Saskia und Justus Schneider, die beiden Gründer der noch jungen Kinder-Community Smoodoos (www.smoodoos.de), haben sich finanzielle Unterstützung von earlybird geholt. Der Risikokapitalgeber investiert eine nicht genannte Summe in das Münchner Start-up. Das Geld soll vor allem in die Internationalisierung der Plattform fließen. Die Seed-Finanzierung stemmten die Smoodoos-Gründer mit den beiden privaten Investoren Tino Schöninger und Yulian Patzelt. “Wir sehen unsere Rolle nicht nur als Investor, sondern auch als Sparringspartner für den Unternehmensaufbau und die geplante Internationalisierung von Smooodoos”, sagt Earlybird-Partner Christian Nagel. Earlybird beteiligte sich zuletzt an Unternehmen wie Clean Mobile (Brennstoffzellen-gestützter Fahrzeugantrieb für den Einsatz in Kleinfahrzeugen), Purple Labs (Linux-basierte Software-Komplettlösungen für Mobiltelefone) und Sidec Technologies (3D-Visualisierung von Protein-komplexen auf molekularer Ebene). Das einzige webzweinullige Start-up im Portfolio der Hamburger ist der Kleinkreditmarktplatz smava.
Kids können sich bei Smoodoos eigene Profilseiten anlegen, Clubs und Interessengruppen beitreten oder gründen sowie mit Freunden chatten und andere Kinder kennenlernen. Die Nutzung der werbefreien Kinder-Community ist in der Basisversion kostenlos. Unbegrenzten Zugang zu Smoodoos und die Möglichkeit seine Cyber-Heimat umfassend selbst zu gestalten gibt’s nur gegen Bezahlung. Und hier kommt der Kuschelfaktor ins Spiel: Die Premiumversion lässt sich über ein Stofftier zum Preis von 24,95 Euro freischalten. Jedes dieser Kuschel-Smoodoos, die Eltern im Einzelhandel oder über den Smoodoos-Shop kaufen können, kommt mit einem Geheimcode daher.
“Earlybird ist für uns der optimale Partner”
Neben dieser durchdachten Bezahlstrategie haben die Smoodoos-Macher viel Hirnschmalz in das Thema Sicherheit investiert. Bei der Anmeldung müssen die neuen User beispielsweise neben einer E-Mail-Adresse auch eine Postanschrift sowie ihre Schule und Klasse angeben. “Mit seiner globalen Expertise und dem starken Track Record als Investor ist Earlybird für uns der optimale Partner”, sagt Smoodoos-Gründer Justus Schneider, der zuletzt als Marketingleiter bei Mercedes-Benz gearbeitet hat.
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* Bei Smoodoos geht’s kuschelig zu

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Kommentare
Ha,ha,ha – klassischer Marketingmann Schneider im Web 2.0-Fieber! Wer kann in einem solch umkämpften Markt noch mit einer solchen Idee auf den Markt kommen!
Viel Glück!
Kommentar von Stefan 20. Juni 2008 @ 16:08schon erstaunlich, dass solche “unternehmen” immer noch finanziert werden…”Die Premiumversion lässt sich über ein Stofftier zum Preis von 24,95 Euro freischalten”: langsam wird’s grotesk!
Kommentar von Niels 20. Juni 2008 @ 16:12Wenn die Stofftiere bei den Kids ankommen, dann kann es schon funktionieren. Aber da liegt eben der Hund begraben, falls die Smoodoos eben nicht Kultstatus im Kinderzimmer erreichen. Dann floppt das ganze.
Problematisch ist auch die Zielgruppe 6 bis 15. Was ein 6-jähriger noch süß findet, das ist für einen 15-jährigen garantiert uncool. Für ihn ist es dann eher peinlich, ein Kuscheltier zu kaufen.
Und Earlybird als Partner… na, ich weiß nicht. Hat da kein anderer investieren wollen?
Kommentar von Cheater 21. Juni 2008 @ 08:11Ich gratuliere das Smoodoos-Team – Tolle Arbeit, bitte weiter so!
Stefan, Niels und Cheater ihr seid wirklich armselig.
