Zolar Ein millionenschweres Helferlein rund um Solaranlagen

"Unsere Konkurrenten sind vor allem Stadtwerke und die großen Energieversorger, deren Geschäftsmodell zurzeit wegzubrechen droht, da Kohle- und Kernkraftwerke nach und nach abgeschaltet werden", sagt Alex Melzer, Mitgründer von Zolar.
Ein millionenschweres Helferlein rund um Solaranlagen

Mit Zolar ging in Berlin kürzlich ein Solaranlagen-Helferlein an den Start. Sunstone Capital, Statkraft Ventures, Partech Ventures und sedo-Mitgründer Tim Schumacher investierten bereits 4 Millionen Euro in das Start-up. Das junge Unternehmen, deswegen Konzept an Vermittler wie Movinga erinnert, positioniert sich als Plattform zur Konfigurierung von Solaranlagen und Stromspeichersystemen. Zolar übernimmt dabei auch die Installation durch eigene Mitarbeiter und Partnerbetriebe. Gegründet wurde Zolar 2016 von Gregor Loukidis und Alex Melzer. Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de stellt Mitgründer Melzer das Konzept hinter Zolar einmal ganz genau vor.

Welches Problem wollt Ihr mit Zolar lösen?
Unsere Mission ist es, jedes Haus mit einer Solaranlage auszustatten, um so die Menschen unabhängiger vom Energieversorger zu machen. Dabei machen wir den Kauf einer Solaranlage für Interessenten so einfach, individuell und transparent wie möglich. In unserem Online-Konfigurator kann der Kunde ganz bequem seine eigene Solaranlage konfigurieren und dabei aus einer breiten Palette von Marken und Komponenten wählen und online bestellen, ohne jegliches Vorwissen zu benötigen.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet Zolar ein Erfolg?
Zwar hängt die deutsche Bundesregierung ihren Klimazielen deutlich hinterher, doch bemerken wir derzeit ein massives Wachstum im Bereich der erneuerbaren Energien im Eigenheimbereich. Die dezentrale Stromversorgung und die dadurch steigende Unabhängigkeit werden für den Verbraucher immer interessanter und auch kostengünstiger. ZOLAR ist dabei der führende One-Stop-Shop für Solaranlagen inklusive Installation zum Festpreis – und das alles online.

Wer sind Eure Konkurrenten?
Unsere Konkurrenten sind vor allem Stadtwerke und die großen Energieversorger, deren Geschäftsmodell zurzeit wegzubrechen droht, da Kohle- und Kernkraftwerke nach und nach abgeschaltet werden. Hinzu kommen bekannte Unternehmen wie Tesla, die mittlerweile auch Stromspeicher für den Hausbereich oder aber Solardachziegel anbieten.

Wo steht Zolar in einem Jahr?
Im kommenden Jahr wird die zweite Generation unseres Konfigurators mit einer noch besseren Usability für den Endkunden online sein. Weitere Ziele sind auch der Ausbau unseres deutschlandweiten Partnernetzwerkes sowie die Installation von mehreren hundert Anlagen. Unser Ziel ist es, dem Kunden eine einzigartige Customer-Experience zu gewährleisten, um den Einstieg in die eigene Stromversorgung auf diese Weise so einfach wie möglich zu gestalten.

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Foto (oben): Zolar

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.