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getpaid – ein junger (millionenschwerer) Zahlungsdienstleister für Marktplätze

getpaid ist unser Startup der Woche. Das junge FinTech, 2022 gegründet, positioniert sich als “Infrastruktur- und Zahlungsunternehmen”. Zielgruppe sind Plattformen und Marktplätze. Das Team konnte bereits rund 7 Millionen einsammeln.
getpaid – ein junger (millionenschwerer) Zahlungsdienstleister für Marktplätze
Montag, 30. Oktober 2023VonAlexander Hüsing

Jeden Tag entstehen überall im Lande neue Startups. Zudem sorgen Woche für Woche junge Unternehmen, die noch nicht jeder auf dem Schirm hat, für Schlagzeilen. Beides geht im großen Startup-Nachrichtenrauschen oftmals einfach unter. Einmal in der Woche küren wir deswegen ein Startup, das kürzlich, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen ist, bzw. spannende Spuren hinterlassen hat, zum Startup der Woche. Übrigens: Über neue Startups berichten wir immer zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter.

Unser Startup der Woche ist diesmal getpaid. Das FinTech mit Sitz in Düsseldorf und Madrid, das 2022 von Ben Foster, Cyrosch Kalateh, Nicholas Thomson und Gonzalo Ruiz gegründet wurde, positioniert sich als “paneuropäisches Infrastruktur- und Zahlungsunternehmen”. Zielgruppe des Unternehmens sind Plattformen und Marktplätze. “Ein Bereich, der bislang noch nicht so modern sei, wie im Endkundenbereich. Zu den Kunden zählen Software-Plattformen und Marktplätze für Unternehmen (B2B). Getpaid bindet dann Zahlungsmethoden ein und stellt die Infrastruktur zur Verfügung”, schreibt Finance Forward zur Idee.

Der Frühphasen-Investor Inventure, Picus Capital sowie Business Angels wie Christian Grobe, Matthias Knecht (beide Billie), Ilkka Paananen (Supercell) und Kai-Uwe Mokros )Zalando Payments), Jordane Giuly (Spendesk) sowie McMakler-Gründer Felix Jahn investierten kürzlich 6 Millionen US-Dollar in das FinTech. Der Münchner Geldgeber Picus Capital investierte zuvor bereits 1 Million in das Unternehmen. 18 Mitarbeitenden arbeiten bereits für getpaid.

“We give SaaS enabled B2B marketplaces the tools and make it as easy as possible to customize money flows according to their business needs,” erklärt Gründer Kalateh, zuletzt Manager bei Tink. “If a platform wants to offer invoice payments with net terms, cards, direct debits, split the payments across three different parties in different countries with different payout rules – and wants to make payment revenue by customer tiers. It should basically be just a few clicks. That can only be done with platform tailored payments capabilities, innovative ways to use platforms’ aggregated data and utilization of artificial intelligence. But not again with adding more people to your payment operations team to just reconcile and chase workarounds,” ergänzt Gründer Ruiz.

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Foto (oben): getpaid

Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.