#Hintergrund Ein Startup, das Pflanzen rettet und Investoren begeistert

Mit der App Plantix kann sich jeder Nutzer Krankheiten oder Schädlinge, die seine Pflanze befallen haben, anzeigen lassen. Investoren wie RTP Global, Index Ventures und Atlatic Labs stehen auf das Unternehmen und investierten schon in den App.
Ein Startup, das Pflanzen rettet und Investoren begeistert

Das junge Startup Peat, dessen Wurzeln in Hannover liegen, steht trotz ganz großer Investoren bisher kaum im Rampenlicht. Das Berliner Unternehmen bietet mit der App Plantix eine Art Pflanzendoc an. Mit Plantix kann der Nutzer ein Foto von seiner kranken Pflanze schicken. Durch den Algorithmus werden dem User dann die wahrscheinlichsten Krankheiten oder Schädlinge, die seine Pflanze befallen haben, angezeigt. Zusätzlich bekommt er Hinweise zur Behandlung der betroffenen Pflanze.

Investoren wie RTP Global, Index Ventures und Atlatic Labs stehen auf das Unternehmen und investierten schon in den App, die sich durch eine große Datenbank auszeichnet. Das zauberwort Künstliche Intelligenz darf hier selbstredend nicht fehlen! “Wir wollen dabei helfen, Ernten zu sichern und dabei gleichzeitig Pestizide zu sparen. Unser Startup verknüpft künstliche Intelligenz und ökologische Fragestellungen. Ziel ist, die weltweit umfangreichste Datenbank zu Pflanzenschäden aufzubauen, denn auf Basis dieser ergeben sich unzählige Möglichkeiten Cutting-Edge Software für die Landwirtschaft zu entwickeln – für Kleinbauern, Kleingärtner und Agrarwirte”, erklärte Peat-Gründerin Simone Strey das Konzept hinter dem Unternehmen bereits 2016.

Rund 30 Mitarbeiter wirkten zuletzt für das nützliche AgTech-Startup. Im Play Store sind mehr als 5 Millionen Downloads für die Plantix-App verzeichnet. Somit ist Plantix, das frei von Werbung und für alle Kleinbauern, Gärtner und Partnerorganisationen immer kostenlos bleiben soll, bereits schon jetzt eine echte Nummer. Dies dürfte auch erklären, warum bekannte Investoren auf das Unternehmen setzen.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.