Semester-Books verkauft Bücher

Anfang September erblüht “Semester-Books“. Zumindest wenn alles glatt läuft. “Zurzeit befindet sich die Homepage in der Test-Phase”, sagt Kreshnik Myftari. Gemeinsam mit Alexander Pelz hat er sich den lokalen Marktplatz für studentische Literatur […]

Anfang September erblüht “Semester-Books“. Zumindest wenn alles glatt läuft. “Zurzeit befindet sich die Homepage in der Test-Phase”, sagt Kreshnik Myftari. Gemeinsam mit Alexander Pelz hat er sich den lokalen Marktplatz für studentische Literatur ausgedacht. Unterstützung erhalten Myftari und Pelz von Simon Stücher (Programmierung) und Dominic Roesmann (Webentwicklung und Design). Das Konzept von “Semester-Books” ist schnell erklärt: Studenten können über den kleinen Marktplatz Bücher kaufen und verkaufen.

Wichtig ist Myftari der lokale Aspekt: “Die Suche kann auf Bundesländer, Städte und sogar auf Hochschulen eingegrenzt werden. Gefunden wird immer das Buch in der nächsten Umgebung.” Auf diese Weise können sich die Nutzer teure Versandkosten sparen und die Bücher direkt auf dem Campus übergeben. Verkaufsgebühren oder Provisionen fallen bei “Semester-Books” ebenfalls nicht an. Die Nutzung der Plattform ist komplett kostenlos. Die Finanzierung soll unter anderem über Werbung gelingen.

Mit “Bookya” ist seit März dieses Jahres bereits ein ähnliches Konzept online. Die beiden Berliner Julian Bez und Norman Egli beschreiben ihre Idee als “Web-2.0-Bücherbörse von Studenten für Studenten”. Wie “Semester-Books” ist auch “Bookya” kostenlos. Die Finanzierung läuft ebenfalls über Werbung.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.