Stylefile aus Mainaschaff Vom Graffitimagazin zum millionenschweren Sneaker-Hit

Die Geschichte von Stylefile beginnt 1999. Die Graffiti- und Sneaker-Fans Jörn Stiller und Markus Christl starteten damals das Graffitimagazin Stylefile. Aus dem Hobbyprojekt wurde über die Jahren ein Fulltime-Job. 2015 erwirtschaftete die Jungfirma einen Umsatz von 34 Millionen Euro.
Vom Graffitimagazin zum millionenschweren Sneaker-Hit

Der Sneaker- und Streetwear-Shop Stylefile, der in Mainaschaff residiert, stand bisher kaum im Mittelpunkt. Dabei kann sich das Unternehmen durchaus sehen lassen, immerhin macht der Hidden Champion mehr Umsatz als einige gehypte Start-ups aus Berlin. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die modische Jungfirma mit ihren 300 Mitarbeitern einen Umsatz von stattlichen 34 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 50 %. Im laufenden Jahr soll der Umsatz auf 50 Millionen wachsen.

Stylefile

Die Geschichte von Stylefile beginnt im Jahre 1999. Die Graffiti- und Sneaker-Fans Jörn Stiller und Markus „Krixl“ Christl starteten damals das Graffitimagazin Stylefile, das sie zusammen mit einigen Graffiti-Artikeln über das Netz verkauften. “Der kleine Onlineshop mit damals noch kaum erhältlichen VHS-Kassetten und Magazinen wurde schnell erfolgreich, genauso wie der unter dem Namen Publikat gegründete, eigene Verlag”, heißt es in der Firmenhistorie. Streetwear und Sneaker rücken dann aber immer mehr in der Mittelpunkt. Mit Big Tree gehört seit 2014 auch ein Onlineshop für Outdoor, Camping und Abenteuer zum Unternehmen. Aus dem Hobbyprojekt wurde somit ein Fulltime-Job.

Ihre Anfänge haben die Stylefile-Macher aber nicht vergessen: “Viele unserer ersten Mitarbeiter, darunter sehr gute Bekannte und Freunde, sind heute auch immer noch bei uns und haben einen riesigen Anteil an der bisherigen Erfolgsgeschichte. Die meisten haben sogar mit einer Lehre bei uns begonnen und sich im Laufe der Jahre zum Abteilungsleiter hochgearbeitet”. So ist Stylefile nicht nur für die Gründer eine große Geschichte, sondern auch für viele Mitarbeiter.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.