fipart verkauft Flugzeugteile

Einen Handelsplatz und Treffpunkt für die Luftfahrtindustrie haben Andreas Lampprecht, Oliver Pauser und Martin Rieger mit “fipart” ins Netz geschoben. “Über die Online-Plattform können Verkäufer und Käufer von Flugzeugteilen miteinander Kontakt aufnehmen”, sagt […]

Einen Handelsplatz und Treffpunkt für die Luftfahrtindustrie haben Andreas Lampprecht, Oliver Pauser und Martin Rieger mit “fipart” ins Netz geschoben. “Über die Online-Plattform können Verkäufer und Käufer von Flugzeugteilen miteinander Kontakt aufnehmen”, sagt Gründer Lampprecht. “fipart” biete den Usern sehr viele branchenspezifische Funktionen zum Handel, zur Logistik und zur Kommunikation.” Abgrundet wird der Marktplatz mit einem Social Network für die Luftfahrtbranche.

Über eine halbe Millionen Flugzeugteile und -ersatzteile sind nach eigenen Angaben bereits in der “fipart”-Datenbank. Selbst Großkunden wie Lufthansa Technik setzen bereits auf den Luftfahrt-Marktplatz aus Leinfelden-Echterdingen. Zuvor bändelten die Studenten bereits mit Dornier Technologie Aviation Services an. Der international agierende Anbieter von Flugzeugeersatzteilen schloss sogar eine Marketing-Kooperation mit “fipart”. Neben solchen Großkunden ist auf dem Cyber-Marktplatz aber auch Platz für ganz normale Flieger. In der Privatkundenrubrik können Hobbypiloten, Vereine und Verbände Teile suchen, anbieten oder mit Gleichgesinnten kommunizieren. Derzeit bietet “fipart” sogar ein kostenloses Schnupperabo an. Später kostet der günstigste Privatkundentarif 5,95 Euro monatlich. Dabei können bis zu 25 Teile angeboten werden. Geschäftskunden, die 1.000 Teile anbieten wollen, müssen 39,95 Euro monatlich zahlen.

Von “fipart” bereits überzeugt ist die Prinz von Hohenzollern Capital GmbH & Co. KG (PvH). Das Unternehmen beteiligte sich Angang Juli am dem Online-Marktplatz. “Die Beteiligung der PvH ist ein sehr großer und wichtiger Meilenstein in unserer jungen Firmengeschichte”, sagt Lampprecht. “Oberste Priorität war es für uns, einen Partner zu finden, mit dem wir auf seriöse und vertrauensvolle Art und Weise unserem \’fipart Baby\’ das Laufen oder besser noch das Fliegen beibringen können.”

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Von diesen Märkten in der Realität gibt es tausende. Gottseidank. WebZwo kreist viel zu sehr noch um seinen eigenen Bauchnabel. Solche Lösungen wie fipart zeigen den Weg zurück in die Welt der realen Wirtschaft. Gut.



  2. Tim

    Finde ich auch gut, aber Plattformen wie z.B. http://www.rateyourcar.de/ stecken meiner Meinung nach auch voller Potential.

  3. Einfach lächerlich eine Software version einesteils als 2.0 , dann wiederum als Beta zu bezeichnen. Das zeigt eindeutig, daß die Jungs im Web 2.0 Marketing Lala land schwimmen wollen.

    Aber immerhin ist das Thema bodenbezogen. Nur scheint mir das businesmodel überhaupt nicht modern, pfiffig oder herausragend. Monatsgebühren zu verlangen ist nicht einmal Web 1.0, vielleicht Web 0.1. Das geht in diesem Busines Segment gegen den Baum. Vielleicht widemen sich die Studenten dann einem BWL Studiums.

  4. Auch Online-DVD-Verleiher oder Xing verlangen eine Monatsgebühr. Ist vielleicht nicht “modern, pfiffig oder herausragend”, aber eine gute Einnahmequelle – sofern der Markt es annimmt.

  5. Die Idee gefällt mir sehr gut. Sie bedient offensichtlich einen Bedarf und bringt Verkäufer mit Käufern zusammen: Wirtschaft eben.

  6. Pingback: Bayanoo baut um :: deutsche-startups.de

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