Konkurrenz für JustBook: Dank BookitNow! spontan und schnell ins Hotel

In der Branche der Hotel-Reservierungs-Anbieter tut sich zurzeit einiges! Momentan bekommt das marktführende Hotelbuchungsportal HRS von mehreren Seiten richtig Feuer. Erst mahnt das Kartellamt den Branchenriesen ab – vgl. zum Beispiel den Artikel […]
Konkurrenz für JustBook: Dank BookitNow! spontan und schnell ins Hotel

In der Branche der Hotel-Reservierungs-Anbieter tut sich zurzeit einiges! Momentan bekommt das marktführende Hotelbuchungsportal HRS von mehreren Seiten richtig Feuer. Erst mahnt das Kartellamt den Branchenriesen ab – vgl. zum Beispiel den Artikel bei Spiegel Online – und dann das: ‘David’ JustBook erwirkt einstweilige Verfügung gegen ‘Goliath’ HRS. Die mobile Hotelbuchungsapp JustBook (www.justbook.com) ging erst im Januar dieses Jahres an den Start und erzürnte zugleich HRS. Jetzt gibt es eine weitere Last Minute-Hotelreservierungs-App, die Streitigkeiten durch ein etwas anderes Vorgehen einfach von vornherein aus dem Weg geht: BookitNow! (bookit-now.com)

Wer auf den letzten Drücker in einer fremden Stadt ein Hotel braucht, hat oft ein Problem. In Zeiten der internetfähigen Mobilgeräte weniger das Problem, überhaupt eins zu finden, als das, innerhalb eines zu großen Angebots gute Häuser mit freien Kapazitäten herauszupicken. Genau da setzt BookitNow! an. In Berlin, Hamburg, Frankfurt und München – bald auch in anderen großen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz – bekommt der ‘Asylsuchende’ drei handverlesene Hotels aus den Kategorien Exklusiv, Modern und Basic angeboten. Der Suchende kann dafür entweder die Stadt manuell auswählen oder sich automatisch lokalisieren lassen.

In einer klaren Übersicht werden alle wichtigsten Informationen über die Hotels angezeigt: Preis, Zusatzleistungen, W-LAN, Parkplatz, Entfernung vom Gast und die Bewertung. Nicht aber angezeigt bekommt er zunächst den Namen des Hotels und die genaue Adresse. Beides wird erst nach der Buchung – die übrigens bis 3 Uhr nachts möglich ist – durch den Gast angezeigt.

Und genau das ist der Punkt, an dem die Nutzung von BookitNow! auch für die Hoteliers entspannt wird. Weil eben Name und Adresse zunächst nicht angezeigt werden, können sie Ihre Last Minute-Angebote sorgenfrei BookitNow! anbieten, ohne befürchten zu müssen, von anderen Hotelbuchungs-Diensten abgestraft zu werden, weil sie sich nicht an die Bestpreis-Bindung gehalten haben. Und auch die von den Hotels an BookitNow! zu zahlende Provision ist mit 10 Euro gut kalkulierbar und angenehm günstig.

Der Gast bezahlt bequem im Hotel selbst und kann wählen, ob er das in bar, mit Kreditkarte oder seiner EC-Karte tun möchte. Die BookitNow!-App ist kostenlos und bislang nur als iPhone-App verfügbar, noch im März 2012 soll aber die Android-App kommen. Als Motivations-Bonbon bekommt jeder BookitNow!-Nutzer bei seiner ersten Buchung einen Rabatt von 10 Euro und auch dann, wenn er Freunde zur Nutzung der App einlädt.

BookitNow! wird mit sechsstelligem Investment unterstützt

Gründer des Berliner Startups sind Anas Salem, Oleksandr Ivanov und Mirsad Zaric. Seit dem 26. Februar ist die App im Store erhältlich. Zur Seite hat das Gründerteam die Firmenfabrik make a startup, für das die Hotelindustrie kein Neuland ist. Die Berliner unterstützen das junge Team mit Beziehungen zu Hotelketten und Investoren aus der Hotellerie sowie einem sechsstelligen Investment.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

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Elke Fleing aus Hamburg unterstützt Start-ups und SMB bei Positionierung, Kommunikation und Wachstum. Sie wird gerufen als strategische Sparrings-Partnerin, Business-Coach und Workshop-Leiterin. Folgerichtig widmet sie sich auch hier vor allem Tools und Themen, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen. Außerdem ist sie Texterin und Webdesignerin, Speakerin und Moderatorin bei diversen Business-Events.

  1. Extrem gutes Team. Jeden Tag für eine neue, positive Überraschung gut :)

  2. Konkurrenz belebt das Geschäft! Das JustBook-Modell kommt in der Hotellerie auf jeden Fall gut an: Heute haben wir mit Wien, Bremen und Dresden drei neue Städte in das JustBook-Angebot aufgenommen.

  3. Pingback: Telekom, Dimoco, Apple. — mobilbranche.de



  4. Mike

    Fragt sich nur wer am Ende mehr Geld in Werbung steckt und wen aufkauft.

  5. Sorry für den falschen Link! Hab ihn im Artikel schon geändert.



  6. Toto

    Ich glaube kaum, dass dir nur einen Hauch einer chance gegen die Branchengrößen haben. Zumal HRS & Co. ebenfalls eine App haben, verstehe ich den Tamtam nicht. Der einzige Unterschied, dass es “nur” Lastminute Angebote sind. Mehr aber auch nicht. Wo ist da der USP? Wenn die Glück haben, werden die aufgekauft (wo ja meistens darauf hingearbeitet wird), aber denke eher machen die großen die kleinen platt. Nicht, dass ich das gutheiße, aber ich finde justbook & Co. bieten zu wenig, um so toll gehyped zu werden.

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