#Brandneu

#EXKLUSIV Roman Kirsch (Lesara) und Sebastian Merkhoffer (Fitvia) starten HappyGlam

Das neue Kosmetik-Startup HappyGlam sucht in Berlin gerade Testerinnen für Nagellacke und Gellacke. Hinter der jungen Beautyfirma stecken Roman Kirsch (Lesara) und Sebastian Merkhoffer (Fitvia). Im Direct to Consumer (D2C)-Segment konnten beide schon große Erfolge feiern.
#EXKLUSIV Roman Kirsch (Lesara) und Sebastian Merkhoffer (Fitvia) starten HappyGlam
Donnerstag, 13. August 2020Vonds-Team

Die beiden Seriengründer Roman Kirsch (Lesara) und Sebastian Merkhoffer (Fitvia) starten gemeinsam mit Laurents Mohr, zuletzt Full Stack Developer bei Moonfare, das Beauty-Startup HappyGlam. In einer Selbstbeschreibung zum Unternehmen, das noch nicht online ist, heißt es: “HappyGlam is a new, innovative, and exciting Berlin-based cosmetics company focused on e-commerce. Through social media, we will create an international brand around our vegan, natural, and eco-friendly cosmetic products for nails, lips, and face. We are well funded and have experienced serial entrepreneurs in the beauty, health, and fashion e-commerce space in our team”.

Auf eBay Kleinanzeigen sucht die Jungfirma bereits Testerinnen. Dort heißt es: “Wir sind ein junges, neues Kosmetikunternehmen und suchen Testerinnen für unsere Nagellacke und Gellacke. Du schaust bei uns in der Schönhauser Allee vorbei und probierst einen unserer Nagellacke aus. Wir haben mehrere Farben zur Auswahl. Nach sechs Tagen gibst du uns Feedback wie gut dir der Nagellack gefallen hat. Daraufhin bekommst du von uns 15 Euro überwiesen oder als Gutschein deiner Wahl. Bitte gib uns Bescheid ob du klassischen Nagellack oder Gellack testen möchtest.”

Es geht somit um das Boom-Segment Direct to Consumer (D2C). HappyGlam-Macher Merkhoffer baute zuletzt Fitvia, ein Startup für hochpreisige Teesorten, auf. Für den Start von Fitvia lieh er sich der Firmenlegende zufolge lediglich 500 Euro von seinem Vater. Weiteres Geld pumpten dann Lesara-Gründer Roman Kirsch und Business Angel Pascal Zuta in das 2014 gestartete Startup. Der Arzneimittelhersteller Dermapharm übernahm zuletzt 70 % der Firmenanteile. Welche Summe Dermapharm für Fitvia bezahlt hat, wurde nicht verkündet.

Der Berliner Flurfunk funktioniert aber auch bei Fitvia. Im Zuge des Exits soll das Unternehmen mit bis zu 50 Millionen bewertet worden sein. Gründer Merkhoffer und die Angel-Investoren, die rund 8 % der Fitvia-Anteile gehalten haben, konnten somit beim Verkauf an Dermapharm ordentlich Geld vom Tisch nehmen. Auch beim Exit von Invincible Brands konnten Zuta und auch Merkhoffer einen ähnlichen Erfolg feiern!

Die kaum sichtbare E-Commerce-Schmiede ging 2018 für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag weg – siehe Capital D schnappt sich Nischenstar Invincible Brands. Und gerade erst konnte Invincible Brands drei seiner Marken für mindestens 200 Millionen Euro an Henkel verkaufen. Weitere Infos zu HappyGlam und auch zum millionenschweren Invincible Brands-Teilexit gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast.

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Foto (oben): Shutterstock