Heilemann-Brüder und weitere bekannte Gründer investieren in JustBook

Mitte Januar startete squeaker.net-Gründer Stefan Menden – wie exklusiv berichtet – mit der Last-Minute-Buchungsapp JustBook (www.justbook.com) sein neuestes Projekt. Jetzt verkündet das junge Unternehmen seine erste Seed-Finanzierungsrunde. Demnach investieren Fabian und Ferry Heilemann […]
Heilemann-Brüder und weitere bekannte Gründer investieren in JustBook

Mitte Januar startete squeaker.net-Gründer Stefan Menden – wie exklusiv berichtet – mit der Last-Minute-Buchungsapp JustBook (www.justbook.com) sein neuestes Projekt. Jetzt verkündet das junge Unternehmen seine erste Seed-Finanzierungsrunde. Demnach investieren Fabian und Ferry Heilemann (DailyDeal), die amiando-Gründer rund um Felix Haas, Matthias Hunecke (Brille24.de), Steffen Zoller und Manuel Nothelfer (Betreut.de), Nils Henning sowie Torsten Oelke einen “mittleren sechsstelligen Betrag” in das App-Start-up, das Menden erzusammen mit Ogi Zeric (zuvor Germanwings), Sebastian Fallert (zuvor Bain & Company) und Florian Waldmann (zuvor KKR Private Equity) auf die Startbahn geschoben hat.

“Es hat sich immer wieder gezeigt, dass die Qualität des Teams und der Fit von Team und Geschäftsmodell die wichtigsten Erfolgsfaktor überhaupt für ein Start-up sind. Stefan hat bei JustBook ein Team von eindrucksvollem Kaliber zusammengestellt, das die Anforderungen des Geschäftsmodells perfekt abbildet und sehr weit aus eigener Kraft skalieren kann”, sagt DailyDeal-Gründer Fabian Heilemann, der demnächst mit Heilemann Ventures verstärkt in Start-ups investieren will, gegenüber deutsche-startups.de. Mit der Smartphone-App JustBook können Nutzer kurzfristig ein Hotelzimmer in der Stadt, in der sie sich gerade aufhalten, buchen. Zielgruppe des Dienstes, der nur als Applikation daherkommt und nicht als Webservice daherkommt, sind somit Nutzer, die spontan eine Bleibe brauchen – etwa weil sie die letzte Bahn oder den letzten Flieger verpasst haben.

“Die Investoren haben eine gute Entscheidung getroffen, denn durch unsere Erfahrungen in der Tourismus- und Mobil-Branche haben wir sehr gute Kontakte, die uns die Zusammenarbeit mit den besten Hotels ermöglichen. Wir wollen Verbrauchern Zugang zu tollen Häusern zu günstigen Preisen ermöglichen. Daher wählen wir alle Hotels persönlich aus”, sagt Menden. Investor Heilemann prognostiziert der Jungfirma gegenüber deutsche-startups.de eine schöne Zukunft: “JustBook besetzt mit seinem Mobile-zentrierten Geschäftsmodell eine hochinteressante und bisher unberührete Nische des Online-Travel-Marktes. Die Frage ist für mich nicht, ob dieses Geschäftsmodell erfolgreich sein wird, sondern wie erfolgreich es sein wird. In jedem Fall sind die Rahmenbedingungen mit einer stetig steigenden Mobile-Durchdringung der Bevölkerung im Allgemeinen und des E-Commerce im Besonderen zeitlich ideal für den Launch von JustBook.“

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* Bei JustBook können Smartphone-Nutzer Hotelzimmer mit einen Fingerstreich buchen

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Mike

    Also investiert jeder der Neureichen, die alle gerne fürs Geschäftsjahr 2010 noch ihre Steuerstundung nutzen wollen ca. 60k € pro Nase. Vermutlich für ca. 5 mio € premoney evaluation. Für ne Seed ist das eine ordentliche Bewertung. Aber gibt es da nicht schon HRS App? Jetzt werden die sich sicher auch unter Druck fühlen. Mal sehen wer das ganze geschickter macht und am Ende gestärkt aus dem Wettbewerb hervorgeht. Nur dürfte JustBook mit ihrer nicht-vor-12-buchen Regel da nen wichtigen Kundensegment verlieren: die Frühflieger. Wer will denn bis 12 Uhr warten, wenn er um 6.00 uhr in Tegel landet? Ne? Business Model überarbeiten!



  2. Jens

    hat man im BL auch auf die Preisparität vom Hotel und Hotelportalen hingwiesen? HRS und Hotel.de lassen sich per Vertrag die günstigsten Raten zu sichern. Hat in der Vergangenheit ein Hotel gegen diesen Artikel verstossen wurde es kurzfristig auf dem Portal gesperrt. HRS hat vor ein paar Monaten über 40 Hotel´s in solchen Fällen abgestraft.
    Die Verunsicherung sieht man auch im mässigen Erfolg Hotels über groupon oder DailyDeal zu vermarkten. ( ok. vielleicht einige Hotels im Sauerland die nicht im Fokus von HRS sind)Vor einigen Jahren wollte pricline.com einer der größten Hotelvermarkter in USA sein Konzept in Deutschland ausrollen und scheiterte an der Übermacht der Portale HRS oder Hotel.de
    Good Luck wird ein harter Kampf!



