#Hintergrund Kölner Startups, die wir definitiv im Auge behalten

In der Domstadt Köln gibt es immer mehr Startups, die große Summen einsammeln und dementsprechend große Ziele haben. Hier einige spannende Kölner Startups und Grownup, die auf dem Sprung nach ganz oben sind.
Kölner Startups, die wir definitiv im Auge behalten

In Köln lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Zuletzt gab es auch wieder einige Startups und Grownup, die durch millonenschwere Finanzierungsrunden oder umfangreiche Seed-Investitionen aufgefallen sind. Hier einige spannende Kölner Startups und Grownup, die auf dem Sprung nach ganz oben sind. Quasi außer Konkurenz laufen dabei Höhenflieger wie Cannamedical, Crowdfox, Sustainabill und DeepL.

Street Pro
Nationalspieler Mats Hummels investierte kürzlich in Street Pro, ein Kölner Startup, das fußballaffinen Nutzern das individuelle Training unabhängig einer App möglich macht. “In meiner Jugend waren die Bolzplätze ständig voll mit Kindern. Mit Street Pro wollen wir diese Euphorie wieder neu entfachen –in einer Art und Weise, die zur heutigen Generation passt: Das Handy ist immer dabei”, so Hummels. Gegründet wurde das Startup 2017 von Marcus Willnath und Mutlu Yönel.

4stop
Der französische Kapitalgeber Ventech investierte kürzlich 2,5 Millionen Euro in das junge Kölner Startup 4stop. Das Unternehmen, das eine Anti-Fraud-Software entwickelt und vertreibt, wurde 2016 von Ingo Ernst, Alvaro Kurth, Nolan Bolusan und Daniel Alvarado gegründet. Mit dem frischen Kapital plant das Unternehmen sein Wachstum voranzutreiben.

Durst.de
Die Rewe Handelsgruppe Für Sie beteiligte sich kürzlich über ihre Tochter LHV an dem Kölner Startup Durststrecke, Betreiber des Online-Bestelldienstes Durst.de. Die bestehenden Investoren bleiben weiterhin an Bord. Nun plane das Unternehmen, das 2017 von Simon Biela und Matthias Steinforth gegründet wurde, den bundesweiten Ausbau seiner Plattform.

snabBus
STS Ventures, also OnVista-Gründer Stephan Schubert, und TS Ventures, sedo-Gründer Tim Schumacher, investierten kürzlich gemeinsam mehr als 1 Million Euro in das Kölner Reisebus-Startup snabBus. “Wir freuen uns sehr über die Finanzierung von zwei renommierten Investoren. Mit dem Geld können wir nach unserem erfolgreichen Markteintritt das Geschäft ausbauen und weitere Verbesserungen für Kunden und Busunternehmer einführen”, sagt snabBus-Macher Benedikt Kolbinger, der das junge Unternehmen 2018 gemeinsam mit Yannic Müller und Florian Obeloer gegründet hat.

Ubirch
Die SchneiderGolling-Gruppe, das Kölner Immobilienunternehmen Bauwens und ProInvest investierten kürzlich einen siebenstelligen Betrag in das Kölner Startup Ubirch, das von Stephan Noller gegründet wurde. Das frische Kapital soll vor allen in den Ausbau der Kundenbasis fließen. Nach eigenen Angaben bietet das Startup, das 2014 an den Start ging, “Datensicherung auf Militärstandard”. Konkret setzt Ubirch Verschlüsselungs- und Blockchain-Technologie ein, um sensible Daten zu schützen.

Nomoo
Quest Solutions, Siltho Research und AM1 Ventures investierten kürzlich eine sechsstellige Summe in Nomoo, ein Kölner Startup, das seit 2016 veganes Eis produziert. Gegründet haben es die beiden Studenten Rebecca Göckel und Jan Grabow. Mit dem frischen Kapital plant das junge Unternehmen festangestellte Mitarbeiter einzustellen und bis Ende des Jahres 2.000 Geschäfte zu beliefern.

gridscale
Endeit Capital, EnBW New Ventures, EnjoyVenture und der High-Tech Gründerfonds investierten kürzlich beachtliche 7 Millionen Euro in das Kölner Startup gridscale, einem Anbieter für Infrastructure-as-a-Service- und Platform-as-a-Service-Lösungen.

ArangoDB
Bow Capital und Target Partners investierten kürzlich beachtliche 10 Millionen US-Dollar in das junge Kölner Startup ArangoDB. ArangoDB sammelte nun insgesamt schon 17 Millionen Dollar ein. Das 2014 von Claudius Weinberger und Frank Celler gegründete Unternehmen bietet eine als Open Source verfügbare NoSQL-Datenbank an. Künftig will das Startup vor allem in den USA wachsen.

SoSafe
Der bekannte Geldgeber Global Founders Capital, gehört zu Rocket Internet, investierte kürzlich in in das Kölner Startup SoSafe. Das junge Startup “testet, sensibilisiert und schult Mitarbeiter im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken”. In der Selbstbeschreibung des junge Unternehmens heißt es: “Unser Ziel: Sie und Ihre Mitarbeiter durch simulierte Phishing Tests und begleitende Materialien zur Cybersicherheit bestmöglich auf etwaige Cyber-Angriffe vorzubereiten und den richtigen Umgang damit zu trainieren”.

WaschMal
Miele Venture Capital, der Investmentarm des Hausgerätekonzern, investierte kürzlich erneut in das junge Kölner Startup WaschMal, einen Abhol- und Lieferdienst für Textilien und Wäsche. Gründer Stefan Büssemaker bezeichnet sein Projekt als “Lieferando für die Reinigungsbranche”. Anders als die großen Konkurrenten setzt das WaschMal-Team nicht auf eigene Fahrzeuge und eigne Fahrer, die die Dreckwäsche bei den Kunden abholen. WaschMal vermittelt die Aufträge nur an Wäschereien, die ohnehin schon über eigene Lieferflotten verfügen.

m.Doc
Die Stuttgarter Verlagsgruppe Thieme steig kürzlich bei m.Doc ein. Das Kölner Unternehmen betreibt eine digitale Gesundheitsplattform, die unter anderem die Kommunikation mit Patienten und die Versorgungsabläufe während der Behandlung verbessern soll. m.Doc führt dabei etwa Daten aus unterschiedlichen Systemen zusammen. Mittels offener Schnittstellen wird unter anderem die Anbindung an Krankenhausinformationssysteme, elektronische Patientenakten und qualifizierte Anwendungen ermöglicht.

Kölle is e jeföhl – #Köln


In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit über 650 Start-ups, 25 Gründerzentren, attraktiven Investoren und zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt vom Digital Hub Cologne und der Stadt Köln.

Foto (oben): Shutterstock