Auch ohne #DHDL ein Erfolg! Dr. Severin: Millionenumsatz mit Intimaftershave

2014 erwirtschaftete Dr. Severin gerade einmal einen Umsatz in Höhe von 130.000 Euro. Im vergangenen Jahr stand nun erstmals ein Millionenumsatz in den Büchern des jungen Unternehmens. "Das Wachstum 2016 ist insbesondere den neuen Produkten zu verdanken", sagt Gründer Peter Hart.
Dr. Severin: Millionenumsatz mit Intimaftershave

2015 wurde das Frankfurter Start-up Dr. Severin, ein Intimaftershave für Frauen und Männer, der breiten Masse bekannt – durch einen Auftritt in der erfolgreichen Vox-Show “Die Höhle der Löwen“. Ein Investment gab es damals nicht für Gründer Peter Hart. Obwohl Frank Thelen und Judith Williams 200.000 Euro in das junge Unternehmen investieren wollten. Der Deal platzte aber nach der Show.

Der Auftritt hat sich für Hart dennoch gelohnt. Innerhalb von 24 Stunden nach der Show erwirtschaftete das Dr. Severin-Team rund 100.000 Euro Umsatz. Und auch 2016 lief es gut für Dr. Severin: Erstmals erwirtschaftete das Pflege-Start-up im vergangenen Jahr einen Millionenumsatz. Eine schöne Geschichte: Immerhin lag der Umsatz 2014 gerade einmal bei 130.000 Euro. “Wir hatten die Befürchtung, dass wir durch den starken Sondereffekt aufgrund der ‘Höhle der Löwen’ 2015, 2016 negatives Wachstum zum Vorjahr ausweisen werden müssen”, sagt Hart.

“Wir haben hart gekämpft und stattdessen 100 % Wachstum erreicht. Das Wachstum 2016 ist insbesondere den neuen Produkten zu verdanken, da sie sich als beliebte Geschenkidee bewiesen haben. So konnten wir in den vormals schwachen Wintermonaten deutlich wachsen.” Nach eigenen Angaben verkauft Dr. Severin seine Produkte mittlerweile in 27 Länder. Der Schwerpunkt ist aber die DACH-Region. Bisher haben Firmengründer Hart und Co. das Unternehmen, dessen Start mit rund 15.000 Euro zu Buche schlug, ohne Fremdkapital aufgebaut.

Passend zum Thema: “‘Ängste können der Produktivität im Wege stehen’ – 15 Fragen an Peter Hart von Dr. Severin

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.