7 mal Bewegung und Fitness aus dem Internet

Der Jahreswechsel ist für viele ihr Zeitpunkt der Wahl für gute Vorsätze. Der heutige Artikel hilft, den wichtigen und richtigen Vorsatz: ‘Puh, ich muss unbedingt wieder mehr Sport machen’ über den Januar hinaus […]
7 mal Bewegung und Fitness aus dem Internet

Der Jahreswechsel ist für viele ihr Zeitpunkt der Wahl für gute Vorsätze. Der heutige Artikel hilft, den wichtigen und richtigen Vorsatz: ‘Puh, ich muss unbedingt wieder mehr Sport machen’ über den Januar hinaus durchzuhalten. deutsche-startups.de stellt verschiedene Online-Angebote vor, die Bewegung ins Leben bringen. Trainieren muss man zwar schon noch selbst. Aber man braucht dafür nicht mehr aus dem Haus zu gehen, wenn man nicht will. Übungen und Workouts zur allgemeinen Fitness werden von vielen verschiedenen Anbietern in diversen Preiskategorien angeboten. Dabei reicht das preisliche Spektrum von komplett gratis über Festpreise für Downloads bis hin zu Abonnementsbeiträgen.

Fin.de: Gratis und dennoch sehr umfangreich

Bei fin.de (www.fin.de) gibt es reichlich Übungen und ganze Workouts mit speziellen Zielen. Außerdem kann man sein persönliches Fitness-Tagebuch einrichten, bekommt seinen BMI und den Energie-Grundumsatz errechnet und kann seine Fortschritte statistisch auswerten. Alle Übungen sind mit anschaulichen Ablaufbildern und Videos gut erklärt, so dass man wenig falsch machen kann. Per Filter kann man sich die Übungen aussuchen, für die man die passenden Geräte parat hat.

Außerdem gibt es viele Infos zu Ernährung, Fitness, Motivation und Lifestyle. Und all das ist komplett gratis. Leider gibt es für die kompletten Workouts dann keine zusammengeschnittenen Videos mehr, so dass man die Zeit pro Übung immer selbst nehmen muss und die Reihenfolge der Übungen am Bildschirm abschauen muss. Wer gern mit Musik trainiert, muss auch diese auf einem separaten Gerät laufen lassen.

Bei Fitkurs zahlt man pro Kurs

Für zurzeit 2,99 Euro kann man sich bei Fitkurs.de (www.fitkurs.de) verschiedene Video-Kurse downloaden und in der heimischen Fitnessecke dazu trainieren. Welche Gerätschaften für einen Kurs benötigt werden, wird vor dem Bestellen angezeigt, jeder Kurs mit einem Videotrailer angekündigt. Von Yoga über Stretchings und Kräftigungs-Workouts bis hin zum Trainieren mit Baby oder Street Dance reicht das Angebot. Ein bisschen hakelig ist der Zahlungsvorgang, bei mir zum Beispiel hat’s erst im zweiten Versuch geklappt und ein versprochener Weihnachtsbonus von 30 % wurde vom System nicht angenommen.

Fitnessraum.de bietet über 250 verschiedene Kurse

In 12 verschiedenen Kategorien in fünf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden kann man als Mitglied von Fitnessraum.de (www.fitnessraum.de) aus über 250 verschiedenen Video-Kursen wählen. Durchweg an attraktiven Plätzen gedreht, sind alle Videos Musikunterlegt, die Anleitungen gut verständlich gesprochen und jeder Kurs ist per Video angetrailert. Auch die benötigten Hilfsmittel und Geräte findet man in der Vorabinformation.

Etwas wie Trainingspläne, individueller Fitness-Status oder Ähnliches, was es sogar beim Gratis-Anbieter fin.de gibt, stellt Fitnessraum.de leider nicht zur Verfügung. Wenn’s nach mir ginge, hätte man ruhig auf die kostenintensiven, exotischen Drehorte verzichten und das so gesparte Geld lieber in solche individualisierbaren Tools stecken können. Dann hätte man als Nutzer ein wirklich umfassendes Angebot und könnte seine Trainingsfortschritte verfolgen.
Fitnessraum.de finanziert sich über Mitgliedschaften. Dabei kann man einen Monat lang für 16,90 Euro trainieren bis zu 12 Monaten à 9,90 Euro. Zum Ausprobieren gibt es eine kostenlose 14-tägige Mitgliedschaft.

