Online goes Print – myheimat setzt auf Bürgerreporter

So herum gehts auch – statt redaktionelle Beiträge online zu stellen, wagt gogol medien, mit myheimat seit April dieses Jahres erstmals den umgekehrten Weg und nutzt den eingestellten Content der User für die […]
  • Von Christina Cassala
    Montag, 22. Oktober 2007
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So herum gehts auch – statt redaktionelle Beiträge online zu stellen, wagt gogol medien, mit myheimat seit April dieses Jahres erstmals den umgekehrten Weg und nutzt den eingestellten Content der User für die 17 lokalen Stadtmagazine im Raum Augsburg, die sich rein über Werbung finanzieren. “myheimat ist nach nur wenigen Monaten zur Dachmarke der Magazine geworden”, sagt einer der beiden Gründer, Matthias Möller.

Nach einer einmaligen Registrierung darf sich grundsätzlich jeder zum ehrenamtlichen Bürgerreporter berufen fühlen. Thematisch und qualitätiv gibt es bei dem Bürgerportal erst einmal keine Vorgaben. Doch ob der Beitrag auch in der Printausgabe erscheint, entscheidet letztendlich ein Redaktionsteam. Zu den Online-Schreiberlingen zählen bislang überraschend wenige Teenager. Möller erklärt das so: “Wir setzen mit myheimat mehr auf Inhalt, als auf Vernetzung”. “Myheimat macht Print 2.0″, fasst der Geschäftführer zusammen.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.