JetClass Bezahlbare Plätze in Privatjets sind jetzt möglich

"Unsere Customer Base ist sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich enorm schnell gewachsen. Der beste Gratmesser für uns ist, dass Passagiere wieder – ganz bewusst – JetClass buchen", sagt Wagas Ali, Mitgründer von JetClass, einem Dienst für bezahlbare Plätze in Privatjets.
Bezahlbare Plätze in Privatjets sind jetzt möglich

Ein Flug in einem Privatjet klingt nach einer kostspieligen Angelegenheit. Muss nicht sein, sagt ein junges Start-up aus Wien. Wagas Ali und Vladislav Zenov, die bereits die B2B-Plattform CharterScanner aufgebaut haben, wollen mit JetClass bezahlbare Plätze in Privatjets vermitteln. “Business Aviation ist eine sehr uneffiziente Branche, viele Flugzeuge sind kaum genutzt und stehen nahezu ständig am Boden. Durch unsere AI ist es möglich, eine enorme Effizienzsteigerung und damit einhergehende Kostenersparnis von 50 % zu erreichen. Dadurch können wir unsere Flüge zu äußerst attraktiven Konditionen anbieten und somit eine nahezu 100%-ige Auslastung erreichen”, sagt Mitgründer Ali. Eine Investorengruppe aus Russland unterstützt JetClass bereits. Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de stellt JetClass-Macher Ali das Konzept einmal ausführlich vor.

Welches Problem wollt Ihr mit JetClass lösen?
JetClass ist die smarte Antwort auf immens gesunkene Qualität von Business Class-Flügen konventioneller Airlines auf Kurstreckenverbindungen. Wir bieten den JetClass Passagieren Full Private Jet Experience zu gleichen oder sogar geringeren Preisen als Business Class Tickets. Das Entry Level für Privatjetflüge ist durch uns auf 290 Euro für One Way-Flüge gesunken, das ist revolutionär.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet JetClass ein Erfolg?
Unsere Customer Base ist sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich enorm schnell gewachsen. Der beste Gratmesser für uns ist, dass Passagiere wieder – ganz bewusst – JetClass buchen, weil sie bei ihrem ersten Flug herausgefunden haben, dass unser Produkt enormen Mehrwert hat und ihnen signifikante Zeitersparnis bringt.

Wer sind Eure Konkurrenten?
Es gibt keine direkten Konkurrenten, weil wir eine Marktlücke lokalisiert haben, die wir mit unseren JetClass Scheduled Private Jet Flights füllen. Ähnliche Modelle am Markt funktionieren mit Membership Fees, wo sich Kunden mindestens 6-12 Monate mit mehreren tausend Euro monatlicher Gebühren pro Passagier binden müssen. Unser pay as you go Modell steht hier im genauen Gegensatz dazu.

Wo steht JetClass in einem Jahr?
In einem Jahr sind wir in Europa bereits profitabel unterwegs, in Middle East und den USA vollflächig ausgerollt und bereiten die Asien Expansion in letzten Zügen vor.

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Foto (oben): JetClass

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.