Gymondo legt die Yogamatte bereit – ProSiebenSat.1 unterstützt das Fitnessstudio

Eine Yogamatte landete kürzlich per Post in der Redaktion von deutsche-startups.de. Absender war Ex-Springstar-Macher Magnus Resch. Das “Sportgerät” sollte ein dezenter Hinweis auf sein neues Projekt mit dem Namen Gymondo (www.gymondo.de) sein. Der […]
Gymondo legt die Yogamatte bereit – ProSiebenSat.1 unterstützt das Fitnessstudio
  • Von Alexander Hüsing
    Freitag, 15. März 2013
  • 12 Kommentare
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Eine Yogamatte landete kürzlich per Post in der Redaktion von deutsche-startups.de. Absender war Ex-Springstar-Macher Magnus Resch. Das “Sportgerät” sollte ein dezenter Hinweis auf sein neues Projekt mit dem Namen Gymondo (www.gymondo.de) sein. Der Yogamatte lag selbstverständlich noch eine Pressemitteilung bei. In dieser beschreiben der ehemalige Juvalia-Chef und sein Team Gymondo als “Weiterentwicklung der alten Fitness-DVD”. Ältere Zeitgenossen werden sich noch an die vielen Fitness-Videos und -DVDs erinnern, die seit den 80er Jahren immer wieder von bekannten Frauen wie Jane Fonda, Cindy Crawford oder Claudia Schiffer auf den Markt geschmissen wurden.

Wobei die Idee, ein Online-Fitness-Studio aufzuziehen selbstverständlich nicht neu ist – siehe beispielsweise “7 mal Bewegung und Fitness aus dem Internet“. Als ein Beispiel für die vielen Fitness und Sportdienste im Netz sei YogaEasy.de (www.yogaeasy.de) aus Hamburg genannt. Das Start-up bietet verschiedene, nach Themen und Trainingslevel rubrizierte Video-Kurse an, aus denen Abonnenten frei wählen können. Unterschiedliche Trainer und Trainerinnen der verschiedenen Yoga-Arten leiten an und begleiten die Übungseinheiten. Ein Jahresabo bei YogaEasy.de kostet 130 Euro, ein Monatspass 16 Euro.

Bei Gymondo müssen die Nutzer 12,90 Euro im Monat zahlen, die ersten 30 Tage sind momentan aber kostenlos. Auf der Website ist von 15.000 Neuanmeldungen in den vergangenen 14 Tagen die Rede. Klingt gut, wenn die alle bleiben und monatlich ihre Gebühren zahlen. halten wollen Resch und Co. ihr Kunden mit “personalisierten und interaktiven Videos” sowie Gamification-Elementen in Form von Punkten für absolvierte Trainingseinheiten, wleche man später gegen Gutscheine eintauschen kann. Außerdem gibt es Statistiken, Analysen und Vergleiche mit Facebook-Freunden. Da kann jeder sehen, wer mehr Kalorien verbrannt hat. Sofern man so etwas will und braucht. Finanziell unterstützt wird das Gymondo bereits von ProSiebenSat.1. Auf den Sender des Unternehmen laufen auch bereits die TV-Spots des neuen Online-Fitnessstudios.

Gymondo Macher Resch plant unterdessen schon weitere Projekte. Unter dem Dach seiner Aquilamus Gmbh sollen schon bald weitere Projekte entstehen – unter anderem ein Kunst-Start-up. Ein Thema, mit dem sich der Jungunternehmer auskennt, da er selbst schon Manager einer Kunst-Galerie war. Das Thema Springstar ist für uns somit beendet. Ebenso für Klaus Hommels. Der verheißungsvoll gestartete Inkubator wird somit nur noch von Oliver Jung und dem Restteam geführt. Große Erwartungen dürfte ohnehin niemand mehr an Springstar haben. Es sei denn, das Team setzt weiter darauf, US-Start-ups bei der Expansion zu unterstützen – wie im Fall von airbnb oder Fab, das einst das Springstar-Projekt Casacanda übernommen hat.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Julius

    Glückwunsch an Pro7 – der schnellste Weg den Inkubator ein schnelles Ende zu bereiten: In Resch investieren, der alees was er bisher angefasst hat, gegen die Wand gefahren hat. Da hilft auch der Dr. Titel wenig. Unsinniges Konzept, schlechtes Management – ich gebe dem ganzen max. 12 Monate bevor die Assets an den konkurenten verkauft werden.



