Virtual-Nights.com expandiert nach Spanien

Die Kommunikationsagentur virtual:nights:media steigt bei der spanischen Nightlife-Community “Agentes de la Noche” ein. Kai Brökelmeier, Gründer und Geschäftsführer des Essener Unternehmens, spricht gegenüber “deutsche-startups.de” von einer Minderheitsbeteiligung. virtual:nights:media betreibt seit mehreren Jahren die […]
Virtual-Nights.com expandiert nach Spanien

Die Kommunikationsagentur virtual:nights:media steigt bei der spanischen Nightlife-Community “Agentes de la Noche” ein. Kai Brökelmeier, Gründer und Geschäftsführer des Essener Unternehmens, spricht gegenüber “deutsche-startups.de” von einer Minderheitsbeteiligung. virtual:nights:media betreibt seit mehreren Jahren die Party-Community “Virtual-Nights.com“. “Agentes de la Noche” kommt laut dem neuen Unternehmensblog der Ruhrgebietler monatlich auf 300.000 Besucher und über 10 Millionen Seitenaufrufen. Damit handele es sich bei der 2005 gestarteten Community um eines der größten Webangebote Spaniens. Die Nutzer finden bei den iberischen Nachtagenten Foto, Videos und Infos zu allen möglichen Veranstaltungen. Die Zahl der Mitglieder geben die Macher mit “über 50.000″ an. Synergien aus der Zusammenarbeit mit “Virtual Nights” sieht Marcus Götz, Vorstandschef von “Agentes de la Noche”, im Bereich Entwicklung, Content und Vermarktung.

Neben virtual:nights:media ist auch Michael Brehm an “Agentes de la Noche” beteiligt. Der “studiVZ”-Mitgründer ist ebenso wie Lukasz Gadowski, Kolja Hebenstreit, Oliver Jung, Peter Schüpbach und Holtzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de” beteiligt) bei virtual:nights:media als Investor an Bord. Die Party-Community “Virtual-Nights.com” erreicht nach eigenen Angaben “über 32 Millionen Seitenaufrufe und rund 1,2 Millionen Seitenbesuche im Monat”. Langfristig will Brökelmeier in weitere Länder expandieren. Wobei “Virtual-Nights.com” sich vornehmlich im Norden und “Agentes de la Noche” im Süden Europas ausbreiten soll. In Portugal beispielsweise existiert schon ein Ableger der “Agentes de la Noche”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Rob

    ist mit 1,2 Mio Seitenbesuchen die Anzahl der Besucher gemeint???

    Das andere sin ja die Pi´s, aber kann mir kaum vorstellen, dass virtual-nights, 1,2 Mio Besucher hat!!!

  2. Wieso? 1,2 Mio. Seitenbesucher erscheinen mir realisitisch und die Relation zu 32 Mio. PageImpressions ebenfalls. Virtual-Nights ist nicht gerade klein…

  3. Die Zahlen von Virtual Nights glaub ich sofort. Die sind zumindest hier im Raum Düsseldorf bei so gut wie jeder Party präsent und jeder kennt Virtual Nights. 1,2 Mio Besucher und 32Mio PI sind also mit Sicherheit locker drin.

  4. Zum Vergleich mal die Zahlen von “gesichterparty.de”: 4,9 Mio. Visits und 191,6 Mio Page Impressions im Monat.

    Die “Nachtagenten” kommen auf monatlich auf 1,3 Mio. Visits und 18,3 Page Impressions.



  5. Kai

    Für die Besucherzahl ist die hohe Frequenz an fotografierten Events verantwortlich.

    Wir sind auf -monatlich- bis zu 1.000 Veranstaltungen mit unseren Fotografen aktiv, fotografieren dabei ca. 250.000 Personen. Zum anderen ist virtual-nights.com bereits auch geraume Zeit erreichbar.



  6. Oliver

    gerne wird von all diesen seiten, mit den begrifflichkeiten herumgespielt, um eindrücke zu erwecken, die nicht der realität entsprechen.

    nachtagenten und virtual-nights und viele andere seiten, die sich groesser machen wollen, als sie eigentlich sind, sprechen immer wieder genre beide von besuchern oder auch unique visits. doch hierbei handelt es sich nicht um einzigartige besucher. so werde ich z.b. als besucher mehrfach gezählt. die einzig wahre meßzahl für all diese webseite ist unique user. doch diese zahlen sehen meist nicht so gut aus. hier kommt es darauf an, wieviele einzigartige besucher eine seite hat. so kann virtual-nights durchaus 1,2 mio. besucher im monat haben, aber es handelt sich vielleicht nur um 375.000 unique user im monat. diese zahlen sehen aber leider nicht so gut für investoren und das eigene selbstbewusstsein aus. hier mal eine ivw-konforme definition (ivw hat den begriff visit definiert): “Diese Auswertung fasst alle Seitenaufrufe eines Besuchers, gekennzeichnet durch seine IP-Adresse und seine Browserkennung, zu einem Besuch (unique visit) zusammen. Ein Besucher wird nur gezählt, wenn er mindestens eine Page-Impression, d.h. eine vollständig geladene Seite mit dem Rückgabewert 200 oder 304, ohne Bestandteile wie Bilder und Dateien mit den Endungen .png, .jpg, jpeg, .gif, .swf, .css, .class oder .js auslöst. Liegen mehr als 30 Minuten zwischen den einzelnen Page-Impressions, so wird der Besucher mehrfach gezählt. Ein Besuch kann maximal 30 Minuten dauern.” und so kommen einige seiten zu ihren gigantischen besuchszahlen.

    olli



  7. aL

    man darf nicht visits (= Besuche) und Besucher (visitors) verwechseln. Über das Verhältnis PI pro Visit wurde hier ja schon ausgiebig diskutiert. Lokalisten kommt auf knapp 40, StudiVZ über 35, Schwarzekarte und Nachtagenten ca. 15. Ob die knapp 27 bei Virtual Nights stimmen, könnte nur eine IVW Messung beantworten. Die 41 PIs pro Visit bei Gesicherparty.de sind aber in der Tat ein erstaunlicher Wert für diese Seite.

    aL

  8. Warum soll das ein erstaunlicher Wert sein? Angenommen, Du warst auf einer Party und der Fotograf hat von dieser Party ca. 80 Bilder gemacht. Du hast mehrfach um Dich herum das Blitzen der Kamera gemerkt und willst nun sehen, ob Du auch auf den Fotos zu sehen bist. Also? Genau, Du klickst Dich auf der Website durch alle 80 Pics. Damit verursachst Du ca. 80 PI durch die Bilder und ca. 5 PI bis Du in der Galerie der Party angekommen bist. Andere User dagegen kommen nur kurz hin um zu gucken, was morgen für eine Party ist. Die verursachen nur 4-5 PI. So kann durchaus ein Durchschnitt von 41 PI/Visit entstehen. MySpace hat übrigens knapp 60.

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