#5um5 5 alternative Top-Level-Domains für Start-ups

Seit Kurzem ist es möglich, seine Internetpräsenz mit immer mehr zum Unternehmen passenden Domain-Endungen aufzuwerten. Dies ermöglicht zum einen, eine passende Brand Identity aufzubauen. Welche 5 Top-Level-Domains ihr als Start-up auf der Rechnung haben solltet, zeigen wir euch in der folgenden Auflistung.
5 alternative Top-Level-Domains für Start-ups

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 alternative Top-Level-Domains für Start-ups. Seit Kurzem ist es möglich, seine Internetpräsenz mit immer mehr zum Unternehmen passenden Domain-Endungen aufzuwerten. Dies ermöglicht zum einen, eine passende Brand Identity aufzubauen und dient zudem auch SEO-Zwecken. Außerdem lösen die neuen Domains das Problem, dass immer mehr Namen und Buchstabenkombinationen unter den etablierten Domains vergriffen sind. Welche 5 Top-Level-Domains ihr als Start-up auf der Rechnung haben solltet, zeigen wir euch in der folgenden Auflistung.

.digital

Mit .digital weist sich ein Start-up als zukunftsorientiert aus. Wesentlicher Schwerpunkt der Firma ist das Internet oder Themen aus der Digitalwirtschaft. Weil der Start-up-Name noch nicht bekannt ist, kann ein einprägsamer Domainname, der erklärt, was das Unternehmen macht oder womit es sich beschäftigt, hilfreich sein, um den Bekanntheitsgrad der Marke zu stärken. Für diese Endung haben sich bereits 17.600 Unternehmen entschieden, u.a. die digitale Kreativagentur voll.digital, der digitale Nachlassverwalter anera.digital und das digitalHUB der digitalen Avantgarde der Stadt Aachen, aachen.digital.

.expert

Die Domain-Endung .expert deutet darauf hin, dass die Firma über Expertise in ihrem Fachbereich verfügt. Aus welcher Branche das Unternehmen kommt, spielt dabei keine Rolle. Sie weist Kunden auf den Sachverstand im Unternehmen hin und ermöglicht ihnen, dort Orientierung zu finden. Sie bietet sich beispielsweise an für Berater, Wissenschaftler, Strategen und Firmen mit jeglicher Art von Spezialwissen. Derzeit haben weltweit 27.800 Firmen diese Domain gewählt, so zum Beispiel der Schreibwarenhändler lineatur.expert, der häusliche Intensiv-Pflegedienst ihm.expert und der Merchandising-Anbieter strohhuete.expert.

.enterprises

Dieser Domainname weist auf ein Großunternehmen hin. Als kurz und mit dem Firmennamen übereinstimmend, kann diese Domainendung das gefühlte Renommee eines Unternehmens in der Gründungsphase stärken. Ein weiterer Vorteil dieser Domain: Sie ist international verständlich und dadurch interessant für Start-ups, die international expandieren wollen. Zu den weltweit 5.400 Firmen, die sich für diesen Namen registriert haben, gehört auch der Elektroinstallationsbetrieb munz.enterprises.

.company

Mit diesem Namen gibt man dem Unternehmen eine international anerkannte Domainendung. Sie steht für internationale Glaubwürdigkeit und Seriosität. Ähnlich wie bei .enterprises bietet sich diese Domain u.a. an für Betriebe, die “company” schon als Namensbestandteil besitzen. Für die beliebte Endung haben sich derzeit 49.000 Unternehmen weltweit entschieden, darunter Firmen wie die Webdesign Agentur codeworks.company, die Change-Management-Berater humanspirit.company, der Eventdienstleister hostess.company und der Kachelofenbauer kachelofen.company.

.GmbH

Die Top-Level-Domain .GmbH unterstreicht Glaubwürdigkeit und Status auf dem deutschsprachigen Markt. Sie schafft Vertrauen und lässt sich gut fürs Marketing einsetzen. Mehr Aufmerksamkeit durch die Domain-Endung erhoffen sich beispielsweise der Hundefutter Hersteller CenturyBiz GmbH – Dinner for Dogs von der TLD dogs.gmbh, der Gas-Speicherungs- und Transportspezialist wystrach.gmbh sowie der Kälte und Klimatechnik Installateur stocker.gmbh. In nur drei Monaten haben sich knapp 13.000 Unternehmen für diese sogenannte “not-com”-Domain-Endung registriert.

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Foto (oben): Shutterstock

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.