Bei Simpado wird über kleine Kärtchen geflirtet

Mit Simpado (www.simpado.de) drängt eine weitere Dating- und Flirtplattform auf den Markt. Der neue Dienst ist angetreten eine Brücke zwischen Online- und Offlinewelt herzustellen – gelingen soll dies über kleine Karten, die jeder […]

Mit Simpado (www.simpado.de) drängt eine weitere Dating- und Flirtplattform auf den Markt. Der neue Dienst ist angetreten eine Brücke zwischen Online- und Offlinewelt herzustellen – gelingen soll dies über kleine Karten, die jeder Nutzer in der echten Welt verteilen kann. Nach der Registrierung kann sich jeder Nutzer bei Simpado wie bei anderen Flirtdiensten auch ein eigenes Profil anlegen. Zugriff auf diese Profilseite haben aber nur User, die zuvor eine kleine Karten mitsamt Zugangscode erhalten haben. “Mit Simpado gibt es endlich ein Dating-Portal, bei dem der User genau weiß, von wem er eine Nachricht bekommt. Schließlich entscheidet er selbst, wem er mit der Simpado-Card Zugang zu seinem Simpado-Profil gibt”, sagt Gründer Dominik Pernar. Die Karte könne im Vorbeigehen auf den Tisch im Restaurant gelegt, zusammen mit den Erdnüssen über den Tresen geschoben oder am Scheibenwischer hinterlassen werden.

Nachteil für die Nutzer: Sie müssen die Karten kaufen. Zehn der sogenannten Simpado-Cards kosten 14,95 Euro. Pernar ist davon überzeugt, dass das Konzept ankommt: “Eine Simpado-Card ist etwas Neues und Interessantes. Der Empfänger wird sicherlich überrascht und neugierig sein”. Allerdings gab es in der Vergangenheit schon diverse Versuche die Online- und Offlinewelt zu verknüpfen – beispielsweise über Aufkleber auf Autos, Nummern auf T-Shirts oder Stempel. Etabliert hat sich bisher keines dieser Konzepte.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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