Hoersport.de bringt die Übungen direkt in die Ohren

Bei hoersport.de (www.hoersport.de)– deutsche-startups.de stellte dieses Start Up bereits vor – bekommt man nach einem Fitnesscheck ein individuelles Training als Audioprogramm zusammengestellt. Dieses Trainingsprogramm wird immer weiter individualisiert, und der Schwierigkeitsgrad der Übungen je nach Fitnessgrad gesteigert.

Hörsport bietet wirklich freie Wahl des Trainingsraums, denn die Trainingseinheiten werden im MP3-Format angeboten. So braucht man nur den MP3-Player und keine weiteren Abspielgeräte – kein Problem also, sogar draußen zu trainieren. Der Nachteil der nur als Audiodatei vorliegenden Übungen: Man kann sie sich nicht anschauen. Als Trainingsgeräte kommen Alltagsgegenstände wie Wasserflaschen zum Einsatz. Die monatlichen Abo-Preise von hoersport.de staffeln sich entsprechend der Vertragslaufzeit, ein 12-Monats-Abo kostet beispielsweise 7,95 Euro.

Yoga online mit YogaEasy.de und MyAshram.de

Zwei recht ähnliche Angebote bieten sich Yoga-Interessierten: YogaEasy.de (www.yogaeasy.de) aus Hamburg bietet verschiedene, nach Themen und Trainingslevel rubrizierte Video-Kurse an, aus denen Abonnenten frei wählen können. Unterschiedliche Trainer und Trainerinnen der verschiedenen Yoga-Arten leiten an und begleiten die Übungseinheiten. Der Nutzer kann außerdem noch wählen zwischen kürzeren und längeren Übungssequenzen. Auch hier gibt es eine Preisstaffel, je nach Länge der Vertragsdauer. Ein Jahresabo ist mit 120 Euro nicht gerade extrem preiswert, aber noch in moderatem Rahmen. Ausführlicher hat deutsche-startups.de das Angebot schon im Artikel Mit YogaEasy.de kommt der Yoga-Lehrer ins Haus vorgestellt.

MyAshram.de (www.myashram.de) verfolgt ein ganz ähnliches Konzept, wobei die Kurse dann wohl zunächst als Live-Stream angeboten werden sollen, also zu einer bestimmten Uhrzeit stattfinden. Vermutlich werden sie danach aber auch als ‘Konserve’ zur Verfügung stehen. Der Dienst ist noch in der geschlossenen Beta-Phase, die ersten Teststunden können aber schon – derzeit noch gratis – im Blog oder bei YouTube abgerufen werden. Über die spätere Preisgestaltung ist derzeit noch nichts veröffentlicht.

Gymzap hat die Sportstudios als Zielgruppe – und dann erst deren Kunden

Ein komplett anderes aber sehr spannendes Konzept verfolgt GymZap (www.gymzap.com) mit seinem ‘Fitnesspodium 1000′. Das junge Unternehmen, das im September 2010 den dritten Platz der Venture Longe in Berlin errang, bietet den Studios folgendes: “Fitnesspodium 1000 erlaubt die kontrollierte und bezahlte Liveübertragung Ihrer Kurse über das Internet und eröffnet Ihren Mitgliedern die Möglichkeit einer ortsunabhängigen und flexiblen Kursteilnahme. Zumba, Yoga oder Spinning, die Kurse werden mit Hilfe einer Netzwerkkamera aufgenommen und in einer geschützten Umgebung auf der Internetseite Ihres Studios zur Verfügung gestellt. Dies funktioniert sowohl in Echtzeit als auch als Aufzeichnung.” So können Studio-Mitglieder ganz bequem ihre Kurse zu Hause absolvieren, wenn sie mal keine Zeit haben, ins Studio zu fahren.

