Kohle ohne Ende Rocket Internet: 1 Milliarde für das nächste zalando

Im Topf von Rocket Internet Capital Partners ist nun 1 Milliarde Dollar. Der Fonds investiert in Unternehmen im Internetsektor (Early Stage- und Wachstumskapital). "RICP ist Europas größter Fonds im Internetsektor", teilt der Internet-Investor stolz mit.
Rocket Internet: 1 Milliarde für das nächste zalando

Rocket Internet Capital Partners, das zweite Investment-Standbein von Rocket Internet, nach Global Founders Capital, ist jetzt 1 Milliarde Dollar schwer. “Die Zusagen reflektieren das große Interesse führender Investoren an RICP, die von der attraktiven Anlagemöglichkeit des Fonds überzeugt sind”, sagt Oliver Samwer, Chef von Rocket Internet. Der Fonds investiert in Unternehmen im Internetsektor (Early Stage- und Wachstumskapital). “RICP ist Europas größter Fonds im Internetsektor”, teilt der Internet-Investor stolz mit.

Rocket Internet selbst ist mit 14 % an Rocket Internet Capital Partners beteiligt. Das restliche Geld stammt von “Finanzinstituten, Pensionskassen, Asset-Managern, Stiftungen und vermögenden Privatpersonen”. Mit RICP hat Rocket Internet nun einen extrem großen Tresor an seiner Seite, der auch in eigene Projekte investieren bzw. Beteiligungen des Internetriesen mit weiterem Kapital versorgen kann. Vielleicht schafft Rocket Internet es so, das nächste Einhorn, das nächste zalando zu bauen, also ein weiteres richtig großes Unternehmen.

Ob sich Rocket Internet mit RICP tatsächlich unabhängiger von Drittinvestoren machen will (wie vielfach spekuliert ist), bleibt fraglich. Wenn große Geldgeber in ein Portfoliounternehmen von Rocket Internet investieren wollen, wird der Netzgigant sicherlich weiter offen dafür sein. Auch, weil es ein Projekt immer adelt, wenn andere Investoren sich dafür interessieren. Und Geld von anderen Kapitalfirmen halt Geld ist, dass man selbst nicht in die Hand nehmen muss.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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