Mit myPeopls zur eigenen Community

“Wir wollen etwas frisches, fröhliches machen”, verspricht Gerno Thieleke, Geschäftsführer und einer der Gründer von myPeopls, einem Unternehmen im Web, das sich einreiht in die Start-ups, die Software zur Gründung einer eigenen Community […]
Mit myPeopls zur eigenen Community

“Wir wollen etwas frisches, fröhliches machen”, verspricht Gerno Thieleke, Geschäftsführer und einer der Gründer von myPeopls, einem Unternehmen im Web, das sich einreiht in die Start-ups, die Software zur Gründung einer eigenen Community – ganz indivduell gestaltet und kostenlos – zur Verfügung stellt . Das Geschäftsmodell: Jeder registrierte Nutzer soll bei myPeopls so unkompliziert wie möglich, in so wenigen Schritten wie nötig Initiator einer eigenen Communitys oder sogenannter Welten werden. Zu Hilfe stehen dabei Module, die das Hochladen von Videos und Fotos erleichtern, das Verwalten von Dateien und Kontakten sowie alle gängigen Netzwerkfunktionen. “Wir glauben, dass sich die User künftig nicht mehr in so eingeschränkten Räumen wir YouTube oder Flickr bewegen wollen. Deshalb bündeln wir alle notwendigen Web-2.0-Funktionen”, so die Hanseaten.

Weil das Gestalten eigener Communitys so leicht werden soll, wollen die Hamburger “voll auf Masse gehen” und setzen dabei auf alle User, “die mehr als einen Freund haben.” Für diejenigen, denen die Software immer noch zu kompliziert ist, bietet myPeopls “1-Klick-Communitys”. Sie basieren in Farbwahl und Gestaltung auf einer “myPeopls-Standard-Welt”, die mit vorgegeben Inhalten gefüllt ist. Mittelfristig visieren die Hamburger zusätzlich Unternehmen als mögliche Zielgruppe ihrer Software an. Aber noch befindet sich myPeopls in der Beta-Phase, die laut Thieleke so rasch nicht abgeschlossen werden wird. Denn welche Module und Serviceangebote ergänzend gebraucht werden, das “sollen die User von myPeopls entscheiden.” Welche davon ins Premium-Angebot wandern, ist deshalb zum Teil noch unklar.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.