construktiv schluckt lifestream.fm

Frohe Kunde aus dem Hause construktiv: Der Mister-Wong-Betreiber spendiert seinem Social-Bookmark-Dienst eine kleine Schwester. Für eine nicht genannte Summe übernimmt die Agentur den Dienst Lifestream.fm (www.lifestream.fm). Mit dem kleinen Profilaggregator von Juan Xavier […]

Frohe Kunde aus dem Hause construktiv: Der Mister-Wong-Betreiber spendiert seinem Social-Bookmark-Dienst eine kleine Schwester. Für eine nicht genannte Summe übernimmt die Agentur den Dienst Lifestream.fm (www.lifestream.fm). Mit dem kleinen Profilaggregator von Juan Xavier Larrea, der bereits websnapr.com und pixer.us an den Start brachte und an construktiv verkaufte, können Onliner alles, was sie im Netz anstellen auf einer Profilseite bündeln. Mittels Lifestreaming – wie dieses Konzept im Branchenjargon genannt wird – sollen Freunde einfacher verfolgen können, was die Bekannten im Web so treiben. Derzeit lassen sich bei Lifestream.fm 40 Dienste integrieren – beispielsweise del.icio.us, Flickr, last.fm, Mister Wong, Twitter und YouTube.

Nun wollen construktiv-Chef Kai Tietjen und seine Mannschaft lifestream.fm in Deutschland starten. An einer deutschsprachigen Version mit erweiterten unterstützten Anbietern werde bereits gearbeitet. Noch fehlen für den durchschnittlichen deutschen Onlinenutzer einige wichtige Dienste. Mittelfristig sei auch eine Integration von Lifestreaming-Features bei Mister Wong geplant. “Mit monatlich vier Millionen Besuchern bei Mister Wong können wir das Thema Lifestreaming auch in Deutschland schneller bekannt machen“, sagt Tietjen. lifestream.fm soll aber weiterhin eigenständig bleiben und neben dem deutschen Markt auch den Rest der Welt bedienen. Alles in allem eine logische Ergänzung für das construktiv-Flaggschiff Mister Wong. Mit Unterstützung von lifestream.fm könnte sich die Plattform zur Sammelstelle für digitale Aktivitäten mausern.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.