Lifestream.fm startet durch

Der Mister-Wong-Betreiber construktiv lässt seinen Social Media Aggregator Lifestream.fm (www.lifestream.fm) von der Leine. Nach einer vierwöchigen geschlossenen Betaphase steht der Dienst nun allen Onlinern offen. Bei Lifestream.fm, welchen die Bremer Agentur kürzlich von […]

Der Mister-Wong-Betreiber construktiv lässt seinen Social Media Aggregator Lifestream.fm (www.lifestream.fm) von der Leine. Nach einer vierwöchigen geschlossenen Betaphase steht der Dienst nun allen Onlinern offen. Bei Lifestream.fm, welchen die Bremer Agentur kürzlich von Juan Xavier Larrea kaufte, können die Nutzer alles, was sie im Netz anstellen, auf einer Profilseite bündeln. Mittels Lifestreaming – wie dieses Konzept im Branchenjargon genannt wird – sollen Freunde einfacher verfolgen können, was die Bekannten im Web so alles treiben. Auf vergleichbare Konzepte setzen beipielsweise auch der US-Anbieter Friendfeed (www.friendfeed.com) und die kürzlich gestartete deutsche Antwort FreundeNews (www.freundenews.de).

Der große Vorteil bei Lifestream.fm sind die zahlreichen deutschsprachigen Dienste, die bereits mit an Bord sind. Das Aushängeschild ist dabei das Business-Netzwerk Xing. Änderungen der Statuszeile erscheinen auch bei Lifestream.fm. Daneben sind Clipfish, joinR, Kwick, Mister Wong, MyVideo, Plazes, Qype, sevenload, Uboot, Venteria und Yigg mit dabei. Den Start wollen die Betreiber den Nutzern mit neuen Funktionen wie einem integrierten Videoplayer, Favoriten, Private Messaging und einem personalisierbaren Newsletter schmackhaft machen. Als besonderes Highlight wird die “Übermittlung von einzelnen Aktivitäten der Nutzer auf Mobiltelefone oder andere mobile Endgeräte” angepriesen. Dazu wurde der ebenfalls zu Mister Wong gehörende Dienst Beam-it-up-scotty.com integriert. “Mit dem jetzigen Stand haben wir ein sehr gutes Produkt geschaffen, mit dem wir noch viel vorhaben. Die nächsten größeren Updates sind bereits in Vorbereitung”, sagt Lifestream.fm-Macher Kai Tietjen.

Anmerkung: Hier geht\’s zum Lifestream.fm-Profil von deutsche-startups.de. Wir sind aber auch bei Friendfeed und FreundeNews.de vertreten.

Artikel zum Thema
* Lifestream.fm spricht deutsch
* construktiv schluckt lifestream.fm
* FreundeNews setzt auf das Trendthema Lifestreaming

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Heinrich Heine

    ich habe twitter schon nicht verstanden, vermutlich werde ich lifestream auch nicht verstehen …

  2. Dabei ist es so wahnsinning einfach zu verstehen, wenn man sich nur mal damit beschäftigt…



  3. Yella

    joinR, Plazes und Uboot: Da hätte man sich die Mühe der Integration sparen können ;-)

    Aber ansonsten gut umgesetzt!



  4. Chris

    Yella, du liegst leider vollkommen falsch. Clipfish, Sevenload, Qype, MyVideo und Co. sind alles Portale, deren Traffic zu 90% aus “konsumierenden” Besuchern besteht. Das heißt, 10% der Besucher schaffen Content. Diese 10% sind so wenige User, das sich die Integration in Lifestream nicht gelohnt hätte. Bei Social Networks ist wesentlich mehr Aktivität bzw. Contentproduktion vorhanden, weswegen sich die Integration solcher Portal mehr lohnt. Außerdem ist die Zielgruppe mit Lifestream.fm ähnlicher; es geht um die Selbstpräsentation im Internet.



  5. Heinrich Heine

    @daniel: ok, ich versuch’s mal:

    der eine ist furchtbar mitteilsam, dem anderen ist furchtbar langweilig

    hab’ ich’s richtig verstanden, oder muss ich mich noch mehr damit beschäftigen um einen tieferen sinn hinter dem ganzen zu sehen?

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