neu definieren.

Max Wittrock, 27, Passau, studierte von 2001 bis 2006 Jura, ab 2002 absolvierte er parallel eine Ausbildung am Institut für Journalistik der Uni Passau. Im April 2007 gründet Wittrock zusammen mit seinen Studienfreunden Hubertus Bessau und Philipp Kraiss “MyMuesli” – dem Vorjahressieger der Wahl zum Start-up des Jahres. Seine Kriterien zur Wahl: Originalität, tragfähiges Revenue-Model, Team

Tobias Worzyk, Hamburg, ist Betreiber des Blogs Hamburg Startups, in welchem er fast täglich über die Startup-Szene der Hansestadt berichtet. Neben dem Bloggen berät er Start-ups und junge Unternehmen in Sachen Online-Marketing und Business Development. Davor war er langjähriger Marketingleiter der Gentleware AG. Auch als Gründer hat Tobias Worzyk bereits Erfahrungen gesammelt: Noch während des Studiums startete er mit Kommilitonen zusammen die Projektionisten GmbH, welche Lösungen für erfolgreiche Unternehmenskommunikation anbietet.

Yvonne Wodzak, Hamburg, ist Ressortleiterin im Bereich New Media und Sponsoring beim führenden Medienbranchendienst “New Business“. Kriterien zur Wahl: Die Performance des Startups im Netz und seine Originalität.

Artikel zum Thema:
* Gesucht: Start-up des Jahres 2008
* Gesucht: Start-up des Jahres 2008 – noch drei Plätze zu vergeben
* Gesucht: Das Start-up des Jahres 2008 – die finale Nominierungsliste

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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