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Back’o’Funny, heat it, Co’Ps, Khou Khii und Zaunkoenig wagen sich in die Löwenhöhle

An diesem Montag flimmert bei Vox wieder “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der zweiten Folge der neunten Staffel pitchen Back'o'Funny, heat it, Co’Ps, Khou Khii und Zaunkoenig um ein Investment. Wir freuen uns wieder auf einen spannenden Abend und viele Deals.
Back’o’Funny, heat it, Co’Ps, Khou Khii und Zaunkoenig wagen sich in die Löwenhöhle
Montag, 29. März 2021Vonds-Team

Auch in der neunten Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das große Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel wieder aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Hier die Startups der aktuellen Folge, die um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Die DHDL-Startups der Woche

Back’o’Funny
„Wir haben Kuchen auf eine Art gezaubert, die es bisher noch nicht gab!“ Denn: Ein Leben ohne Kuchen ist für diese beiden Backfeen möglich, aber sinnlos. Die besten Freundinnen Gisela Hüsges-Schnabel (61) aus Kempen und Sabine Kämper (58) aus Monheim haben BACK’O’FUNNY entwickelt, um Backen so einfach und lecker wie möglich zu machen. BACK’O’FUNNY ist eine hitze- und kältebeständige Creme im Spritzbeutel, die mitgebacken werden kann und bei der der Kern trotzdem flüssig bleibt. 25 verschiedene Sorten der Creme haben die beiden Damen bereits im Angebot. Passend dazu gibt es eine Teigmischung, die – anders als andere Fertigmischungen – nur mit einer weiteren Zutat angerührt werden muss: „Wasser, Sahne oder flüssige Butter“, erklärt Gisela. Die beiden Back-Expertinnen sind sich sicher: „Wenn wir die Löwen füttern, werden sie schnurren wie die Kätzchen!“ Ob eine der Naschkatzen bei diesem Deal zuschlägt: Gisela Hüsges-Schnabel und Sabine Kämper bieten 33 Prozent ihres Unternehmens für ein Investment von 33.000 Euro. „Das Geld brauchen wir für neue Flügel. Die Welt muss süß und verzaubert werden“, findet Sabine. Werden die Löwen die Backfeen höher fliegen lassen?

heat it
Lukas Liedtke (29), Armin Meyer (27), Stefan Hotz (27) und Christof Reuter (27) kennen sich seit ihrem Studium am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Im Rahmen eines Studentenwettbewerbs entstand die Idee zu heat_it. „Nach und nach haben wir festgestellt, dass es ein echtes Interesse an diesem Produkt gibt“, erklärt Lukas. Aus diesem Grunde entscheiden sich die Jungs dafür, ihre Idee weiterzuverfolgen und arbeiten seit mittlerweile zweieinhalb Jahren Vollzeit daran. heat_it verspricht schnelle Hilfe bei lästigen Mückenstichen. „Das kann einen wirklich den Urlaub vergällen. Da ist für mich die Freude vorbei“, weiß auch Georg Kofler. Um Juckreiz und Schmerz von Insektenstichen zu lindern, hilft es die Stelle kurz zu erhitzen. „Don’t scratch it, heat it“ lautet deswegen das Motto der Karlsruher. Und das geht jetzt auch per App in Kombination mit einem winzigen Adapter fürs Smartphone, der z.B. am Schlüsselbund stets dabei sein kann und einsatzbereit ist: Die App öffnet sich, das „heat_it“ heizt bis auf 53 Grad auf und der Behandlungsvorgang kann starten. Um ihr Produkt auf den Markt zu bringen, brauchen die vier Gründer Unterstützung und 500.000 Euro, dafür bieten sie zehn Prozent ihres Start-Ups. Doch vorher wollen sie die Funktionalität ihrer Erfindung unter Beweis stellen und haben dafür summende und stechende Verstärkung mit in die „Höhle der Löwen” gebracht. „Man sagt Löwen ja nach, sie seien besonders mutig“, motiviert Armin die Investoren. „Wer ist denn mutig genug, sich heute von einem dieser Biester stechen zu lassen?“ Wird einer der Löwen zum Versuchskaninchen – und auch investieren?

