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20 neue FinTech-Startups, die jeder kennen sollte

FinTech boomt auch 2020 weiter. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder einige neue FinTech-Startups entstanden. Darunter Startups wie Axovision, Banxware, Betterfront, Beyond Saving, Compa und Stargazr.
20 neue FinTech-Startups, die jeder kennen sollte
Donnerstag, 8. Oktober 2020VonAlexander Hüsing

FinTech ist auch 2020 einer der ganz großen Trends. Immer mehr Startups versuchen die Welt der Banken bzw. die Welt der Geldströme aller Art zu digitalisieren. Auch in den vergangenen Monaten sind wieder einige neue FinTech-Startups entstanden. Hier ein kurzer Überblick über die neuesten FinTech-Unternehmen im Lande.

Axovision
Das junge Fintech Axovision, das in Hannover zu Hause ist, sieht sich als “Pionier im Einsatz von künstlicher Intelligenz im Assetmanagement”. Am Ende soll eine “ganzheitliche, unverzerrte und datenbasierte Analyse” herauskommen, die “ein optimiertes Aktienportfolio ermöglicht”.

Banxware
Über Banxware möchte die bekannte Fintech-Gründerin Miriam Wohlfarth Kredite an Plattformhändler vergeben. Zum Konzept heißt es in Stellenanzeigen: “Our white-label software solution is an end-to-end application that covers the whole lending lifecycle”.

Betterfront
Betterfront bietet Private-Equity-Fondsmanager eine datengesteuerte Fundraisingplattform, die durch Analysen Investitionsentscheidungen unterstützen soll. Zudem sollen Fondsmanager mit dem Fintech “institutionelle Anleger gewinnen, binden und halten können”.

Beyond Saving
Beyond Saving aus Frankfurt am Main tritt an, um die Finanzbildung im Lande zu verbessern. “Wir verstehen uns als Informations- und Bildungsplattform für finanzielle Selbstentscheider und diejenigen, die es noch werden möchten”, versprechen die Gründer dabei.

Billwall
Hinter Billwall verbirgt sich eine App zur “automatisierten Finanzplanung”. ZUm Konzept: “Based on capturing all financial data from account transactions, electronic payments as well as cash payments, you are able to track, manage and plan your financial situations from the past, in the present and even for the future”.

Centrifuge
Bei Centrifuge dreht sich alles um das Trendthema Decentralized Finance (DeFi). Über das Startup können Unternehmen Rechnungen oder Lieferscheine  tokenisieren lassen. Mit dem Produkt Tinlake bietet Centrifuge zudem eine Smart-Contract-Anwendung an.

Compa
Das Berliner FinTech Compa will “monetäre Transaktionen in der Baubranche” digitalisieren. Atlantic Labs unterstützt die Jungfirma, die von Matthäus Kerres und Ferdinand Witt-Dörring gegründet wurde, bereits. Die Berliner versprechen dabei: “We’ll launch the future of B2B payments soon”.

Cooler Future
Das Berliner Startup Cooler Future verbindet Finanzinvestments und Klimaschutz. “At Cooler Future, we’re bringing together our investment know-how and climate change expertise to make it easy for you to invest in the good guys”, schreibt das deutsch-finnische Team.

Equintel
Das Berliner Startup Equintel, das von Janna Lipenkova und Timo Heroth gegründet wurde, wirbt mit dem Slogan: “Advanced Equity Intelligence”. Die Jungfirma will Investoren helfen mit Big Data und Artificial Intelligence” die passenden Investmentmöglichkeiten zu finden. 

Gemms
Das Berliner FinTech Gemms arbeitet daran, sich als Admin- und Finanztool zu etablieren. Dabei versprechen die Haupstädter: “All admin & finance in one place – bank accounts, incoming & outgoing invoices, expenses. Auto-reconciliation & tax chat with your accountant”.

Heimkapital
Heimkapital ermöglicht Immobilienbesitzern im Alter von mindestens 60 Jahren den Teilverkauf ihrer Immobilie gegen eine Sofortauszahlung. Heimkapital wird damit stiller Teilhaber der Immobilie und unterstützt auch bei einem späteren Gesamtverkauf der Immobilie.

iVE.One
Beim Frankfurter FinTech iVE.One kümmert sich um digitale Assets. Das Ziel ist die Kapitalbeschaffung. Das Startup entwickelte dazu einen sogenannten Smart-Contract, “der auf einfache Weise regulatorische Anforderungen integriert”. Das passende Schlagwort dabei sind Security Token Offering (STO). 

Uplift1
Mit Uplift1versucht Gründer Ariyan Seyed Nassir eine neue Art der Startup-Finanzierung zu etablieren. “We provide you with up to €500.000 growth capital – paid back via revenue share. In exchange for our capital we receive a monthly revenue share for 12-18 months after the financing”, heißt es dazu auf der Website. 

Paigo
Das junge Fintech Paigo, ein Ableger von Arvato Financial Solutions, möchte sich als “Plattform für verbraucherorientiertes Forderungsmanagement” etablieren. Konkret geht es dabei darum, Prozesse und Abläufen bei Inkassoverfahren zu digitalisieren.

pockid
Das FinTech pockid nennt sich selbst “digitale Finanzlösung für junge Leute und Eltern”. Konkret will die Jungfirma mit einer Finanzapp Jugendlichen den Umgang mit Geld beibringen. Zielgruppe sind damit aber eher Eltern, die sich einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben ihrer Kinder verschaffen möchten.

Prolendo
Das Berliner FinTech Prolendo möchte “Hypotheken für Verbraucher zugänglicher und erschwinglicher zu machen”. Die Jungfirma arbeitet dabei mit institutionellen Anlegern zusammen, um Hypothekenkreditgebern Darlehen anzubieten. Insbesondere kleinere Banken im ländlichen Raum sollen von dieser Lösung profitieren können.

Quin
Die Investment-App Quin richtet sich insbesondere an Millennials. “Quin ist eine Software für Anleger, die ihr Portfolio selber verwalten möchten oder bereits Wertpapiere gekauft haben, die sie optimieren möchten”, teilt das junge Berliner Unternehmen mit. Ein Robo-Advisor will das FinTech somit nicht sein.

Stargazr
Hinter Stargazr aus Hamburg verbirgt sich ein “webbasierter Softwareanbieter, der Controlling Teams unterstützt, ihr Unternehmensergebnis besser zu verstehen und zu steuern”. Stargazr aus Hamburg liefert somit eine “innovative KI-Software für modernes Controlling”.

Vanta
Hinter dem jungen FinTech Vanta stecken die ehemaligen Move24-Macher Ante Krsanac und Anton Rummel. Zum Start positioniert sich das FinTech als “Komplettlösung für den Erwerb von Kreditkarten”. Zielgruppe sind Startups.

Weißhaus
Mit Weißhaus baut Finleap ein Startup rund um das Thema Immobilieninvestitionen auf. Zum Konzept heißt es auf der Website: “Weißhaus bietet eine Plattform, die vermögenden Privatpersonen erstklassige Anlagen von führenden Unternehmen in der Immobilienbranche und im Anlagebereich einfach zugänglich macht”. 

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.