Warum seid ihr alle so neidisch, wenn Startups finanziert werden. Würden euer eigenen Projekte etwa nicht finanziert.
Earlybird ist ein professioneller internationaler Investor. Cheater du hast überhaupt keine Ahnung welche Kompetenz Ealrybird besitzt. Sie wissen im Gegensatz zu Dir was sie tun!
Cheater, Du bist einfach so ein Klugscheißer, der Startups hier fertig macht! Was soll das?
Kommentar von Günther 21. Juni 2008 @ 10:41Also ich habe meinem Sohn (12) letzte Woche den Drachen gekauft. Ich gebe lieber 25 Euro für ein Stofftier aus, als 5 oder mehr Euro monatlich bei toggo oder panfu für ‘Luft’. Zwei seiner Freunde haben sich auch schon so ein Stofftier gekauft.
Die Seite ist genauso wie die Stofftiere gut gemacht, es gibt redaktionelle News für Kids und es ist nicht nur eine kindliche Spieleseite, sondern eben eine echte Community. Mein Sohn kann mit seinen Freunden chatten, spielen, Videos und Bilder tauschen und ich habe bei all’ den Möglichkeiten noch keine jugendgefährdenden Inhalte entdeckt.
Kommentar von Michael Sing 21. Juni 2008 @ 10:41Ganz recht, Günther, viele Besserwisser hier sind einfach nur neidisch und kriegen selbst nichts auf die Reihe. Deshalb haben sie auch so viel Zeit hier zu kommentieren. Was Cheater angeht hat er sich nun auch noch beim Kommentar Nr. 6 (Tobi Spill) vom vorausgehenden Smoodoos-Artikel bedient: “Was ein 6 Jähriger toll findet, ist für einen 8 Jährigen vielleicht schon zu kindisch…”
Kommentar von Urs 22. Juni 2008 @ 18:12Einfach mal mit fremden Federn geschmückt, wenn einem selbst eigentlich keine richtigen Argumente einfallen. Eine Prise diffuses VC Bashing dazu und fertig ist der DS Kommentar.
Alles Gute Smoodoos, geht euren Weg und ignoriert diese Neider bei DS.
Etwas Kritik und eine eigene Meinung zu haben, hat nichts mit Neid zu tun. Das Managen von Web-Projekten und das persönliche Risiko was man einbringt, ist sicherlich in den meisten Fällen den entsprechenden Respekt wert.
Aber unterm Strich gesehen ist es nun mal Realität, dass fast keine der hier vorgestellten Projekte, mit Nachrichten über solide Gewinne glänzen.
Und da finde ich ein paar kritische Kommentare zum Geschäftsmodell viel ehrlicher als die ganzen durch die rosarote Brille gesehenen Kommentare, die in der Regel weniger fundiert sind, als die Kommentare von cheater, biernot und Co.
Darüber hinaus ist es auch nicht verboten aus der jüngsten Geschichte zu lernen. Ich möchte nicht wissen, wie viele rosarote Lemminge bei der Pleite des Neuen Marktes Ihre Ersparnisse verloren haben.
Und genauso wichtig finde ich es auch, den Lesern die Illusion zu nehmen, dass man mit einer Idee, etwas Risikokapital, einem Team aus Entwicklern, Designern, Marketing und Vertrieb mal so schnell im Handumdrehen eine kleine erfolgreiche Firma aus dem Boden stampft.
Kommentar von Steffen 23. Juni 2008 @ 11:50@Steffen
mit eine guten Idee, etwas Risikokapital, Entwicklern, Designer, Marketing und einem funktionierenden Vertrieb stemmt man sehr wohl eine erfolgreiche Firma aus dem Boden.
Oder was fehlt deiner Meinung nach noch? Eine Voodolampe? Das passende Jahreshoroskop?
Ich denke was du hier darstellst ist einfach nur kontraproduktiv. Mit den von dir aufgeführten Attributen, sollte sich kein Leser dieser Seite davor fürchten seine Idee auch umzusetzen. Im Gegenteil – wenn ein pot. Gründer all deine Attribute vereint, dann ist der Erfolg nur eine Frage der Zeit.
Kommentar von Christian Ogait 23. Juni 2008 @ 12:16