Guut.de kooperiert mit T-Online

Live Shopping ist auf dem Weg zum Massenphänomen. Zahlreiche Schnäppchenjäger stöbern täglich auf den zahlreichen Plattformen nach günstigen Waren. Zu den Platzhirschen im Geschäft gehören sicherlich schutzgeld.de (www.schutzgeld.de), Preisbock (www.preisbock.de) und Guut.de (www.guut.de). […]

Live Shopping ist auf dem Weg zum Massenphänomen. Zahlreiche Schnäppchenjäger stöbern täglich auf den zahlreichen Plattformen nach günstigen Waren. Zu den Platzhirschen im Geschäft gehören sicherlich schutzgeld.de (www.schutzgeld.de), Preisbock (www.preisbock.de) und Guut.de (www.guut.de). Der letztgenannte Anbieter geht nun mit einer neuen Strategie auf weiteren Nutzerfang. Ab sofort ist Guut.de – wie auf der next08 angekündigt – im Shoppingbereich bei Klicktanker T-Online vertreten. Angeboten werden die gleichen Tagesprodukte wie auf der Mutterseite Guut.de.

Die Optik des neuen Live-Shopping-Dienstes ist ganz auf T-Online abgestimmt. Lediglich der Hinweis in der Kopfzeile – \’Ein Angebot von guut.de\’ – weist auf den Partner guut.de hin. Auch die technische Plattform, wie Bestellsystem und Kommentarfunktion liefert offenbar guut.de Die reichweitenstarkte Plattform ist ein guter Referenzkunde für das Münchner Unternehmen. Die Nutzer von T-Online müssen den neuen Live-Shopping-Bereich in den Untiefen des Angebots aber auch erst einmal entdecken.

Branchenumsatz von 15 bis 20 Millionen Euro erwartet

Guut.de ging im September des vergangenen Jahres an den Start. Jeweils ab 00:00 Uhr wird beim Live-Shopping-Dienst ein Produkt zum Schnäppchenpreis und in begrenzter Stückzahl angeboten. Finanzielle Unterstützung erhalten die beiden Gründer von Holtzbrinck eLab, einer 100-prozentige Tochter der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (auch an deutsche-startups.de) beteiligt. Im laufenden Jahr rechnen die Bajuwaren für die ganze Branche mit einem Umsatz zwischen 15 und 20 Millionen Euro. Für das kommende Jahr erwarten sie eine Steigerung auf rund 100 Millionen Euro, einen ordentlichen Anteil davon wollen die Münchner einstreichen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.