Neue Investoren für trivago

Mit den Samwer-Brüdern (European Founders Fund), Lukasz Gadowski (“Spreadshirt”), Oliver Jung und Christian Vollmann (Magic Internet) sowie den “getmobile”-Gründern Tim Schwenke und Daniel Wild (Tiburon) steigen gleich mehrere namhafte Investoren bei der Reise-Community […]
Neue Investoren für trivago

Mit den Samwer-Brüdern (European Founders Fund), Lukasz Gadowski (“Spreadshirt”), Oliver Jung und Christian Vollmann (Magic Internet) sowie den “getmobile”-Gründern Tim Schwenke und Daniel Wild (Tiburon) steigen gleich mehrere namhafte Investoren bei der Reise-Community “trivago” ein. “Durch ihre professionellen Erfahrungen und ein großes Netzwerk an Kontakten stehen die ausgewählten Investoren trivago beratend zur Seite und helfen so, die positive Entwicklung des Unternehmens weiter voran zu treiben”, sagt Malte Siewert, einer der Gründer des Unternehmens.

Die Düsseldorfer betreiben unter www.trivago.de nach eigenen Angaben “das größte von Usern gepflegte Reiseportal in Deutschland”. “trivago” ging 2005 ins Netz und ist inzwischen in sieben Ländern vertreten. Mitte September ging beispielsweise der italienische Ableger online. Weitere Landesversionen sollen folgen. Die neuen finanziellen Mittel sollen ansonsten in den “Aufbau neuer Funktionen” fließen. In Kürze soll etwa ein neues Nutzer-Profil die Vernetzung unter den Reisenden erleicherten. “Reise-Fans können dann ihre individuelle Reisehistorie anlegen und Reiseexperte werden”, teilt das Unternehmen mit.

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* Die Beteiligungen von Tiburon im Überblick
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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Bastian

    Wie sieht´s aus: Gibt es überhaupt noch startups die keine Armee von Investoren im Rücken haben? Ist ja schon fast ohne Reiz, zu wissen das alles gelingt.



  2. Stefan

    Ich gebe Dir recht Bastian. Teilweise ein Witz in welche Portale Geld geschossen wird. Was bei den Amis erfolgreich ist wird hier erst recht laufen. Absolut falsch! Aktuelle Social-Network Portale werden schneller wieder von der Bildfläche als manch einer glauben wird.

    Gut, das es nicht unser Geld ist! ;-)



  3. Sebastian

    Bei 95% der Konzepte ist es wie 1997 bis 2000 einfach mal wieder eine nette Blase. Auf Dauer werden die Leute zu faul sein, den Inhalt der Websites selbst zu generieren, ganz einfach. Irgendwann ist alles so alltäglich und überlaufen dass es nicht mehr wahrgenommen wird.

    Wie kann man beispielsweise 80 Mio. für eine Plattform mit 3 Mio. Nutzern bezahlen. Wie kann man annehmen das somit jeder User 26 Euro Wert ist. Betriebswirtschaftlicher Unsinn.

  4. @Bastian. Wir… ;)

    Aber wir wollen auch gar keine. Und wir sind auch kein Social Network. *g*

  5. also wir starten in den nächsten Tagen mit einer closed-beta Version unseres Web 2.0 Projektes und das ganz ohne Investoren. Nicht dass wir keine wollen, ich denke auch, dass wir im Gegensatz zu dem was es bisher gibt uns auf jeden Fall thematisch abheben können. Aber dennoch benötigen wir keine “10” Seedfinanzierer :-)

    Wer Interesse hat, kann sich ja gern bei uns als exklusiven BETA-Tester anmelden.

  6. Und was regt Ihr euch auf? Ist es euer Geld? Lasst Die Investoren doch auch mal miese machen :-). Man muss doch auch mal Steuern spaaren *gg*

    Und die Seiten ohne Investoren – findet man sicher nicht hier.

