Bei KissNoFrog und Meetya dreht sich alles um schnelle Dates

Speed Dating, also die Partnersuche im Schnellverfahren, ist seit einiger Zeit besonders in Großstädten sehr beliebt. Mit KissNoFrog (www.kissnofrog.com) und Meetya (www.meetya.com) übertragen gleich zwei Plattformen das Speed-Dating-Prinzip ins Internet. Hinter Meetya stecken […]

Speed Dating, also die Partnersuche im Schnellverfahren, ist seit einiger Zeit besonders in Großstädten sehr beliebt. Mit KissNoFrog (www.kissnofrog.com) und Meetya (www.meetya.com) übertragen gleich zwei Plattformen das Speed-Dating-Prinzip ins Internet. Hinter Meetya stecken Peter Hoffmann, Paul Watzlaw, Marcel Horbach und Wilhelm Schulte Hemming von der Instantsoup Media GmbH, einer jungen Hamburger Technologie-Agentur. Bereits im Dezember schickten die Hanseaten ihre Speed-Dating-Plattform ins Rennen. Zu festgelegten Zeiten können sich die registrierten Nutzerinnen und Nutzer von Meetya über einen Live-Chat austauschen. Wer sich von seinen Gegenüber ein Bild machen möchte, kann dies über das jeweilige Profilbilder und weitere Fotos in der Galerie machen. Die Gesprächspartner wechseln im 7-Minuten-Takt. “Wie im richtigen Leben gilt hier das Sehen und Gesehenwerden. Wer aufeinander trifft, ist zufällig, und was daraus wird, kann man kaum vorhersehen. Darin liegt der Reiz von Meetya.” sagt Watzlaw. Im Anschluss an das jeweilige schnelle Date können die Teilnehmer entscheiden, ob sie ihr Gegenüber wiedersehen möchten oder nicht. Nur im Falle beiderseitiger Sympathie wird ein Kontakt hergestellt. “Ansonsten sieht man sich nie wieder”, versprechen die Betreiber. Die Teilnahme an Meetya ist kostenlos und soll es auch bleiben – künftig soll die Vermittlung der Kontakte aber Geld kosten.

Konkurrent KissNoFrog ist erst seit wenigen Tagen im Netz – allerdings nur als geschlosse Beta-Version. Der Zugang ist vorerst nur mit einen Einladungscode möglich. Der offene Betatest soll Mitte Februar starten. Bei KissNoFrog können die Nutzer via Webcam und Mikrofon andere User kennenlernen. Dabei muss es gar nicht nur um die Liebesangelegenheiten kennen, sondern einfach auch darum “viele neue Leute mit gleichen Interessen kennenzulernen”. Im Live-Video-Chat entwickele man schnell ein sicheres Gefühl dafür, ob der Chat-Partner der Richtige sei oder nicht”, heißt es auf der Website. Direkt nach der Anmeldung können die Nutzer von KissNoFrog loslegen und andere Leute kennenlernen. In verschiedenen sogenannten Sessions kann jeder User in zehn Minuten via Video- oder Voice-Chat fünf neue Leute kennenlernen. Danach kann jeder Teilnehmer entscheiden, ob er sein Gegenüber näher kennen lernen möchte. Ein Kontakt wird aber nur im Falle beiderseitiger Sympathie hergestellt. Zudem müssen die User für jeden neuen Kontakt zahlen. Die Köpfe hinter KissNoFrog sind Johannes Wickmann, Ben Springer und Leif Koch. Ihr Unternehmen hört auf den Namen OVC Online Video Communications GmbH. Finanziell unterstützt werden die Hamburger von Stefan Glänzer, Christian Vollmann und Stefan Wiskemann.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Tobias

    http://www.woome.com lässt grüßen ;-)

    Finde die Idee aber generell gut. Hatte auch überlegt ob ich etwas derartiges machen soll. Mich aber dann dagegen entschieden.

    Gruß aus Köln,
    Tobias

  2. Momentan ist die Benutzung von KissNoFrog kostenlos – Session-Teilnahme sowie das Connecten mit anderen Usern.
    Dies wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern. Obwohl wir mittelfristig schon planen, unseren Service kostenpflichtig anzubieten.



  3. Tobias

    Imho stellt sich bei mir die Frage, ob deutsche Internetnutzer tatsächlich derartiges machen (sich wildfremden Leuten via Webcam zu stellen) und ob damit eine interessante Masse an Nutzern generiert werden kann. In den USA scheint das Konzept zu funktieren. Was den DE Markt betrifft bin ich eher skeptisch.

  4. Sicherlich kostet die erste Session-Teilnahme für einige
    etwas Überwindung, aber jeder, der es einmal ausprobiert hat, ist begeistert und macht es immer wieder.

    Zudem hat man ja noch die Möglichkeit, sich mit dem Voice-Chat langsam an das Thema heranzutasten.

    Johannes



  5. Robert

    Die Idee gefällt mir und ich wünsche den Machern viel Erfolg. Dating ist neben E-Commerce eines der wenigen Geschäftsmodelle, was wirklich Geld abwirft. Und natürlich läßt sich auch beim Speed-Dating ein prima Premium-Modell aufsetzen.



  6. Thomas

    warum nur, frage ich mich, muss man bei meetya.de den real-name angeben?

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  12. Nuckinuck

    Mal wieder so ein Samwers Brüder mach schnell Geld und werf es dann weg Geschäftsmodell. Künstlich gepuscht massenhaft Fakeprofile und in allen Zeitschriften der Geldgeber natürlich mal eben gelobt. Die Gründer der Seite werden sich noch Freuen *lach*
    Und die Doofen User glauben den Müll auch noch *lol*

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