Bayanoo baut um

Die Handyvertragstauschbörse “Bayanoo” erstrahlt seit wenigen Tagen in neuem Glanz. Beim optischen Redesign stand vor allem die Verbesserung der Nutzerführung im Vordergrund. Über die Tauschbörse für Handyverträge können Mobilfunker seit Mai dieses Jahres […]
Bayanoo baut um

Die Handyvertragstauschbörse “Bayanoo” erstrahlt seit wenigen Tagen in neuem Glanz. Beim optischen Redesign stand vor allem die Verbesserung der Nutzerführung im Vordergrund. Über die Tauschbörse für Handyverträge können Mobilfunker seit Mai dieses Jahres ihren Vertrag zum Kauf anbieten. Interessiert sich ein anderer Nutzer für dieses Angebot, kann er mit dem Verkäufer in Kontakt treten und den Vertrag übernehmen. Der Vertrag wird anschließend ganz legal umgeschrieben. Derzeit sind rund 120 Verträge bei “Bayanoo” hinterlegt.

Im Zuge des Relaunches optimiert Gründer Jonas Schmieder auch sein Preismodell. “Bisher wurde eine Gebühr von 15 Euro erhoben, sobald man die Anfragen zu seinem eingestellten Vertrag lesen und beantworten wollte”, sagt Schmieder. Ab dem 15. Oktober werde lediglich eine einmalige Gebühr von 5,90 Euro für das Einstellen eines Vertrages erhoben. “Anschließend kann der Nutzer uneingeschränkt bei \’Bayanoo\’ agieren, ohne sich über weitere Zusatzkosten Gedanken machen zu müssen.”

Finanzspritze durch Business Angel

Bis zum Startschuss für das neue Preismodell verzichten die Gründer sogar auf sämtliche Gebühren. Alle Nutzer dürfen die Tauschbörse derzeit kostenlos nutzen. Bei ihren Expansionsplänen werden die “Bayanoo”-Macher neuerdings von einem ungenannten Business Angel unterstützt. “Wir sind ein hoch motiviertes Team und haben viele neue Ideen, die wir in der nächsten Zeit umsetzen werden. Und mit der ersten erfolgreich gemeisterten Finanzierungsrunde, haben wir zudem einen noch größeren Handlungsspielraum eingeräumt bekommen”, sagt Schmieder.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. stefan klug

    wie kommt man auch solche namen ? wie wärs einen namen zu finden der irgendwie mit der grundidee zutun hat ?

    bißchen schwierig sich das doch zu merken ?



  2. Peter

    Du hast Recht, diese Kunstnamen sind ja eigentlich 90er Style. Jüngste schlechte Beispiele: Arcandor und Evonik.

  3. Die Namensfindung ist immer eine schwierige Sache. Es gibt viele Beispiele, in denen der Name über die Grundidee nichts verrät und es trotzdem funktioniert. Beim Namen eBay wird beispielsweise nicht klar, dass es um Auktionen geht. Da war der ursprüngliche Name auctionweb bessser.

  4. Ist das wahr? Das Unternehmen ist im Mai gestartet, hat 120 aktive Kunden und macht jetzt (noch kein halbes Jahr nach dem Start) einen Relaunch?
    Ich meine: Die Vertragstausch-Idee ist ja echt super. Aber klingt das für euch denn wirklich nicht irgendwie seltsam?



  5. stefan klug

    ebay
    heißt elekrischer hafen oder ?

    elektronic bay ?

    nach halben jahr 120 kunden ..

    ich weiß ja nicht^^

    ein ivnestor der nicht genannt werden will ? wieso ist ihm das peinlich ?



  6. Edmond Dantes

    Sogenannte Startups, die nicht mal die größte Teaser-Headline ihrer Startseite fehlerfrei schreiben können – langsam wird`s wirklich lächerlich…

  7. @ stefan klug

    Es gibt sehr viele Business Angels, die ihre Investments nicht öffentlich machen. Das Ganze ist somit ein üblicher Vorgang.



  8. SunTzu

    Name, Rechtschreibfehler, wirklich schönes Design, kostenlose Nutzung, Finanzspritze hin oder her: Mich überzeigt dass Konzept bisher nicht.

    Ohne Frage, für “Anbieter” von Verträgen ist es attraktiv, aber für “Käufer” macht es sehr wenig Sinn. Oder habe ich etwas entscheidendes übersehen?



  9. Joe

    @ SunTzu

    Ich finde das Konzept und die Idee interessant. Aus meiner Sicht haben die “Käufer” auch einen klaren Vorteil: Sie können Geld sparen! Derjenige der einen Vertrag übernimmt, bekommt z.B. einen Barbetrag. Gibt es ein vergleichbares Konzept schon in anderen Ländern?



  10. Peter

    @Joe Ja, das ist ja ne Kopie von : http://www.cellswapper.com/



  11. Pete

    Das Konzept wird auch seit März 2007 auf Oxami.com programmiert. (laut Gerüchten) Die Idee kam auch hier (frühere Blogeinträge) aus eigenen Erfahrungen, dem Versuch ein Sidekick II T-Mo. Vertrag vorzeitig loszuwerden! Zu November soll Oxami.com starten. Wie deren neues Konzept inzwischen aussieht ist noch unbekannt. Laut Gerüchten bei XING und Co sollen die Betreiber aber dort bereits einen Launch geplant haben, diesen aber verschoben haben von Juni auf November um entsprechende Konzeptänderungen durchzuführen. Die neue Oxami.com Idee soll nun sehr stark erweitert worden sein! Das Angebot angeblich aber kostenlos werden!

  12. Pingback: Bei Oxami.com geht’s um Verträge :: deutsche-startups.de

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