  3. Dieter

    Es muss ja nicht billiger sein als HRS & Co. wenn es einfacher zu bedienen ist, dann gewinnt man auch Nutzer.

    Auf einen zermürbenden Preiskampf muss man sich ja nicht einlassen.

  4. Sehr sehr cool, Glückwunsch an Stefan und das Team!



  5. peter123

    hallo jens25, kannst du mich bitte mal kontaktieren? peter.vogelklein@hotmail.com

    Danke!

  6. Sehr sehr cool, Glückwunsch an Stefan und das Team



  7. Jens

    @ pter123
    This is an automatically generated Delivery Status Notification.

    Delivery to the following recipients failed. deine mailadresse gibt mir die o.g. Meldung. Wie kann ich Dir weiterhelfen?



  8. Jens25

    @Dieter25
    es muss nicht unbedingt billiger sein, aber viel teurer dann aber auch nicht, oder?

    @peter 123
    deine mailadresse ist wohl defekt???

    nachtrag zum kommentar vom 25.01.
    beispiel Hotel Victoria 27.01. – 28.01.12
    angebot von JustBook 220,00 € für Einzelzimmer excl. Frühstück

    auf HRS.de
    gleiches Hotel, gleiche Anreisdaten
    210,00 € inkl. Frühstück im Doppelzimmer! Angenommen wir wären zu zweit unterwegs hätte man 2 einzelzimmer auf justbook buchen müssen zu einem gesamtpreis von 440,00 excl. Frühstück und bei HRS.de oder auch Hotel.de für 210,00 !
    Bei booking.com bekomme ich ein Einzelzimmer für 99,00 € inkl. Frühstück. schnelle buchbarkeit finde ich auch super!!! aber für 110,00 € bekomme ich noch eine übernachtung:-)))
    bei div. portalen!!! idee ist trotzdem gut.



  9. Jens25

    Hotel Victoria in Frankfurt! sorry!



  10. peter123

    hi dieter, woher hast du die info dass priceline an der ratenparität in deutschland gescheitert ist?
    grüße



  11. Jens25

    Das Start-Up Justbook bekommt Gegenwind von Marktführer HRS. Der macht seinen Anspruch auf Ratenparität geltend. Erste Hotels ziehen ihre Angebote bei Justbook zurück.
    Er klingt ruhig, wenig emotional und spricht langsam. Seine Worte scheinen wohl überlegt. Doch Florian Waldmann, einer der vier Geschäftsführer des neuen mobilen Hotelschnäppchenanbieters Justbook (fvw.de berichtete), ist empört: „Da versucht jemand, mit Marktmacht einen jungen Wettbewerber aus dem Markt zu drängen“. Einen Tag nachdem das Unternehmen mit seinem mobilen Last-Minute-Angebot für Hotelübernachtungen auf den Markt kam, soll HRS nach Waldmanns Schilderungen „Drohmails und Anrufe an Partnerhotels“ getätigt haben. Mehr als zehn Hotels sollen dem Marktneuling, der ab mittags Restbetten mit Rabatten von bis zu 50 Prozent mobil buchbar macht, daraufhin ihre Angebote entzogen haben. „Unsere Hotelpartner haben entweder die Preise erhöht oder ihr Angebot komplett zurückgezogen“, sagt Waldmann. Mit insgesamt 50 Hotels war die mobile Buchungsanwendung auf den Markt gekommen.
    Es ist die alt bekannte Geschichte: HRS fordert Ratenparität auf allen Kanälen. Sprich, das Kölner Portal möchte, dass ihm die Hotels die selben Raten geben wie dem Schnäppchen-Portal. Bei „routinemäßigen Untersuchungen ist aufgefallen, dass einige wenige Hotels hier abweichende Raten aufgewiesen haben“, sagt HRS-Chef Tobias Ragge zu den Vorwürfen. HRS wies die Hotels bei der Gelegenheit daraufhin, ebenfalls Last Minute Rabatte anzubieten, „da fast allen diese Rabattform bei HRS leider nicht bekannt gewesen ist“, so Ragge.
    Justbook kann das Pochen von HRS auf Ratenparität und Gleichbehandlung nicht nachvollziehen, schließlich hätte ihr Modell einen anderen Ansatz. Man habe ausschließlich einen mobilen Buchungskanal, „was HRS technisch nicht darstellen kann“, argumentiert Waldmann. Außerdem bewerbe Justbook täglich drei Hotels aus verschiedenen Kategorien. Die Partnerhotels zahlen eine Startgebühr von 500 Euro an Justbook, die Kommission liegt bei „etwa 20 Prozent“. HRS hingegen verlangt lediglich eine Kommission von aktuell 13 Prozent und ab 1. März 15 Prozent. Das Start-Up, das gerade weitere Standorte in europäischen Städten aufbaut, erhofft sich schnell Hilfe vom Kartellamt. „Die prüfen den Fall bereits“, so Waldmann.
    Quelle:fvw.de
    So ganz Unrecht hatte ich mit meiner Vermutung somit nicht.



  12. Fürst Grandios

    “Justbook kann das Pochen von HRS auf Ratenparität und Gleichbehandlung nicht nachvollziehen”
    Priceless.

  13. Pingback: Deal-Monitor: Zum Jahresanfang gleich 25 Investitionen :: deutsche-startups.de

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