Foto: Matthias Koranzki, pixelio

Elke Fleing aus Hamburg liefert Texte aller Art, redaktionellen Content und Kommunikations-Konzepte. Sie gibt Seminare, hält Vorträge und coacht Unternehmen. Bei deutsche-startups.de widmet sie sich vor allem Themen und Tools, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen.

  1. die leute von hoersport.de sind sehr sympathisch. ich find den ihr konzept auch echt cool. weiter so :)



  2. Michael

    es gibt noch ein weiteres Startup in Sachen Fitness im Netz: http://www.bodyboom.de. Auf der Plattform findet man alles, was man zum Training braucht, d.h. Trainingsvideos, welche in komplette und konziperte Trainingsprogramme gebettet sind, Trainingspläne, Fitnesstests, Community – einfach 1 Woche ausprobieren … bodyboom ist ein junges Münchener Team, das selbst aus leidenschaftlichen und motivierten Sportlern besteht. Schaut einfach mal rein: your gym is where you are!!!



  3. Christian

    Ich kann noch Pound Attack http://www.poundattack.de/ empfehlen. Kenne Karla persönlich und Sie steht voll und ganz dahinter. Derzeit sind noch viele Videos kostenlos…



  4. Thomas

    Ich frag mich warum man für solche Inhalte überhaupt was zahlt? Es gibt soviel Freecontent über Fitnessübungen, da könnte man Jahre trainieren um alles nur einmal in einem Training gemacht zu haben.

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  6. Kathrin Gerke

    gerade ist auch http://www.machtfit.de gestartet. die bieten verschiedene kurse wie yoga, pilates oder nordic walking. da die auch mit unternehmen zusammen arbeiten sind die kurse oftmals extrem günstig. das kommt mir sehr gelegen ;-)



  7. Kevin

    ich stimme thomas zu. gibt’s schon länger, aber komplett kostenlos http://www.fitness-uebung.de . die anderen genannten startups sind meist aufwendiger und müssen sich irgendwie finanzieren. verstehe ich auch..

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  9. Janina

    Ich trainiere auf fitnessRAUM.de
    Denn fitnessRAUM.de produziert definitiv am hochwertigsten und vermittelt mir nicht das Gefühl von einem Kellerraum, irgendeinem wildfremden Sport-Menschen und einem Kameramann, der eigentlich eher Urlaubsvideos mit seiner Familie im Clubhotel auf Mallorca dreht.
    Gerade die Schweinehund-Mail, die mich erinnert, wenn ich mich schon länger nicht mehr angemeldet habe oder die Kalorienzähler finde ich klasse!



  10. Lena

    Wenn man aber wirklich kostenlos trainieren möchte, dann sollte man auch hier mal einen Blick rein werfen http://www.fitnessuebungen-zuhause.de

    Die Übungen können über verschiedenste Filtereinstellungen genaustens ausgewählt werden. Damit bestimmte Regionen wie z.B. Bauch, Beine und Po gezielt trainiert werden können.



  11. Mario

    Super Artikel, aber meiner Meinung nach ein fragwürdiges Geschäftsmodell. Es scheint, als wär der “home fitness”-Markt langsam sehr gesättigt, aber trotzdem erscheinen fast täglich neue Startups. Wer einfach ein bisschen Bewegung braucht, für den sind die home workouts sicherlich eine attraktive Methode, für echte Fitness-Begeisterte aber keine Alternative. Steigende Trainingsfortschritte bringen auch intensivere Trainingseinheiten mit sich, die u.U. auch periodisiert werden müssen. Den nötigen professionellen Support kann ein Online-Kurs hier nicht wirklich leisten. Wird eine Übung dazu noch fehlerhaft ausgeführt, kann das ganz schnell Konsequenzen für die Gesundheit haben. Fazit: Für Couch-Workout geeignet, für mehr aber nicht. Sportliche Grüße ;)

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  13. jens von uebungenfuerzuhause.de

    Ja, das Web und die Fitness – das lässt sich kombinieren und ist, wenn man es richtig auszieht, recht lukrativ ;-)
    Guter Artikel zum Thema!

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