Co’Ps
Die beiden gelernten Köche Finn Geldermann (32) und Jan Weigelt (31) aus Berlin kennen sich bereits aus ihrer Jugend. Als Teenager liehen sie sich bereits die Zutaten aus den Schränken ihrer Großeltern womit sie ihren Kaffeeschnaps ansetzten. Bis sie schließlich erwischt wurden. Es folgten ein paar Jahre in der Gastronomie, wo ihnen immer wieder auffiel, dass es keine goldene Mitte zwischen einem Espresso und einem Absacker gab. Sie erinnerten sich an ihre Jugend zurück und fingen wieder an Kaffeeschnaps in ihrer WG anzusetzen. „Das war immer wieder ein Hit und erreichte Kultstatus“, erinnert sich Jan. Inzwischen brennen die beiden Gründer ganz offiziell und wollen mit ihrem Schnaps aus Kaffeebohnen und der Kolanuss nicht nur die Barszene erobern. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auf der Kolanuss als Komponente, da sie ein langlebiges Koffein enthält und für die herb abgerundete Note sorgt. CO’PS ist „der erste Kurze, der die Nacht aufhält und den Morgen kultiviert“, so Finn. Ein doppelter Shot von vier Zentilitern enthält ca. so viel Koffein wie ein Espresso. „CO‘PS kann als Shot getrunken werden, ist aber auch perfekt geeignet für Cocktails oder Longdrinks“, erklärt Jan. Um CO‘PS als Marke groß aufzubauen, benötigen die beiden Gründer ein Investment von 100.000 Euro und bieten dafür 20 Prozent Gesellschaftsanteile. Werden die Löwen in die „Schnapsidee“ investieren?

Khou Khii
Um 50.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firmenanteile kämpft Lena Ahmadi Khouki aus Dortmund – im wahrsten Sinne des Wortes! „Das Leben ist ein Kampf. Und ich habe mich durchgeboxt!“, so die Philosophie der 35-Jährigen. Seit ihrem 15. Lebensjahr boxt Lena, seit 2008 betreibt sie ein Box- und Fitnessstudio in Dortmund. „Ich wollte ein Box-Training erschaffen, das jeder kann – egal, welches Fitness-Level er oder sie mitbringt“, erklärt Lena. „Das Herzstück eines solchen Studios sind die Boxsäcke. Und bei mir hängen gleich fünf davon: Alle im Dauereinsatz.“ Die Säcke sind nicht nur schwer zu reinigen, auch müssen sie alle drei Monate ausgetauscht werden, weil sie dann abgenutzt waren. „Das ist nicht nur teuer, sondern auch alles andere als nachhaltig“, erklärt die 36-Jährige. Mit Khou Khii hat Lena einen Trainings-Boxsack aus 100 Prozent nachhaltigem, wasserfesten und langlebigem Kork entwickelt. Diese Oberfläche ist extrem weich und soll ein gelenkschonendes sowie schmerzfreies Training ermöglichen, auch ohne Handschuhe. Nun möchte die zweifache Mutter ihre Produktion erweitern und sucht einen Investor für ihr Unternehmen.

Zaunkoenig
Patrick Schmalzried (37) und sein jüngerer Bruder Dominik (31) wissen ganz genau: E-Sport ist mittlerweile ein seriöser Sport, der ganze Stadien füllt. Es geht um Gewinnsummen von bis zu 2,7 Millionen Euro, alles ist super High-Tech – aber eins ist auf der Strecke geblieben: die Computer-Maus. Dabei ist gerade die wichtig, um schneller zu sein als seine Gegner. „Ich spiele seit über 20 Jahren Computer und war in meiner Schulzeit extrem unzufrieden mit den Mäusen“, erinnert sich Patrick, der sogar Nationalspieler für das Echtzeit-Strategiespiel „StarCraft“ war. Um das zu ändern hat Patrick gemeinsam mit seinem Bruder Dominik die leichteste Computer-Maus der Welt entwickelt: Den Zaunkönig M1K. Durch den Einsatz von Carbon und spezielle Mikroschalter lässt sich der nur 23 Gramm schwere Zaunkönig präzise wie ein Skalpell bedienen. Zum Vergleich: Jede herkömmliche Maus wiegt im Durchschnitt fünfmal so viel. Ihre eigens entwickelte Software soll die niedrigsten Reaktionszeiten von allen Computer-Mäusen am Markt ermöglichen. Noch wird die Maus in der elterlichen Garage produziert, doch das soll sich nun ändern. Mit einem strategischen Partner und 100.000 Euro wollen die beiden Diplom-Betriebswirte ihre Marke groß machen und die Herstellungskosten senken. Dafür würden sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen” (6. Staffel)“,“Die Höhle der Löwen” (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer