Auf Worte folgen Taten – zumindest im Hause Burda. Ende Juni hatte das Medienhaus angekündigt, weiter in die digitale Welt investieren zu wollen (”deutsche-startups.de” berichtete) und promt folgt die nächste Beteiligung. Und sogar eine besonders spektakuläre. Nach einem Bericht des US-Magazins “BusinessWeek” ist Burda bei “etsy“, einem Online-Marktplatz für selbstgemachte Dinge, eingestiegen: “German publisher Hubert Burda Media has signed on as a partner and investor, and Kalin’s team is scouting for offices in Berlin and London”.
Die US-Verkaufsplattform “etsy” ging im Juni 2005 an den Start und erwirtschaftete nach eigenen Angaben im ersten Firmenjahr einen Umsatz in Höhe von einer Million Dollar. Das Geschäftsmodell von “etsy” ist simpel: Das Unternehmen verlangt 20 Cent je eingestelltem Artikel und 3,5 % Verkaufsprovision. Burda und die “etsy”-Gründer Robert Kalin und Matthew Stinchcomb arbeiten bereits seit einer ganzen Weile zusammen. Die US-Amerikaner halfen den Münchnern unter anderem beim Start des Näh- und Strickangebots “BurdaStyle.com“.
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Kommentare
Hi Alexander, ich habe mal eine Frage: Kann man die Spalte rechts “aktuelle Kommentare” nicht auf tatsächliche Kommentare begrenzen und die ganzen Trackbacks rausnehmen? Da immer mehr Blogs auf Dich verweisen, wird die Spalte zusehends unnützt. Das ist zumindest meine persönliche Meinung, mich interessieren eher Kommentare, die hier auf Deinem Blog geschrieben werden, als lauter Trackbacks zu sehen. :-)
Kommentar von Tim 16. Juli 2007 @ 11:19Da habe ich in der Tat auch schon drüber nachgedacht. Setze es mal auf meine To-Do-Liste.
Kommentar von Alexander Hüsing 16. Juli 2007 @ 11:23Sehr schlaue Aktion von Burda. Frage mich schon lange warum die bekannten Investoren immer das Rad kopieren anstatt einfach mit den bekannten Firmen zusammenzuarbeiten. Das spart eine Menge Lehrgeld.
Kommentar von Webanalyticsbook 16. Juli 2007 @ 21:41” “etsy”-Gründer Robert Kalin und Matthew Stinchcomb ”
Der letztere ist keiner der drei Gruender. Ich verstehe gar nicht, wieso das immer wieder so verstanden wird? Etwa weil der Mann in Burda eingeheiratet hat?
Kommentar von Tanja 21. Juli 2007 @ 23:01“Etsy-Gründer” kann genauso gut Singular sein und sich lediglich auf Robert Kalin beziehen… quasi “Der Etsy Gründer Kalin und Matthew Stinchcomb”…
LG
Kommentar von Philipp Götzinger 22. Juli 2007 @ 15:05@ Tim
Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt sind Kommentare und Trackbacks endlich getrennt. Im Kasten “Aktuelle Kommentare” auf der Homepage erscheinen nun nur noch Kommentare.
Kommentar von Alexander Hüsing 07. August 2007 @ 19:06Gefällt mir sehr gut und ist super übersichtlich! :-)
Kommentar von Tim 08. August 2007 @ 10:19