  2. Lars König

    Der Herr Doktor verfolgt ein Ziel: Es mit “den Resch machen” ins Wörterbuch schaffen. Kriterien hierfür:
    - Worthäu?gkeit (keine Okkasionalismen)
    - längerfristiger Gebrauch über mehrere Jahre (keine Eintags?iegen)
    - Vorkommen in mehreren Textaraten (keine Fachsprache)
    - größeres Interesse
    Noch 1-2 Jahre und ein paar Firesales und er kann seinen Vorschlag an den Duden schicken!



  3. Lars König

    Der Herr Doktor verfolgt ein Ziel: Es mit “den Resch machen” ins Wörterbuch schaffen. Kriterien hierfür:
    - Worthäu?gkeit (keine Okkasionalismen)
    - längerfristiger Gebrauch über mehrere Jahre (keine Eintags?iegen)
    - Vorkommen in mehreren Textaraten (keine Fachsprache)
    - größeres Interesse
    Noch 1-2 Jahre und ein paar Firesales und er kann seinen Vorschlag an den Duden schicken!



  4. Rocco Sifredi

    The Berlin-Startup-Haters are on tour again. Surfing through blogs and spreading their hate.

    Turn the frown, the other way around



  5. philipp

    Diese Negativ-Kultur in Deutschland ist echt unglaublich. Gönnt es dem Herren doch einfach und wünscht ihm viel Erfolg!



  6. christian

    @Rocco & Phillip

    Also was gutes zuerst:

    Ich mag “den Resch”, guter Kleidergeschmack. Pinkes Polo Hemd, Cashmere Pullis etc.. Er bringt Style in die Startup Szene wenn man dass mit den Hipstern hier vergleicht. Er und die Samwer Brüder sind die einzigsten in der Szene die richtig den “Stehkragen” machen können und immer einen Tisch beim P1 oder Felix bekommen können wette ich !

    Leider, macht er “den Resch” zu viel und hoffe dass dies mal er Erfolg hat weil sonst diese Idee diese Mediums zu benutzen interessant ist.

    Vieleicht war es dass Springstar Umfeld dass ihn verursacht hat immer “den Resch zumachen”.

    Viel Erfolg



  7. Petra

    Gymondo ist zwar gut und schön, doch das man bezahlen muss finde ich nicht so toll! Ich hab mich im Internet nach einer Alternative umgesehen und das hier gefunden:

    https://www.youtube.com/happyandfit

    Das ist komlpett kostenlos und die Inhalte sind auch super…

  8. Pingback: Die Woche im Rückblick: Global Founders Capital, Project A, 5 neue Start-ups :: deutsche-startups.de



  9. Peter

    Als ich den Werbspot zum ersten Mal im Tv gesehen habe, dachte ich mir, was ist das denn? Ich finde die Aufmachung etwas zu übertrieben und übermotiviert. Nachvollziehen kann ich aber nicht, dass man dafür zahlen muss und dann auch gleich knapp 13 Euro im Monat!? Im Studio habe ich dafür für knapp 20 Euro die Trainer, Gewichte und Geräte. Außerdem wimmelt es im Internet doch nur so von Fitnessübungen für Zuhause (z.B. http://fitnessuebungen-zuhause.de/) oder Fitnessvideos (z.B. http://www.fitforfun.de/videos). Google ist dein Freund sage ich da nur.



  10. mike

    Die Werbung zeugt einfach von schlechten Geschmack und dämlichkeit. Wer soll damit angesprochen werden? Sexsüchtige Frauen, glatzköpfige Männer in den 50ern, Fitnessfanatikerinnen mit schlechten Geschmsck für Herren? 30-jährige die zu doof sind auf youtube zugucken? Die einzigen die sie ansprechen sind übergewichtige HartzIV Empfänger die abends noch fernsehgucken, aber die bezahlen nicht mit ClicknBuy und schon gar nicht für ein paar Filmchen. Die Macher des Filmklipps sind einfach inkompetent.



  11. Stella

    Kann von Gymondo nur abraten:
    In der kostenlosen Testphase ständig Probleme beim Abspielen der Videos.
    Beim 2. Ausprobieren (nach mail von Gymondo mit Angebot zum vergünstigtem Preis bei Neustart) erneut dieses Problem und deshalb sofortige Kündigung. Gebühren, trotz etlicher mails, dennoch nicht zurückerstattet bekommen.
    Bin nun bei NewMoove happy!

  12. Pingback: Mit becoacht passende Sport-Trainer und -Idole online buchen :: deutsche-startups.de

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