Aus Netleih wird Video Buster

Die Online-Videothek Netleih ändert ihren Namen. Künftig heißt der profitable Cyber-Verleih – wie die Mutterfirma – Video Buster. Die Unternehmensgruppe Video Buster Entertainment betreibt bundesweit rund 40 Filialen und zählt nach eigenen Angaben […]

Die Online-Videothek Netleih ändert ihren Namen. Künftig heißt der profitable Cyber-Verleih – wie die Mutterfirma – Video Buster. Die Unternehmensgruppe Video Buster Entertainment betreibt bundesweit rund 40 Filialen und zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern im Verleih von Home-Entertainment-Produkten. Die Web-Videothek Netleih schickte die 500-köpfige Firma 2002 ins Netz. Zu den wichtigsten Konkurrenten zählen “Amango” und “glowria.de“. Finanzielle Unterstützung erhielt Video Buster beim Start des Online-Ablegers von der BeteiligungsKapital Hannover. Im Oktober dieses Jahres kaufte das Unternehmen den 33-prozentigen Anteil des Investors zurück.

Nun sollen die Online und die Offline-Welt von Video Buster zusammenwachsen. Ziel des Um- und Ausbaus ist ein “One-Stop-Shop für Filmfans”. “Wir machen nicht nur aus zwei Marken eine, daraus entsteht auch ein Mehrwert für unsere Kunden”, sagt Marketingleiter Sascha Möllering. Dieser Mehrwert soll etwa so aussehen: Kunden können Filme künftig in einer Filiale reservieren und sich diese nach Hause schicken lassen. Oder die Altersverifikation für die Freigabe von FSK-18-Titeln vor Ort kostenlos durchführen lassen.

Community geplant

Ebenfalls geplant ist ein Video-on-Demand-Service. Dabei will Möllering vor allem mit hervorragendem Sound und der Bildqualität bei den Nutzern punkten: “Im Stream sind die Filme mit einer Übertragungsrate von zwei Megabit und als Download sogar mit vier Megabit verfügbar. Sofern vorhanden liefern wir auch den besten 5.1-Surround-Sound mit”. Zu guter Letzt soll der Netleih-Nachfolger mit weiteren redaktionellen Inhalten (derzeit gibt\’s etwa Starporträts) und einer Community weitere Nutzer gewinnen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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