#5um5 5 Versicherungen, die massiv in Startups investieren

Auch die Versicherer im Lande haben längst die Zeichen der Zeit erkannt. Immer mehr Versicherungen legen Investment-Vehikel auf bzw. investieren direkt in Jungfirmen, die sich im InsurTech-Segment breit machen. Hier 5 Versicherungen, die massiv in Startups investieren.
5 Versicherungen, die massiv in Startups investieren

Unsere Rubrik “5um5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Versicherungen, die massiv in Start-ups investieren. Denn auch die Versicherer im Lande haben längst die Zeichen der Zeit erkannt. Immer mehr Versicherungen legen Investment-Vehikel auf bzw. investieren direkt in Jungfirmen, die sich im InsurTech-Segment breit machen.

Allianz

Der Versicherungsriese Allianz investierte berets im vergangenen Jahr in das InsurTech-Start-up Schutzklick ein. Zudem vertreibt das Start-up seitdem Allianz-Produkte. “Die Zusammenarbeit mit der wertvollsten Versicherungsmarke der Welt stärkt unsere Marke und ermöglicht simplesurance beschleunigtes internationales Wachstum”, sagte Schutzklick-macher Robin von Hein damals. Mit Allianz X betreibt der Versicherer zudem einen Investor/Brutkasten für InsurTech-Themen. 430 Millionen Euro stehen für Investments zur Verfügung.

Axa

+++ Der Versicherungskonzern Axa investierte gerade in das Handwerker-Start-up Homebell und die noch junge Immobilienplattform vermietet.de. Über die Plattform können Eigentümer ihre Immobilien verwalten. Zudem eröffnet der französische Versicherungskonzern gerade in Köln sein weltweit drittes Data Innovation Lab. In seinen Innovationszentren feilt der Versicherer an der Zukunft der Branche – mit Fokus auf einer konsequenten Kundenzentrierung.

Debeka

Der Koblenzer Versicherungskonzern Debeka investierte gerade 10 Millionen Euro in das Ende 2015 gegründete InsurTech-Start-up ottonova. Zuvor investierten bereits Holtzbrinck Ventures, Vorwerk Ventures, Tengelmann Ventures, btov und STS Ventures in das Münchner Unternehmen. 40 Millionen Euro flossen bereits in ottonova. Die Debeka hält 10 % am Start-up. Das Start-up ist nicht weniger als der erste deutsche digitale Krankenversicherer überhaupt – was dann mal eine wirkliche Innovation im InsurTech-Segment ist.

Helvetia Venture

Helvetia Venture investierte gerade in BlueID aus München. Mit dem Start-up werden Smartphones zu Schlüsseln für Immobilien, Fahrzeuge, Paketkästen oder auch Maschinen. Der Fund ist eine Tochter der gleichnamigen Schweizer Versicherungsgruppe, deren Wurzeln bis ins Jahr 1858 zurückgehen. Das milliardenschwere Unternehmen beschäftigt über 6.400 Mitarbeiter. Im Helvetia Venture Fund sind 55 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet rund 50 Millionen Euro.

Signal Iduna

Die Versicherungsgruppe Signal Iduna, die in Dortmund und Hamburg beheimatet ist, legte mit Signal Iduna Digital Ventures gerade ein Investmentvehikel für InsurTech-Themen auf. Der Ableger soll in den kommenden fünf Jahren zwischen 50 und 100 Millionen Euro in Start-ups investieren. Gerade erst ging der Versicherer eine Koop mit dem Start-up Element aus dem Hause FinLeap ein. Zu guter Letzt plant Signal Iduna derzeit in Berlin ein Lab.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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