Bei Jupidi wird via SMS geflirtet

Der neuerliche Flirtboom geht weiter: Mit Jupidi (www.jupidi.de) wollen Kjell Fischer, Jascha Samadi und Benny Schilling einsame Herzen auf mobile Art miteinander verkuppeln. Die Kontaktanbahnung funktioniert bei Jupidi über SMS. “Völlig anonym und […]
Bei Jupidi wird via SMS geflirtet

Der neuerliche Flirtboom geht weiter: Mit Jupidi (www.jupidi.de) wollen Kjell Fischer, Jascha Samadi und Benny Schilling einsame Herzen auf mobile Art miteinander verkuppeln. Die Kontaktanbahnung funktioniert bei Jupidi über SMS. “Völlig anonym und ohne die Gefahr einer öffentlichen Abfuhr, bringt Jupidi in Erfahrung, ob der Traumprinz oder die Traumfrau ähnliche Gefühle hegt”, erklärt Gründer und Geschäftsführer Fischer das Konzept. Wenn der oder die Angeflirtete Interesse zeigt, stellen die Hamburger einen Kontakt zwischen den beiden Nutzern her. Die Flirterei kann dabei weiter über Jupidi laufen oder direkt zwischen Verknalltem und Schwarm. Das Ganze ist somit eine moderne Version der Liebeszettel, die früher in jeder Schulklasse durch die Reihen gereicht wurden.

Die Zielgruppe von Jupidi dürfte somit auch klar sein: Der mobile Flirtdienst, der von der Beteiligungsgesellschaft Neuhaus Partners und der KfW finanziell unterstützt wird, soll vor allem einsamen jugendlichen Herzen zwischen 12 und 19 Jahren das Flirten erleichtern. Für die Kontaktanbahnung via Kurzmitteilung müssen die verliebten Nutzer 99 Cent zahlen, jede weitere SMS schlägt mit 49 Cent zu Buche. Für die Angeflirteten entstehen außer den normalen SMS-Gebühren keine Kosten. Vielnutzer können ein sogenanntes Superstar-Paket buchen und ihr Guthabenkonto für 4,99 Euro aufladen. Dann kostet die erste SMS nur noch 49 Cent und jede weitere 29 Cent.

Jeder Nutzer bringt einen weiteren mit

Ihr Guthaben können die Flirter entweder über die Webseite investieren oder direkt via Kurzmitteilung. Die Nutzer brauchen dazu nur eine SMS mit allen wichtigen Daten (unter anderem dem eigenen Namen, dem Namen des Schwarms und die Handynummer) an die 60777 schicken. So können die Nutzer Jupidi jederzeit und überall unabhängig vom Internet flirten. Im Gegensatz zu klassischen Flirtbörsen spielen die Jupidi-Nutzer zudem eine große Rolle bei der Verbreitung der Idee. Denn dadurch, dass jeder Nutzer bei dem mobilen Datingservice immer direkt eine andere Person anspricht, bringt jeder Erstnutzer auch einen weiteren potenziellen User mit. Selbst wenn dieser die Avancen nicht erwidert, wird er dadurch vielleicht selbst zum Nutzer von Jupidi.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.