"Es gibt zu viele Bewerber" Wovivi = “WG-Suchende in knackigen Videos-Portraits”

"Das Problem ist klar: In den Großstädten gibt es zu viele Bewerber auf ein WG-Zimmer - vor allem in Berlin", sagt Desireé Städter, Mitgründerin von Wovivi. Auf der Berliner Plattform können sich WG-Suchende per Videobotschaft vorstellen.
Wovivi = “WG-Suchende in knackigen Videos-Portraits”

Bei Wovivi finden Bewerber und WG-Zimmer zueinander. “Wovivi stellt WG-Suchende in knackigen Videos-Portraits vor, damit diese durch ihre Persönlichkeit zu mehr WG-Besichtigungen eingeladen werden”, sagt Desireé Städter, die das Berliner Start-up mit Anne Pehla gegründet hat. Bisher haben die Gründerinnen ihre Plattform via Bootstrapping aufgebaut. “In Zukunft werden wir auf Investoren-Suche gehen”, kündigt Städter an.

Refinanzieren soll sich Wovivi über die Video-Portraits der WG-Suchenden. “In der App wird es In-App-Käufe geben, die das gemeinsame Zusammenleben der WGs optimieren. Außerdem denken wir über Kooperationen mit passenden Werbepartnern nach”, sagt Städter. Als Konkurrenten haben die Hauptstädterinnen WG-Gesucht.de ausgemacht. Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de stellt Desireé Städter ihr Start-up ausführlicher vor.

Welches Problem wollt Ihr mit Wovivi lösen?
Das Problem ist klar: In den Großstädten gibt es zu viele Bewerber auf ein WG-Zimmer – vor allem in Berlin. Wovivi stellt WG-Suchende in knackigen Videos-Portraits vor, damit diese durch ihre Persönlichkeit zu mehr WG-Besichtigungen eingeladen werden und somit schneller die passende WG finden. WGs können durch die persönlichen Video-Portraits eine Vorauswahl treffen, wodurch statt fünfzehn Personen, nur noch potenziell passende WG-Bewerber zur Besichtigung in ihrer Wohnung stehen.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet Wovivi ein Erfolg?
Da wir selbst vor dem Problem WG-Suche standen, konnten wir das beste Produkt für unsere Kunden entwickeln. Durch den Vorteil selbst ein Teil unserer Zielgruppe zu sein, können wir zudem sehr nah mit unseren Kunden kommunizieren.

Wo steht Wovivi in einem Jahr?
Wovivi läuft in einem Jahr über eine App. Auf dieser bewerben sich WG-Suchende nicht nur mit ihrem Video für WGs, sondern können im Anschluss – bei erfolgreicher Vermittlung – in das WG-Profil virtuell einziehen und ihre WGs in der Nachbarschaft kennen lernen.

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Foto (oben): Wovivi

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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