    Liebe Grüße
    Jens

  7. Einfach mal isn Impressum schauen. Hierbei handelt es sich um eine gesponserte Seite, nicht um ein gemeinnütziges Projekt.

  8. Ich verstehe Eure Kommentare ehrlich gesagt nicht ganz. Hier macht eine Company ordentliche Aufbauarbeit und erhält für die nächste Wachstumsphase eine weitere Finanzspritze. Geld von Investoren, die bisher ein ganz glückliches Händchen hatten. Aus meiner Sicht ein schöner Erfolg für alle Beteiligten. Und das einzige, was den Lesern eine Startup-Magazins hier (man sollte nochmals fragen, warum die Seite hier so heißt wie sie heißt) einfällt, ist zu nörgeln. Vielleicht einer der wesentlichen Unterschiede zu amerikanischer (Gründer-) Kultur: in den USA freut man sich auch für andere, man klopft solchen Jungs auf die Schulter. Bei uns wird erstmal genölt. Schade eigentlich.

  9. Pingback: Tourismus - Zukunft - Technologie » Blog Archive » Reisecommunity Trivago mit Investoren

  10. @Bastian

    Ich sehe eher schon einer Armee von Startups ohne Investoren.
    http://avc.blogs.com/a_vc/2007/10/web-startups-ar.html



  11. Bastian

    Es ist kein nörgeln Uwe, Investoren, ein oder zwei, OK. Freuen kann man sich sicherlich auch für die entsprechenden startups, nur fände ich es ziemlich uninteressant sich auf der sicheren Seite zu wissen, das erarbeiten bleibt auf der Strecke…auch wenn man sicherlich aktiv sein muss, nur der Gedanke ist ein anderer…Es geht zu einfach, bei vielen.

  12. Das Argument, man wäre mit Investoren schon auf der sicheren Seite und hätte schon gewonnen, zieht absolut nicht, sorry.

    Selbst die besten Venture Capital Firmen haben Startups im Portfolio, die platt gehen (9 gehen platt, 1 wird richtiger Erfolg und finanziert die 9 Pleiten). Wahrscheinlicher ist also, das man zu den 9 gehört, welche Investoren Support etc. hatten und trotzdem platt gegangen sind ;) Sonst hieße das Ganze btw. auch nich “Venture” Capital :)



  13. Bastian

    Ach das ist Venture Capital :-)
    Dann sind die 9 startups halt Käse gewesen, wenn sie trotz der Möglichkeiten, die die Investoren bringen, platt gegangen sind (OK, oder die Investoren brauchten eine Abschreibungsmöglichkeit). Man kennt die Gründe nicht.
    PS: gutes logo Philipp: joinr

  14. @ Bastian: Du siehst das ein bisschen zu oberflächlich. Investoren suchen sich oftmals Startups, welche ein erfolgreiches Konzept aus den USA verfolgen. Diese deutschen Startups werden finanziert, weil man die entsprechenden Ideen in den deutschen Markt transferieren möchte. Oftmals klappt das sehr gut (siehe Facebook/StudiVZ) und oftmals klappt es eher weniger (siehe Twitter/Frazr). Du als Investor kannst das nahezu unmöglich einschätzen weil der deutsche Internetnutzer eben im Umgang mit dem Internet drei Jahre hinter den USA steht. Das ist Fakt! Daher sollte man sich in Deutschland für jedes Startup freuen, welches die Möglichkeit bekommen hat, sich auf dem großen deutschen Internetmarkt behaupten zu können. Die Gründer haben trotz Finanzierung eine erhebliche Arbeit zu verrichten und müssen oftmals das unmögliche schaffen: “Dem deutschen Internetnutzer einen neuen Umfang mit dem Internet vermitteln!”.



  15. Jürgen

    Ich finde solch eine Spritze ideal, denn dort werkelten vorher eine Hand Menschen, mit der UNterstützung ein sehr starken Community. Geld fehlt meistens und wenn dadurch sinnvolle Funktionen entstehen, die jedem nutzen, ist sowas echt sinnvoll.

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